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(X)Ubuntu Edgy – Installation ein Kinderspiel

24. November 2006

In den letzten Wochen habe ich ziemlich oft über Ubuntu gemeckert, Zeit mal wieder positives zu berichten. Es musste nämlich ein etwas älteres Notebook (Pentium III 800Mhz, 256 MB Ram, 20GB Festplatz) mit einen neuen Betriebssystem versorgt werden und da dachte ich mir, XUbuntu (Ubuntu mit XFCE als Oberfläche) wäre eine gute Wahl. XFCE, weil er ein netter, gut ausgestatteter, nicht allzu grosser Window-Manager ist, der mit der Rescourcen sparsam umgeht.

Der XFCE Desktop

Die Installation war denkbar einfach: CD einlegen, Live-System booten, auf Install drücken und durch 6 Menüpunkte arbeiten. Anschließend wurde die Software installiert, ein bischen konfiguriert und fertig. Nach dem Neustart und Anmelden erwartete mich ein aufgeräumter Desktop. Zu meinen Erstaunen gab es, ganz Ubuntu-Unlike, keine Hardware-Konfiguration Tools, aber nach kurzen suchen fand ich network-admin mit dem ich meine WLAN-Karte konfigurierte und zu meiner Überraschung funktionierte sie sogar. Bisher hatte ich mit _jeder_ Linux-Distribution gigantische Probleme meine Netgear MA401 Karte zum laufen zu bekommen – hier war das ein Kinderspiel. Respekt!

Das Tool 'network-admin' unter XFCE

XFCE ist Geschmackssache. Es basiert auf GTK+, Gnomies werden sich freuen, KDE-Heinis wie ich werden ein paar Kinken schlucken müssen. Es gibt z.B. oft keinen OK-Button und wenn er da ist, findet man ihn auf der rechten Seite. Die Lokalisation auf Deutsch ist nicht allzuweit fortgeschritten, denn man trifft an allen Ecken und Kanten auf englische Beschriftungen. Ich würden mal schätzen das 70 Prozent übersetzt sind (oder ich habe vergessen irgendwelche Pakete zu installieren). Trotzdem überwiegt die Freude über das flüssige Arbeitenmit XFCE.

Insgesamt also eine sehr nette Erfahrung.

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  1. 24. November 2006, 21:49 | #1

    Sieht so aus, als ob ein XFCE von EDV bald meine Sammlung http://karl-tux-stadt.de/ktuxs/?p=160 erweitern wird ;-)

  2. 24. November 2006, 22:09 | #2

    Heja,
    nutze auf nem Laptop jetzt auch XUbuntu. Die Installation ging ähnlich wie hier beschrieben sehr leicht von der Hand. Eine Sache trat jedoch seltsamerweise auf:

    Ich wähle im Installationsdialog aus, jenes Script möge mir die NTFS-Partition verkleinern und dann auf dem freigewordenen Teil das System aufspielen. NAch bestätigen von weiter schien es, als ob er durchaus an der Festplatte gearbeitet hat. Nach eingien Stunden, verschob ich die verschiedenen Einstellregler und auch die Menüpunkte des Dialogs und da wurde mir klar, dass es überhaupt nichts getan hat. Musste dann mit nem Windows-Tool die Partition verkleinern und schon funktionierte die Installation problemlos. Momentan überlege ich ob ich Gentoo übern Jordan schicke und XUbuntu auch auf die Hauptmaschine packe…

  3. 24. November 2006, 22:40 | #3

    @gnokii: :)

    @Core: Linux und NTFS sind für mich zwei Dinge die garnicht zusammengehen.

  4. 25. November 2006, 01:07 | #4

    hmm, der ok-button. jetzt weiss ich endlich, was die ganze zeit dieses „irgendwie fehlt hier was“-gefühl erzeugt hat.

  5. 25. November 2006, 07:37 | #5

    Die MA401 lief bei mir schräger weise nur unter Gentoo vernünftig, aber Gentoo macht auf einem betagten Laptop nicht wirklich Spaß…

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