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Es wird Zeit

1. Dezember 2006

Mein Heimserver läuft noch mit Debian Sarge, aber nicht mehr lange. Nur wohin soll die Reise gehen – Debian Etch oder Ubuntu? Schwierige Frage.

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  1. 1. Dezember 2006, 21:04 | #1

    Nimm Etch!

  2. 1. Dezember 2006, 21:14 | #2

    ich wuerd auch etch installieren.

  3. 1. Dezember 2006, 22:21 | #3

    Brauchst Du neumodischen Firlefanz, oder echte Stabilität? Ich mein, auf dem Desktop ist mir persönlich z.B. Ubuntu viel zu instabil… Ich bin wieder zurück zu Sarge gegangen… Ausserdem kann man sich auf die Debian Releases wenigstens lange genug freuen! :-) Bei Ubuntu hat man sich kaum an eine Release gewöhnt, dann bringen die schon das nächste raus!

  4. 2. Dezember 2006, 06:42 | #4

    Ich habe Server unter Debian stable (Sarge) und Ubuntu stable (Dapper) laufen und sehe zwischen beiden bis auf Versionsnummern keine Unterschiede.

    Was willst du denn machen? Das „Standard“-Server Geschäft kannst Du mit beiden problemlos abfackeln.

  5. 2. Dezember 2006, 13:41 | #5

    Warum willst Du weg von sarge, Probleme damit gehabt?

  6. 2. Dezember 2006, 14:20 | #6

    Ich würde zu Dapper raten. Da richtet man das Zeug einmal ein, und kann sicher sein, dass es die nächsten Jahre auch noch funktioniert, ohne bei Updates sich große Gedanken machen zu müssen. Von Edgy halte ich nicht viel, auf dem Server. Ist für mich ein Spielzeug Desktop Linux.

  7. 2. Dezember 2006, 15:44 | #7

    @Treibholz: Wir haben ein paar dutzend Ubuntu-Server in der Firma. Die hätten wir nicht, wenn es instabil wäre.

    @Dirk: Ich habe keine besonderen Ansprüche an das, was der Server tun soll.

    @Rüdiger: Nein, ich frage mich nur was auf Dauer die bessere Wahl ist.

    @Denny: ‚Auf Jahre‘ spielt bei mir keine Rolle, denn irgendwann wäre Dapper so alt, das es kaum noch benutzbar ist. Ich zweifele auch daran, das ein Update nach fünf Jahren problemlos möglich wäre. 2 Jahres-Zyklen sind schon vollkommen Ok.

  8. kaasboer
    2. Dezember 2006, 22:57 | #8

    Wenn Ubuntu und Debian die einzigen Kandidaten sind, dann würde _ich_ aktuell auf jeden Fall Debian wählen.

    – Bei Ubuntu kommt es aufgrund der verfehlten Releasepolitik (Zeitdruck) immer wieder zu technischen Problemen und Defiziten (hast Du ja selbst hin und wieder hier beschrieben).

    – Die Anzahl der Pakete, die über einen langen Zeitraum gewartet werden, ist bei Ubuntu deutlich geringer (nur relativ wenige Pakete gehören zur Kerndistribution). Wenn ich ein System mit „LTS“ und eingeschränkter Paketauswahl suche, dann nehme ich CentOS/RedHat, das ist qualitativ eine andere Liga.

    – Ein Geschäftsmodell, bei dem die kommerzielle Seite einer Distribution (Canonical) davon profitiert, wenn die Releases eben _nicht_ möglichst fehlerfrei sind, finde ich zumindest wenig durchdacht.

    – Einiges, was in den letzten Tagen über Ubuntu/Shuttleworth zu lesen war, finde ich ziemlich fragwürdig (siehe Planet Debian), ein Beispiel-Link dazu: http://lists.opensuse.org/opensuse/2006-11/msg03788.html

    Ausserdem rockt Sarge immer noch. :)

    cu,
    kaasboer

  9. 3. Dezember 2006, 10:12 | #9

    @Kaasboer: Das Shuttleworth mit seinen Angestellen Debian behindert ist ein offenes Geheimnis, für mich ist das aber kein Entscheidungskriterium.

    Das mit den überhasteten Releases ist sicher ein gutes Argument gegen Ubuntu, die Anzahl der Pakete allerdings nicht. Denn nur weil ein Paket in Debian Stable ist, ist es nicht automatisch stabil. Dort wird vor dem Release auch nur auf die RC-Bugs geschielt und wenn der entsprechend niedrig ist released (etwas überspitzt formuliert). An Debian hat mich schon immer gestört hat ist, das sich die meisten Developer nachdem Release nicht die Bohne mehr um Stable gekümmert haben. Wenn, dann wurden höchstens Sicherheitsfixes eingespielt, normale Bugs aber immer mit dem Hinweis auf testing/unstable abgebügelt. Das hat sich zum Glück durch die Backports etwas gelegt.

    Mein Hauptvorbehalt gegenüber Ubuntu ist immer noch, das Shuttleworth irgendwann die Lust verliert oder das Renditeziel nicht erreicht wird und dann Ubuntu fallen lässt. Debian würde das überleben, Ubuntu nicht.

  10. 3. Dezember 2006, 20:42 | #10

    Nimm doch mal ein gescheites Linux. .)

    Im Ernst schau dir doch mal Centos an. Läuft gut, rund, schnell und vor allem zuverlässig.
    Was Centos genau ist brauch ich dir bestimmt nicht erzählen.

    Wenn du wirklich auf dem Debian Gerümpel bestehst würde ich, nach aktuellen Tests, auch eher zu Dapper tendieren in Edgy ist noch zu viel kaputt. .)

  11. 3. Dezember 2006, 21:05 | #11

    @Obi_wan: Meine Mutter hat mir drei Dinge mitgegeben:

    1. Gelber Schnee ist bäh
    2. Host routen sind bäh
    3. Redhat ist bäh

    ;)

  12. 4. Dezember 2006, 07:53 | #12

    http://www.ubuntu.com/usn/usn-385-1
    http://www.debian.org/security/2006/dsa-1223

    Vier Tage Unterschied.

    Politik zwischen den Distributionen würde ich außen vor lassen.

    Dazu kommt, dass ich auf einem Server immer den Stable-Zweig der einen Distribution mit dem Stable-Zweig der anderen Distribution vergleichen würde.

    Also Sarge versus Dapper Drake, damit gibt es auch keine schnellen Releasewechsel wie von Treibholz oder kaasboer angemerkt.

  13. 4. Dezember 2006, 10:13 | #13

    pro etch

  14. 5. Dezember 2006, 05:03 | #14

    Oder FreeBSD…

  15. 5. Dezember 2006, 20:27 | #15

    @tscherno: Ich sehe für mich keinen Vorteil durch den Einsatz von FreeBSD, ausser vielleicht den erhöhten Geek-Faktor.

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