Lieber Linux als irgendein propritärer Kram

Letztens hatte ich einen Pointer zu Harald Welte und seinen Some more thoughts on the results of GPL enforcement, wo er sich gefragt hat, was seine Verfolgungen von GPL-Verletzungen an brauchbaren Code gebracht haben. Golem hat darüber eine sehr gute Zusammenfassung:

Er habe noch keinen GPL-Code von Embedded-Anbietern gesehen, der nützlich war und in das jeweilige Projekt zurückgeflossen sei oder gar ein neues angeschoben hätte, so Welte [..] Bei dem Code handle es sich um “Wegwerf-Software”, das Gegenteil der langfristigen Ziele im Bereich freie Software und Open Source

Das hört sich natürlich sehr negativ an, aber Joey Hess merkt dazu, in Bezug auf einen NSLU2 in seinem Blog an:

As Harald notes, this code was probably “throw-away software”, but if the box hadn’t been running hacked up Linux in the first place, I dare say we’d not be running stock Debian GNU/Linux on it now. So there is a value in a vendor deciding to use Linux on their embedded system, even if it’s only as a proof of concept that it works, as a first step along the long road to doing it right.

Die Erfolge von Haralds Arbeit sind also nicht sofort sichtbar und vielleicht auch nicht das was man vordergründig erwarten würde, aber nichts destotrotz unverzichtbar wie ich finde.

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