Auf halben Weg stehengeblieben

Virtualisierung ist in aller Munde. Mit VMware virtualisiert man mittlerweile ganze Rechner-Netze, neu sind virtuelle Backup-Libraries. Das sind Festplattentürme wie z.B. die VTS von HP oder die VTL, die auf einfache Weise komplette Backup-Libraries emulieren und ins SAN stellen. Das sind ohne Zweifel tolle Lösungen, aber ein Teil hat noch nicht mitgezogen: die Backup-Software. Konkret: Es gibt keine virtualisierbare oder Mandatenfähige Backup-Software.

Dabei schreien diese virtuellen Backup-Systeme geradezu danach, das man in Rechenzentren damit Backup-Konzepte anbietet. Leider scheitert es zum einen daran, das man die Backup-Umgebungen nicht genügend voneinander abschotten kann und zum anderen an den exorbitanten Lizenzkosten für Backup im SAN, wo die Laufwerks-Lizenz mal schnell 4500 Euro kosten kann – das ist nicht zu Refinanzieren. Schade eigentlich, denn hier liegt bestimmt ein Markt der Zukunft.

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