Goodbye du schöne Gewohnheit

Seit ich ca. 1998 das erstmal mit Linux in Berührung gekommen bin verwende ich den Editor Joe. Er hat mir immer treue Dienste geleistet und ich wusste immer wie ich was erreiche, doch damit wird nun Schluss sein. Ich habe versucht Zweigleisig zu fahren, Joe wo es geht und überall anders vi/vim, aber irgendwie bekomme ich das nicht auf die Reihe und daher habe ich angefangen Joe überall dort zu löschen, wo ich definitiv darauf verzichten kann. Der Entzug wird hart sein, aber ich werde mich der Herausforderung stellen!

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9 Comments.

  1. Vielleicht hilft dir dieses cheat-sheet bei der Umstellung

    vi-vim-cheat-sheet

  2. Hab ich in der Firma auf dem Tisch liegen. Ich komme mir damit zwar reichlich doof vor, aber was solls :)

  3. There can only be one truth!

    und welche das ist, ist ja sonnenklar :D

  4. Mit vi ist das ganz einfach: Wenn Du den beherrschst, mußt Du auf keinem Linux-, BSD- oder UNIX-System mehr herumrätseln, welcher Editor wohl installiert sein könnte. Ich rate Dir demzufolge davon ab, Dich am Anfang zu sehr auf irgendwelche lustigen vim-Features zu konzentrieren. Dann bist Du am Ende nämlich doch wieder eine von den Heulsusen, die keine Datei bearbeiten können, weil der falsche Editor auf einem System installiert ist. ;-)

  5. Ich habe am Anfang auch vi und vim gehasst und musste mich 2 oder 3 Wochen lang quälen, um nicht *irgend* einen anderen Editor zu nutzen. Nachdem die erste Hürde überwunden war, ging es ganz gut und mittlerweile nutze ich ihn für fast alles: editieren, Skripte schreiben, Notizen, auch Beriefe vorschreiben. Die Lernkurve ist am Anfang sehr steil, aber wenn Du erst mal die Grundprinzipien verstanden hast, kommen die anderen Befehle ganz von alleine hinzu. Der vim ist dann ein wirklich mächtiges Werkzeug, nicht nur ein Editor. Mittlerweile *will* ich gar keinen anderen Editor mehr nehmen und ertappe mich ab und an, dass ich (z.B. bei Outlook) 2 mal ESC drücke, um aus dem Editor zu kommen. :-)

    zu Martin: das sehe ich anders: wenn Features da sind, soll man sie auch nutzen, vor allem, wenn sie einem das Arbeiten erleichtern. Wenn man das Prinzip vom vi verstanden hat, ist es egal, ob mal einen HP-UX, IRIX vi oder den Debian unstable vim verwendet. Wenn der Admin den vim nicht installiert hat, bleibt es mir als User immer noch selbst überlasssen, dies für mich zu tun oder den Admin zu fragen, ob er als Alternative den vim installiert.

  6. @Patrick:
    cool, echt cool das cheat, thx !!

    Sowas hab ich schon lange gesucht, denn ab und an muss ich mit dem vi arbeiten, also alle paar wochen – monate, da lernt man den vi/vim echt zu hassen, weil man inzwischen wieder alles vergessen hat…

  7. @Tim: Du meinst Emacs? ;)

    @Martin: Die Grundlagen von vi kenne ich schon länger, mir fehlte nur der Antrieb die alten Zöpfe abzuschneiden.

  8. @joern

    Ich zitiere das zsh-lovers manual:

    $ stupid=emacs

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