Vom Blech zum Preis – Technische und betriebswirtschaftliche Einflussgrößen und Preismodelle für den Einsatz einer IaaS-Lösung

22. Oktober 2015 5 Kommentare

Meine Weiterbildung zum Betriebswirt (VWA) ist seit Februar beendet. Ich habe mir nun ein bischen Zeit genommen um das Ergebnis in eine Form zu bringen in der man es Veröffentlichen kann. Worum es geht steht in der Überschift. Es steht unter CC-Lizenz (CC by-nc-nd) so das ihr es ohne Probleme weitergeben könnt.

Zum Inhalt selbst: ich hatte nur 40 Seiten Platz, das schränkte die Möglichkeiten doch ziemlich ein. Am meisten Spaß haben haben die Themen Elastizität und Preismodelle gemacht. Generell fand ich es sehr spannend zu sehen wieviel Material zum Thema Cloud veröffentlicht wurde. Nicht immer was ich konkret suchte, besonders die BWL scheint noch immer im Industriezeitalter verhaftet zu sein, aber man konnte sich etwas zusammenpuzzeln. Vielleicht bringt es jemanden etwas, einen Anspruch darauf hege ich nicht.

Vom Blech zum Preis

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How to use a Dell C1660 printer from Ubuntu

21. August 2015 Kommentare ausgeschaltet

So my old Samsung printer broke down and we needed a new one. Since the kids wanted something with color I decided to buy one with cheap cardridges a Dell C1660w. But (as usual) he does not work under Ubuntu with a little tinkering:

sudo apt-get install libcupsimage2:i386 libstdc++6:i386

Download the Linux driver for the Xerox Phaser 6000B: http://www.support.xerox.com/support/phaser-6000/downloads/engb.html?operatingSystem=linux

Unpack and install with:

sudo dpkg -i xerox-phaser-6000-6010_1.0-1_i386.deb

After this setup a Xerox Phaser 6000B printer and you are ready.

Update: As of Ubuntu 15.10 you have to install libstdc++6:i386 so I updated the instructions above.

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ZFS auf dem Heimserver

21. Juni 2015 6 Kommentare

So langsam ging der Speicherplatz auf meinem Heimserver zu Ende und ich musste was tun. Mir war sehr schnell klar, dass ich von den zwei 2 TB HDDs im RAID1 auf vier 2TB HDDs im RAID5 wechseln muss um wieder Ruhe zu haben. Die beiden Platten war schnell organisiert, aber dann ging es (wie immer) los. Da ich bei Linux bleiben wollte dachte ich zuerst an BTRFS. Leider ist der RAID5-Code aus meiner Sicht nichts für Menschen mit Stabilitätswünschen. Ja, es hat sich einiges getan, aber für das Recover nach Festplattenausfall will niemand die Hand ins Feuer legen. Will man so etwas benutzen? Nein!

Klar, ich hätte bei mdadm und LVM bleiben können, aber ich war noch nie ein Freund davon – zu kompliziert und damit fehleranfällig (also ich beim eintippen). Ich habe nur kurz daran gedacht. Also ZFS.

zfsonlinux macht, zum Glück, die Sache recht einfach. Für alle gängigen Linuxe gibt es fertige Pakete die man nur installieren braucht und schon sind Module und Tools vorhanden. Piece of cake.

Das Festplatten-Layout ergab sich dann auch fast von selbst: für das OS eine kleine 128GB SSD und die anderen vier Platten als Datengrab (siehe Bild).

IMG_20150613_122759

Vorher gab es noch ein größeres Netzteil und eine USB-HDD für die Datensicherung. ZFS einrichten ist dann recht einfach[1]:

Ersteinmal gucken welche Platten man hat:

# ls /dev/disk/by-id/ata-SAM*
/dev/disk/by-id/ata-SAMSUNG_HD204UI_S2H7J1CB116895
/dev/disk/by-id/ata-SAMSUNG_HD204UI_S2H7J9KB607108
/dev/disk/by-id/ata-SAMSUNG_HD204UI_S2H7J1CB116899
/dev/disk/by-id/ata-SAMSUNG_HD204UI_S2HGJ9EB902188

