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Google Möchtegern-Trojaner on the run

Eben schneit eine Email mit den Betreff

Entfernung Ihrer Webseite www.aumund.org aus dem Google Index

rein. Sehr schick gemacht mit verweisen auf Maßnahmen, die ich gegen eine Löschung auf den Google-Seiten tun könnte. Damit aber nicht genug. Es gibt einen Anhang namens google webmastertools.zip schaut man sich den Inhalt an

joern@horatio:~/work$ strings google\ webmastertools.exe | more
cmd.exe c\:clear complete harddisc

sieht das nach einer Machbarkeitsstudie aus, denn Schaden richtet soetwas nicht an. Ich bin mal auf das Gejaule der ganzen Profi-Webmaster gespannt.

Verwandte Artikel

1. Kommentar von nion | Datum: 10.Mai 2007

Die Mail war wirklich nicht schlecht. Ich hab das von dem Besitzer einer Domain nur als Forward bekommen und hatte daher den Anhang und den Header nicht. Und bin auch zuerst darauf reingefallen, der Rest der Mail war recht gut gemacht.

2. Kommentar von martin | Datum: 10.Mai 2007

Sehr simpel gestrickte Machbarkeitsstudie wohlgemerkt. Ich bin mal gespannt, wann sowas mit einem simplen Shellscript mal gezielt für Linux in Umlauf kommt.

3. Trackback von Pottblog | Datum: 10.Mai 2007

Google schmeißt Pottblog aus dem Index - nicht wirklich: Trojaner-Alarm!…

Ich gebe zu, ich war etwas verunsichert, als ich diese eMail bekommen habe:
Sehr geehrter Seiteninhaber oder Webmaster der Domain http://www.pottblog.de,
bei der Indexierung Ihrer Webseiten mussten wir feststellen, dass auf Ihrer Seite Techniken angewendet we…

4. Kommentar von Sil53r Surf3r | Datum: 11.Mai 2007

Wie gut, daß es für mein privates Blog vollkommen egal ist, was Google davon hält. Die Leute, die es interessieren könnte, haben die URL ohnehin, direkt von mir. Alle anderen sind als Besucher jederzeit willkommen. Aber ich muß nicht den Content-Kasper für die ganze Welt geben.

Angesichts Googles Marktmacht ist es außerdem sehr unwahrscheinlich, daß sich die Firma überhaupt die Mühe machen würde, Webmaster betroffener Sites zu benachrichtigen.

Von daher lassen mich solche Mails relativ unbeeindruckt.

5. Kommentar von Mabre | Datum: 11.Mai 2007

Solche Spam Mails können einen aber schon im ersten Moment einen Schrecken einjagen. Habe zwar noch keine Spam Mail bekommen das ich aus dem Google Index geflogen wäre, aber dafür genügend andere.

Was bedeutet Machbarkeitsstudie? Ich versteh nämlich den Sinn des Ganzen noch nicht so ganz.