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KDE vs. GNOME

15. Dezember 2005

Ich finde die Diskussion um Gnome und KDE klasse. Sie polarisiert so schön und jeder hat eine eigene Meinung, die natürlich immer die Richtige und ohne Zweifel objektiv ist. Da will ich nicht hintenanstehen, denn eigentlich mochte ich Gnome noch nie und nun kann ich wieder allen sagen, das Gnome zusammengestoppelte Scheisse ist. Herrlich, das befreit. Obwohl man könnte es auch Intelligenter sagen, aber dazu hab ich gerade keine Lust.

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  1. 15. Dezember 2005, 19:46 | #1

    Ich habe gnome auch nie wirklich leiden können, zum einen weil, kaum frisch installiert, die ersten Programme nur am abstürzen waren. Auch fühlte ich mich zumeist eingeengt, wenn es um simpelste Aufgaben ging. Doch muß ich zugeben, seit ich Ubuntu in der Firma nutze, komme ich mit Gnome gut zurecht. Nichts verschnörkelt, flott und bisher nicht einen Absturz. Auch die Einbindung von Evolution und Firefox, finde ich gut gelungen.

    KDE hat zwar den guten Konqueror, aber beim surfen merkt man doch, das er nicht an Firefox rankommt. Die Gecko Engine ist immer noch ein ganzen Stück besser.

    Ich kann sagen, in der Firma Gnome (aber nur unter Ubuntu) und sonst KDE. :-)

  2. 15. Dezember 2005, 20:32 | #2

    Zuerst habe ich KDE benutzt, weil das damals Suse Default war und ich nix anderes kannte. Und ich war nicht zufrieden. Hässlich, crashig, “overdone”. Aber zwischen den ganzen “zuviel-Features” waren eben auch die, die man braucht.

    Dann habe ich Gnome entdeckt. Das sah deutlich besser aus, lief steinstabil, aber es fehlen ein paar simple Basisfeatures. Für die Dateiauswahlbox und den Nautilus wäre die Todesstrafe sicherlich angemessen, wenn nicht gar noch zu gut.

    Dann habe ich auf XFCE gewechselt. Da habe ich einen vernünftigen Desktop.
    Die Applikationen nehme ich aus Gnome: Evolution, gftp, firefox-gtk, gnome-Terminal.
    Auf einen Dateimanager verzichte ich fast völlig und nehme, eher notgedrungen als von Herzen, die Shell. Sämtliche mir bekannten Dateimanager sind entweder völlig oder zumindest weitgehend Gekröse. Wenn ich dann doch mal ein paar Sachen durchführen muss, die an der Shell keine Freude machen (mp3s mit komischen Namen sortieren oder so), dann Konqueror.

    Ich setze große Hoffnungen aus die diversen Linux-Desktop-Initiativen. Denn bis jetzt muss ich (privat reiner Linux-Anwender) sagen: Alle Desktops sind derartig schlecht, dass sie mich als erklärten Mausklicker wider willen in die Shell treiben.

    Ich arbeite beruflich mit Macs. Ja, die Desktops sehen richtig Scheisse aus. Aber das Framework dahinter ist verdammt gut. Wenn ich ein Bild mit der Maus aus dem Browser auf den Schreibtisch ziehe, dann wird es dorthin gespeichert. Wenn ich eine Datei mit der Maus ins Terminal lege, wird der Pfad dorthin perfekt gequotet eingefügt. Wenn ich beim markieren von Text ALT drücke, können alle Applikationen, die auf Systemfunktionen zurückgreifen, Spaltenblöcke kopieren. Ich ziehe Programme in Menüs, Dateien auf Programme, Fenster auf Volumes, alles auf jedes. Sowas brauchen wir für Linux. Und kein weiteres 3D-Theme.

    Finde ich.

  3. 15. Dezember 2005, 21:51 | #3

    XFCE find ich auch recht nett (neben dem Klassiker Windowmaker), als Filemanager kann ich nur den Rox-Filer empfehlen, damit arbeitet es sich fast wie mit der Shell. Falls man das als Vorteil sieht. ;)

  4. patrick
    15. Dezember 2005, 22:06 | #4

    Ich finde gnome gut, weil … gefällt mir einfach.