Die alten Partitionstabellen gegen GPT tauschen:

# parted /dev/disk/by-id/ata-SAMSUNG_HD204UI_S2H7J1CB116895 mklabel gpt
# parted /dev/disk/by-id/ata-SAMSUNG_HD204UI_S2H7J9KB607108 mklabel gpt
# parted /dev/disk/by-id/ata-SAMSUNG_HD204UI_S2H7J1CB116899 mklabel gpt
# parted /dev/disk/by-id/ata-SAMSUNG_HD204UI_S2HGJ9EB902188 mklabel gpt

Einen RAIDZ-Pool anlegen, das Äquivalent zum herkömmlichen RAID1:

# zpool create -m none -o ashift=12 mypool raidz /dev/disk/by-id/ata-SAMSUNG_HD204UI_S2H7J1CB116895 /dev/disk/by-id/ata-SAMSUNG_HD204UI_S2H7J9KB607108 /dev/disk/by-id/ata-SAMSUNG_HD204UI_S2H7J1CB116899 /dev/disk/by-id/ata-SAMSUNG_HD204UI_S2HGJ9EB902188

Durch -o ashift=12 arbeitet der Pool mit 2KiB Sektoren. Viele neue Platten arbeiten intern damit, aus Kompatibilitätsgründen sagen sie aber sie hätten 512 Byte Sektoren.

Atime ausmachen:
# zfs set atime=off mypool

Deduplication aus. Wenn man nur Komprimiertes speichert ist es der CPU-Overhead nicht wert und der RAM-Verbrauch von ZFS geht auch zurück (mein Serverchen läuft noch mit 4GB RAM):
# zfs set dedup=off mypool

Ein Dateisystem anlegen, mounten und per NFS freigeben:
# zfs create mypool/daten
# zfs set mountpoint=/daten mypool/daten
# zfs set sharenfs=on mypool/daten

Man kann auch SWAP auf ZFS legen:
# zfs create mypool/swap -V 8G -b 4K
# mkswap -f /dev/mypool/swap
# swapon /dev/mypool/swap
# zfs set sync=always mypool/swap

Dann noch einen Cronjob anlegen, der einmal den Pool auswischt
zpool scrub mypool

Wenn die ZFS-Volumes beim Booten nicht gemountet werden in
/etc/default/zfs schauen:
ZFS_MOUNT='yes'

muss da stehen.

Alles in allem sehr unkompliziert und auch zukunftssicher. Vielleicht stelle ich später das OS auf FreeNAS um, dann habe ich bereits ZFS am Start.

Zum Schluß habe ich noch ein bisschen meine Netzwerkverkabelung aufgeräumt. Muss ja auch mal sein.

IMG_20150614_142604
IMG_20150614_142624

[1] http://www.andybotting.com/zfs-on-linux

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Endlich wieder basteln

12. April 2015 Kommentare ausgeschaltet

Nachdem ich seit Mitte Februar mit der Weiterbildung fertig bin habe ich nun wieder etwas das sich Freizeit nennt. Die hatte ich vorher auch schon, aber sie war eingeschränkt und ich bin niemand der nur für ein paar Minuten etwas anfängt. Nun konnte ich etwas anfangen was ich schon länger machen wollte: eine Basis für Smarthome-Spielereien mit Raspberry PI.

Um das ganze Wohnzimmer kompatibel zu haben hatte ich schon vor geraumer Zeit einen Linksys BEFSR41 gekauft, weil ich dachte die Fritzbox würde gut darauf stehen können. Nun für die alte 7390 stimmte das auch halbwegs, die neue 7490 ist dann doch etwas zu groß.

Apropos Fritzbox. Ich wollte keine zwei Stromversorgungen, daher ist im Linksysgehäuse ein KIS3R33S Spannungswandler verbaut. Das Netzteil der Fritzbox, das 12V liefert, versorgt also über den Spannungswandler den PI gleich mit. Probleme haben sich bisher nicht ergeben. Mittlerweile habe ich auch noch einen Ein-/Aus-Schalter für den Pi im Gehäuse integriert, weil ich sonst die Fritzbox auch ausmachen müsste und das würde einen Aufstand zur Folge haben …

Am Pi selbst habe ich zur Zeit nur eine WH1080 Wetterstation mit WeeWX, es liegt aber schon ein Auslesegeräte für den Stromzähler im Keller. Sobald die Teile für Selbstbau CUL und Jeelink da sind geht es dann weiter.

