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Eine richtige Entscheidung

27. Mai 2006

Vor nicht ganz 2 Jahren sagte ich Bye Bye C’t und habe danach nie zurückgeschaut. Es gab eine kleine Odyssee durch diverse Magazine, letztlich bin ich bei Linuxuser hängengeblieben, mit der ich mal mehr, mal weniger zufrieden bin. Heute machte mich der bloglose Knoedeldealer auf die aktuellen Themen der C’t aufmerksam, ein Beispiel:

  • Microsoft erfindet den Desktop neu

Was für ein Glück, das ich für so einen Unsinn nicht auch noch Geld bezahle. Obwohl die Heft-CD mit Office 2007 Beta würde sich gut als Kaffeetassen-Untersetzer machen.

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  1. 27. Mai 2006, 18:43 | #1

    > Obwohl die Heft-CD mit Office 2007 Beta würde sich gut als Kaffeetassen-Untersetzer machen.

    Kannste kriegen.

    Ich überlge auch schon eine Weile, mir das Abo zu schenken. Aber ich habe bislang keine Alternative gefunden. Die Linux-Zeitschriften sind mir entweder zu Profi oder zu „Dateienkopieren mit mc“.

    Linuxuser schlägst du vor? Ok. Werde ich mir mal ansehen.

  2. 28. Mai 2006, 00:52 | #2

    Ich hab da Glück, ich werd auf Arbeit glänzend versorgt. Am Linuxuser mag ich vorallem die Kurzvorstellungen, ich les aber das Linuxmagazin irgendwie mehr das geht dann schon mehr en Detail.

    a propo Kaffeeuntesetzer, da gab´s mal einen der hat ein gewisses Betriebssystem als buntbedruckte Bieruntersetzer bei ebay versteigert, na das wirds dann in Zukunft auch nicht mehr geben, wenn man der heutigen Meldung des Heise-Verlages Glauben schenkt. Womit wir wieder bei der C´t wären :-D

  3. 28. Mai 2006, 10:43 | #3

    Teilweise fehlt bei der Linux User ein wenig der Tiefgang, Artikel ala klicken sie hier und machen sie ein apt-get blafassel da finde ich nicht sonderlich spannend.

    @ C’T
    Mit meinem Umzug vor 2,5 Jahren flogen 1,5 m³ C’Ts in den Altpapiercontainer, das Abo war gleich mit dabei. Was ist nur aus der guten alten C’T geworden…

  4. 28. Mai 2006, 11:04 | #4

    @Thorsten: Tiefgang erwarte ich garnicht von Linuxuser. Ich stosse dort immer wieder auf Programme die ich noch garnicht kannte und das ist mir wichtig.

  5. 28. Mai 2006, 11:19 | #5

    @Joern
    Oki da hast du wohl recht, das ist einer der Gründe warum ich die auch gerne lese ;)

  6. vlogaria
    28. Mai 2006, 17:14 | #6

    Ich persönlich bleib bei der c’t…
    Als Mac-Besitzer interessieren mich die Linux-Magazine nur am Rande,und die vielen Zeitschriften ala Tip-Rubrik 30 Seiten,Informationen 5 Seiten,sprechen mich nicht wirklich an…
    Da ist die c’t imho optimal…

  7. 28. Mai 2006, 19:09 | #7

    in der computerbild soll wohl ein bericht drin sein, unter welchem bedinungen MS die verwendung der office beta auf CD gestattet hat. danach dürfen auf die CD keine konkurrenzprodukte mit drauf, im heft muss ein begleitender artikel über mehrere seiten existieren und dieser artikel muss a) positiv in der grundaussage sein und b) vorher von MS „genehmigt“ worden sein.
    ob die computerbild das nur schreibt, weil sie selber die beta nicht für ihre CD bekommen haben, k.a. aber interessant ist es schon.

  8. 28. Mai 2006, 19:24 | #8

    @kiesow: Wundern täte mich das nicht.

  9. 28. Mai 2006, 23:05 | #9

    Die Presseerklärung findet sich hier.

  10. Nico
    30. Mai 2006, 09:11 | #10

    Obwohl ich bekanntermassen subjektiv etwas gegen M$ habe, und ich die ct auch nicht mehr lesen mag, sollte man immer erst beide Seiten anhören, bevor man ein Urteil abgibt:
    http://www.microsoft.com/germany/presseservice/detail.mspx?id=531674

    Aber ich gebe zu, zuerst hab ich den Computerbildlern auch geglaubt, aber irgendwas musste ja an der Sache nicht stimmen, immerhin ist es die ComputerBILD.
    So ich geh jetzt eine Runde aufs Klo um mich wieder sauber zu machen, hab zweimal das schmutzige Wort gesagt :)

  11. 31. Mai 2006, 12:59 | #11

    Also, interessant ist aber schon, dass Microsoft in der von Nico referenzierten Gegendarstellung nicht darauf eingeht, ob auf der gleichen Heft-CD/DVD auch Open-Source-Pakete (insb. OpenOffice) mit ausgeliefert werden dürfen.

    Außerdem: Wenn ich mir die Erklärung von Microsoft so durchlese, beschleicht mich das Gefühl, dass zwar abgestritten wird, direkten Einfluss auf redaktionelle Inhalte nehmen zu wollen. Wo aber Fakten in Bezug auf Produkte aufhören und Meinungen anfangen, ist eher ungeklärt.

    Nur ein Beispiel: Für manche ist es eben ein Faktum, dass Microsofts Office-Suite geschlossene und inkompatible Formate für die Ablage der Dokument verwendet, statt wie alle anderen ODF (OpenDocument Format) zu unterstützen. Aus Sicht von Microsoft sieht das eventuell schon wieder ganz anders aus.

  12. 2. Juni 2006, 01:41 | #12

    Ui, lauter c’t-Ababonnierer. Da gehöre ich seit ein paar Jahren auch dazu – und vermisse sie nicht. Allerdings kann ich Euren Frust über die Qualität der c’t nicht ganz verstehen. Klar, früher war alles besser. Und die meisten c’t-Artikel kann ich mir auch sparen – was aber wohl daran liegt, dass ich heute (auch dank der c’t) einfach mehr Fachwissen habe – und damit nach oben aus der Zielgruppe hinausgewandert bin.
    Manche Aufmacher-Schlagzeilen in der c’t finde ich zu schreierisch, allerdings ist die c’t immer noch eines der besseren Blätter. Wenn ich in der Bahnhofsbuchhandlung die Konkurrenz durchblättere schüttelt’s mich vor lauter „sterng geheimen“ aber „legalen“ Windows-/DVD-Rip-/iPod-Tipps.
    Gerade die Grundlagenartikel wie z.B zu Algorithmen, Rechnerarchitekturen oder Infrastrukturen habe ich schon immer gerne gelesen.
    Vermissen tue ich die c’t trotzdem nicht – wohl hauptsächlich, weil ich täglich heise.de lese und nicht weiß, was sonst in der c’t steht.
    Allerdings vermisse ich auch Jörns Blog eher selten – und freue mich trotzdem, wenn ein neuer Eintrag in meinem RSS-Reader auftaucht. Und manchmal lernt man auch was nützliches hier – genau wie in der c’t ;-).

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