  5. 16. Dezember 2005, 00:01 | #5

    Ich benutze zur Zeit Gnome, aber es geht mir auf den Zeiger, weil man praktisch nichts mehr konfigurieren kann. Zu Zeiten von Gnome 1.x habe ich mir Panel und Taskbar immer sehr detailiert konfiguriert, diese Möglichkeiten sind heute komplett verschwunden.

    Linus spricht mir aus der Seele.

  6. neri
    16. Dezember 2005, 00:52 | #6

    Zu Gnome 1.x Zeiten war ich GNOME User von ganzem Herzen … und konnte auf Gnome2 kaum warten. Der damit verbundene Ärger hat mich kurzzeitig zu KDE und schließlich in den XFCE4 Beta-Tester status getrieben. Die längere Nutzung solcher (”einfacherer”) Oberflächen treibt einen schon verdammt nah an den Rand der Shell, aber die damit verbundene Geschwindigkeit versteht man erst wieder richtig wenn man vor einer vollständig mausgetriebenen Oberfläche sitzt. Und ehrlich gesagt, kein keiner der sowas längere Zeit gemacht hat ein Urteil über die Vor- und Nachteile von KDE und Gnome erlauben, denn der langjährige Linux-User verinnerlicht einen Gutteil der Schnittstelle zwischen Oberfläche und drunterliegendem System in form von schnelle Shellhacks oder anderem “Gluecode”. Deshalb ist es für die Coder auch so verdammt schwer die GUI Grundsätze einerseits Anfänger und adererseits Anwender-freundlich zu gestalten. Für mich liegt zwischen beiden ein himmelweiter Unetrschied. Die Ansätze von KDE und sind diesbezüglich IMHO auch recht weit voneinander entfernt.
    @ratti: schau dir echt mal rox an
    ! öffnet eine kleine embedded Kommandozeile, welche die selektierten Eelemente automatisch als variable anhängt
    ` öffnet eine (wählbare) Console im aktuellen Verzeichnis
    / startet eine Zeile zum marschieren durch die Verzeichnisse mit tab-Vervollständigung

  7. Peter M.
    18. Dezember 2005, 23:12 | #7

    KDE ist und bleibt wirres klickibunti-Zeux. Ich hatte seit Version 1.weissnich etliche Anfreundungsversuche … aber Dreck bleibt Dreck.
    Gnome ist gut.

  8. 8. März 2006, 11:35 | #8

    Ich bin jetzt sein 5 Jahren Linux Dau und werde auch wohl nicht mehr über die Stadium hinauskommen, bin ja auch schon über dreißig. Hatte erst KDE weil Suse Default, dann Gnome weil FC Default und jetzt FC4 mit KDE. KDE ist für mich als Mausschubser einfach die bessere Wahl.

  9. dextorb
    28. April 2006, 02:18 | #9

    Ich bin nun seit einigen Monaten begeisterter GNU/Linux Nutzer und in dieser Zeit habe ich mich mit verschiedenen DE/WM herumgeärgtert. Zunächst habe ich KDE verachtet, so bunt und platschig hat ich das doch schon bei Windows, dachte ich mir, also was macht der Unbedarfte?: er haut sich Gnome drauf, uih scheusslich, nach wenigen Tagen hatte ich das so wahnsinnig satt (ich kann es rational nicht unfassend erklären, es fühlte sich einfach igittipfui an), sodass ich zu xfce4 kam, dort hab ich es lange ausgehalten, aber irgendwie war es mir nicht schick genug, also tat ich ganz spartanisch und nutzte die schöne fluxbox, japp, die läuft auch furchtbar flüssig und rund. Knoppix und Konsorten (ich mache Backups via Linux on CD mit partimage) zwangen mich aber immer wieder dazu, mir KDE anzuschauen, und nachdem ich die vielen kleinen Helferlein entdeckt habe (die Konsole ist einfach ungemein praktisch, Kate ist es auch, an Krusader kommt einfach nichts heran, wenn man so wie ich die zwei-Fenster Technik unbedingt benoetigt (ich weiss, der mc, ich nutze ihn ja, aber Krusader lässt sich einfach besser einbinden und ist schicker, und dann dies noch und jenes dazu) alles in allem, KDE ist natürlich langsamer (auch wenn man einigen Schnulli deaktiviert) als fluxbox (ok, schneller als fluxbox ist nur noch tty1-6 ;D) aber die vielen Helferlein perfekt integriert nimmt mir Arbeit ab und das spart dann wieder Zeit. Fazit: es ist Klicki-Bunti, aber wer, wie ich zwar begeistert von der konsole ist, aber sie auch gerne mal verlässt, wenn es ums tagtägliche Stöbern und Basteln geht, ist mit KDE gar nicht unbedingt schlecht beraten ;)