Tschö 2014

31. Dezember 2014 Kommentare ausgeschaltet

Ende letzten Jahres fiel mir auf, dass ich gar keinen Jahresrückblick geschrieben hatte. Natürlich ist in dem Jahr etwas passiert, aber ich hatte andere Dinge im Kopf. Im Dezember / Januar ging es dem Semesterende entgegen und damit gab es viel für Klausuren zu lernen. Mit dem Ende des 5.Semester im Februar war ich dann auch durch mit den Klausuren schreiben und sollte eigentlich im 6. meine Abschlußarbeit schreiben. Hab ich aber nicht gemacht.

Nach 2,5 Jahren, dreimal die Woche abends Vorlesungen, war es mal wieder ganz nett die Seele baumeln zu lassen. Schwerwiegender war aber das ich lange mit mir über ein Thema gerungen habe. Ich hatte nämlich unterwegs die Ausrichtung des Studiums geändert. Anfangs wollte ich noch den Informatik-Betriebswirt machen, aber mir gefielen die Themen der letzten beiden Semester nicht. Ich wollte nicht noch mehr Programmieren, ich wollte mich mehr mit betriebswirtschaftlichen Aspekten auseinandersetzen. Im Rückblick war das auch die richtige Entscheidung. Ich habe tolle Vorlesungen über Geschäftsführung im Mittelstand genossen, Turnaround-Management gemacht und weniger tolle Vorlesungen über Controlling begewohnt. Letzteres lag aber eher am sehr drögen Thema, als am Dozenten.

Eigentlich hatte ich schon immer ein Thema mir fiel es nur schwer es in Worte zu fassen. Letztlich habe ich es dann doch geschafft: ich habe hier einen Berg Hardware stehen der Virtualisierung macht – welche Kapazität steckt da eigentlich drin und wie bappe ich da einen Preis dran? Auf Akademisch dann ‚Technische und betriebswirtschaftliche Einflussgrößen für den Betrieb einer IaaS-Lösung‘. Daher habe ich mich in den letzten Monaten durch Literatur zu VM Density, Thin- und Thickprovisioning, Elastizität, ROI, TCO usw. usw. gelesen und bin inhaltlich (aus meiner Sicht) durch. Spätestens am 29.1.2015 muss ich abgeben. Ich hoffe meine Betreuerin hat nicht zu viele Änderungswünsche …

Ansonsten hatte ich einen wunderschönen Urlaub im Frühjahr auf Fuerteventura und im Sommer in Dänemark. Die Kinder wachsen und gedeien und sind immer wieder eine Erinnerung daran, dass man alt wird. Nichts Schlimmes wie ich finde. Unangenehm ist sich mit Patientenverfügung und Vollmachten für den Vater auseinander setzen zu müssen. Die Eltern werden nunmal auch nicht jünger und wir hatten im Bekanntenkreis einen Fall von Demenz wo vorher nichts geklärt war. Ich bin mir aber im Klaren, dass ich ein sehr priviligiertes Leben führe. Eine Erkenntnis die vielen Wohlstandsverwahrlosten im Internet leider fehlt. Ich bin gesund, habe Arbeit, eine Familie. Also auf 2015.

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13428

18. August 2013 3 Kommentare

13428 – das ist die Zahl der bisher versuchten Logins in dieses Blog – am heutigen Tag. Es war zeitweise so schlimm, dass ich den Webserver abschalten musste. Im Moment ist das halbe Internet gesperrt, den Rest erledigt WP fail2ban. Spaß macht das alles nicht.

