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Weiter gehts mit OpenWRT

5. Dezember 2006

Ich habe nun auf OpenWRT RC6 upgedated. Es gibt, wie berichtet, keine reinen JFFS2-Images mehr wo das gesamte FS beschreibbar ist, sondern eines das dem pre-RC6 SquashFS-Images entspricht. Hier gibt es eine RO-Partition für die Firmware und eine RW Partition für die Veränderungen. Das neue ist nun mini_fo, für das bei OpenWRT nur Doku in homöopathischen Dosen vorhanden ist. Wenn ich das aber richtig verstehe managed mini_fo die Symlinks zwischen RW- und RO-Partition. Als Konsequenz arbeitet sich nun mit dem System als hätte man ein komplett beschreibbares FS – Änderungen überleben also den Reboot. Ärgerlich finde ich, das bei einem Firmware-Update alle eigenen Änderungen im FS weg sind, nur die Daten im NVRAM überleben. Besser fände ich, wenn bei einem Update nur die RW-Teile überschrieben würden, aber das scheint nicht zu gehen.

Die Umstellung auf den Linksys brachte auch die Chance ein paar alte Zöpfe loszuwerden. Vorher hatte ich intern den ISC DHCPD und Bind laufen, die nun durch dnsmasq ersetzt wurden. Ein wunderbares Downsizing. Mit keinen zehen Zeilen hat man einen DHCP-Server und Einträge in /etc/hosts dienen der Vor- und Rückwärts-Auflösung. Sehr schön auch soetwas:

address=/doubleclick.net/127.0.0.1
address=/ivwbox.de/127.0.0.1

Ja, schöne Sache. Als nächstes steht Ipsec-VPN an, aber das ist bestimmt auch kein Ding.

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  1. 6. Dezember 2006, 12:06 | #1

    mini_fo klingt wie UnionFS, also prinzipiell mal gut. Vielleicht sollt ich doch auch noch die rc6 installieren…

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