  10. 1. Juni 2006, 19:31 | #10

    Buhu! Ich hasse euch alle! Ich rätsele jetzt seit Monaten rum, welchen Desktop ich nehmen soll, hab Tausende von Stunden im Internet verbracht und mir Meinungen und Umfragen angeschaut. Ich hab miterlebt wie KDE- und GNOME-User sich gegenseitig die Köppe eingeschlagen haben und ich steh da und weiß nicht was ich machen soll. Hab genauso viel GNOME wie KDE benutzt und hab immer noch keine Entscheidung. BUUUUHUUUU.

  11. L-Mo
    27. Juni 2006, 09:10 | #11

    Ich empfehle dir Amiga OS!

    PS:
    gibt keine Viren mehr auf dem System!

  12. tele
    28. Juni 2006, 19:09 | #12

    Hallo,
    ich habe zum Test Gnome installiert und eine Zeit lang verwendet. Fazit: Instabil ohne Ende. Unübersichtliche Menüs, schlechte Konfigurierbarkeit, keine vernüftig großen Symbole wie bei KDE in der Menüleiste, und gähn, die lahme Performance. Die selben Anwendungen laufen unter KDE sehr schnell, unter Gnome kann kann man wieder die Kaffeepause bis zum Applikationsstart einführen. Fast jeden Klick honoriert der Gnom(e) mit ewigem Festplattengerödel, unerträglich.
    Gnome kommt bei mir wieder runter, ich werde künftig nur noch mit KDE arbeiten, weil KDE ist stabil, hat einfach die besseren Anwendungen, sieht besser aus, ist praktischer und übersichtlicher und es läßt sich besser konfigurieren.
    Ich bevorzuge einen leeren Desktop und eine Leiste mit 7-8 Symbolen von den benötigten Programmen und eine Shell, mehr nicht, und genau das liefert KDE. Und KDE hat gegenüber Gnome eine zigmal bessere Performance.

  13. Thylormex
    10. Juli 2006, 21:32 | #13

    ich hab mir jetzt das alles hier durchgelesen von oben bis unten. jeden post. und was soll ich sagen, ich hab keine ahnung, ob ich jetz’ KDE, GNOME oder XFCE nehmen soll.
    ich steh grade vor der ubuntu download seite und muss mich entscheiden. aber ich schätze nur selber probieren schafft klarheit.

    Thy

  14. 11. Juli 2006, 13:05 | #14

    also ich war auch lange zeit KDE user, zwar mehr praktisch gezwungen als verliebt überzeugt aber es war einfach ein ticken stabiler und angenehmer.
    aber seit ich zum erstenmal mit ubuntu hantiert habe bin ich begeisetert von gnome, endlich nicht mehr diese überladenen symbole und co.
    habe gnome noch nicht wieder auf anderen distries ausprobiert, aber seit ubuntu habe ich eine andere meinung zu gnome!
    wer also vor der entscheidung steht sich ubuntu runterzuladen, aber nicht weiß ob u-oder ku - boon -tu, dem rate ich nur das k wegzulassen und sich ubuntu zu saugen!
    abgesehen davon, u-und kubuntu sind live cds, und knapp 700mb sind in ner halben stunde gezogen, dann kann man sich ganz einfach selbst ein bild machen…