Einmal mit Profis

16. August 2013 3 Kommentare

Fehl http://de.archive.ubuntu.com raring-backports/multiverse i386 Packages
404 Not Found [IP: 192.168.0.1 8182]

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ZFS unter CentOS

11. August 2013 5 Kommentare

Ich war noch nie ein Freund des LVM von Linux. Mir ist die Syntax viel zu kompliziert und man muss sich trotzdem noch mit Dateisystemen herumschlagen. Andererseits bin ich kein allzu großer Freund von Solaris, aber ZFS eignet sich sehr gut um viele Festplatten zu verwalten warum also nicht ZFS unter Linux? Ich wollte mal schauen ob das mittlerweile funktioniert und das geht so:

Zur Vorbereitung benötigt man ein CentOS 6.x und . Hat man das wird zuerst das Repo installiert:

yum localinstall --nogpgcheck http://archive.zfsonlinux.org/epel/zfs-release-1-2.el6.noarch.rpm

Dann die benötigten Sachen zum Kernel bauen:
yum update
yum install dkms gcc make kernel-devel perl

Dies sollte man auf x86_64 machen, sonst bauen die Kernel-Module nicht:
ln -s /usr/lib64/dkms/ /usr/lib/dkms

ZFS installieren nicht vergessen:
yum install spl zfs

Und vor dem Reboot dafür sorgen das es aktiviert wird:
chkconfig zfs on

Danach kurz testen ob es funktioniert:

server:~# zpool status
no pools available

Wer sich weitergehend mit ZFS auseinandersetzen will, dem sei der ZFS Best Practices Guide angeraten.

Am Ende kann es dann so aussehen:

server:~# zpool status
pool: zfs-data
state: ONLINE
scan: none requested
config:
NAME STATE READ WRITE CKSUM
zfs-data ONLINE 0 0 0
sdd ONLINE 0 0 0
sde ONLINE 0 0 0
sdf ONLINE 0 0 0
sdg ONLINE 0 0 0
sdh ONLINE 0 0 0
sdi ONLINE 0 0 0
sdm ONLINE 0 0 0
sdn ONLINE 0 0 0
sdo ONLINE 0 0 0
sdq ONLINE 0 0 0
sdr ONLINE 0 0 0
sds ONLINE 0 0 0
errors: No known data errors
server:~# zfs list
NAME USED AVAIL REFER MOUNTPOINT
zfs-data 388K 2.38T 31K /zfs-data
zfs-data/compressed 194K 2.38T 194K /zfs-data/compressed

Ich könnte mir gut vorstellen später auf meinem Heimserver das Root-Dateisystem auf einer SSD zu haben und die Daten auf einem großen ZFS-Volume, mal gucken wie stabil das ist.

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Heiligs Blechle II

16. Februar 2013 6 Kommentare

Ich wollte schon lange auf die Kommentare im ersten Posting antworten, aber irgendwie bin ich darüber hinweg gekommen. Besser spät als nie.

In den Kommentaren wird auf Cisco UCS hingewiesen und das dort die Zukunft liegen würde. Ich sehe das anders. Cisco UCS ist proprietäre Hardware und hat damit seinen Preis:

Ein Problem ist, dass Cisco UCS locker 30 Prozent mehr kostet als vergleichbare Lösungs-Massenware von Anbietern wie HP oder Dell. [Link]

Auch die immer wieder gepriesene Flexibilität von derlei Umgebungen ist für mich kein Argument, da ich bisher mit einem recht konservativen Setup nichts vermisse. Aber zurück zum eigentlichen Thema, das die Hardware immer austauschbarer wird:

Ein Vorteil der Virtualisierung ist die Hardware-Unabhängigkeit und damit meine ich das nicht nur aus Sicht der VM, sondern auch des Hostes. Das Maß der Dinge sollte sein wie viel Leistung ich für mein Geld bekomme und nicht welcher Name drauf steht.

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Howto install Puppet, Dashboard, Passenger, ActiveMQ and MCollective entirely from Repos on CentOS 6

19. Oktober 2012 1 Kommentar

Since first using Linux I’m a big fan of honoring the given package-manager like dpkg or rpm, because of not doing so there will always be a point where you get in trouble when updating your installation. So it bothered me when seeing puppet installations messing up the system with downloads of random stuff and pasting it all over the filesystem. So I tried to figure out a way of only using software from repos and here is the result. Beware this will be a very lengthy post.

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