    frerk

  15. fluxbox rox
    19. Juli 2006, 16:57 | #15

    Nach Tagen des Überlegens bin ich bei Fluxbox gelandet, ein sehr gut konfigurierbarer, vernünftiger Manager mit hoher Performance und geringem Resourcenhunger. Sonst habe ich lieber GNOME statt KDE, weil ich QT einfach nur verachte, GTK rockt imho mehr. Auch Ion ist sehr gut, dafür aber auch sehr schlicht und, naja “langweilig”.

    Auf jeden Fall Fluxbox. Leider gibt es kein offizieles “Flubuntu”…

  16. Marcel
    17. Dezember 2006, 20:23 | #16

    Also ich würde sagen es kommt auf die Distribution an.
    Unter Ubuntu: Gnome, gerne. Unser SuSE Linux ist KDE einfach haushoch überlegen. Und sonst… einfach testen.

    Have a lot of fun!

  17. undercover90
    31. Dezember 2006, 22:11 | #17

    Servus an alle,

    Das is ja wieder was, was man in jedem Forum liest!

    Ich stimm da Marcel schon zu, dass es auf die Distri drauf ankommt, und vor allem wie die Distributoren arbeiten. Bei Ubuntu kann man gerne KDE (Kubuntu) verwenden, da is nahezu kein Qualitätsunterschied. Bei SuSE siehts da a bissal anders aus, da is KDE um längen besser!

    Meine Meinung:

    GNOME: Mich regt der KDE Desktop nur auf, mehr nicht. Arbeite auf Ubuntu 6.10, hab KDE mal wieder nachinstalliert und muss sagen: vergiss es!

  18. JumpingJakk
    20. Januar 2007, 00:39 | #18

    Mahlzeit, als ich mich das erst mal mit Linux auseinander gesetzt hab war das glaub ich die Mandrake 8.irgendwas mit Gnome als default - zu dem zeitpunkt fand ich es auch noch ganz nett. Als ich dann nach Urzeiten mal wieder dazu gekommen bin mir ne aktuellere Linux distri zu installieren hab ich div. durchprobiert wie z.B. die letzte die unter Mandrake lief, dann ne Fedora, Ubuntu, Kubuntu und div. andere und bin schlussendlich bei der Suse 10.0 und mittlerweile bei der 10.2 gelandet und mir persöhnlich gefällt KDE einfach besser - bei der akt. Gnome kann ich für mein Empfinden einfach zu wenig einstellen - bastel halt ständig an meinem dektop rum …

  19. Simon
    17. Februar 2007, 10:48 | #19

    Hi

    also ich bin derzeit noch Windows nutzer und bin schon lang am überlegen Linux zu benutzen. Ich hab auch eigentlich nciht vor komplett auf Linux umzusteigen, da ich manche anwendungen oder spiele unter linux nicht ausführen kann.

    Ich hab mir vor einiger zeit schonmal die Live DVD von:
    1. Knoppix 5.01
    2. Suse Linux 10.1
    geladen und ich muss sagen sie sind beide nicht schlecht doch ich hab dann auch noch Ubuntu ausprobiert (6.10 i386).

    Ich kann mich weder entscheiden ob ich KDE oder Gnome nehmen soll noch welche Linux Distribution. Obwohl ich Wahrscheinlich Suse Linux nehmen werde (oder (K)ubuntu) aber nicht Knoppix.

    MFG Simon

  20. Gerhard
    21. Februar 2007, 15:58 | #20

    Habe beide Systeme mit Mandriva 2007 ausprobiert. Da ich einerseits bei KDE mehr Einstellmöglichkeiten habe und es einfach bunter und Grafisch für mich ansprechender ist als Gnome, bin ich auf jeden Fall ein KDE Fan…

    Bin auch noch Windows Nutzer, aber nicht mehr lange…

    mfg g

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