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	<title>Kommentare zu: Ich bin Repräsentativ</title>
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	<description>Wir ertrinken in Information, aber hungern nach Wissen [John Naisbitt]</description>
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		<title>Von: Magnar Hirschberger</title>
		<link>http://www.ende-der-vernunft.org/2007/05/13/ich-bin-repraesentativ/comment-page-1/#comment-6969</link>
		<dc:creator>Magnar Hirschberger</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 13 May 2007 22:45:14 +0000</pubDate>
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		<description>1. Wir hätten da noch die Linke. Werfen wir doch mal den Kalten-Kriegs-Schrott über Bord. Wundere mich immer wieder, dass sich bei manchen der Fall der Mauer und das Ende des kalten Krieges noch nicht rumgesprochen hat... Die eigentliche Herausforderung ist doch das offensichtliche Scheitern eines Vierteljahrhunderts neoliberaler Politik. 

1a. Was ist eigentlich ein &quot;profilneurotischer Verantwortungsflüchtling&quot;? Sehen wir mal davon ab, dass Lafontaine allein längst nicht die Linke ausmacht. Seinerzeit wollte Lafontaine (3/99) den Angriffkrieg gegen Ex-Jugoslawien in Sachen Kosovo nicht mittragen. Zusammen mit dem Druck Schröders auf ihn als Finanzminister, die Kapitalgesellschaften einseitig steuerlich zu entlasten, gab dies für den Mann den Ausschlag, aus den Regierungämtern auszusteigen. Danach mußte er sich erst einmal neu orientieren. Was ist daran verwerflich, wenn ein Politiker nicht jeden Sch**** mitmacht? Anwidern tuen einen doch vor allem jene Politiker, die laufend irgendwelchen angeblichen &quot;Sachzwängen&quot; folgen, ständig &quot;Grenzen überschreiten&quot; und sich bereitwillig für jeden möglichen Mist hergeben (jüngstes Beispiel: Tornado-Entsendung nach Afghanistan). Lafontaine machte seinerzeit (1993) den &quot;Asylkompromiss&quot; mit, immerhin erkannte er aber, dass weitere solche &quot;Kompromisse&quot; etwa auf dem Gebiet des Völker- (Kosovo-Krieg) oder des Sozialrechts (Hartz IV!) oder gar der Bürgerrechte (wie zuvor von Schily / jetzt von Schäuble angestrebt) in ihrer Summe recht gefährlich für unsere Demokratie sein können. Für solche Einsichten ist es nie zu spät. Dieser Weg ist besser als der von Schily - der war bekanntlich mal bei den Grünen und führte später Beckstein vor ...

2. Abseits der ohnehin vorhandenen Spezifika der Bremer Landespolitik bleibt festzustellen: Eine rot-grüne Koalition wäre ein deutliches Signal nach Berlin vor an CDU und CSU, es wieder einmal mit seriöser Politik zu versuchen. Denen muss klar gemacht werden, dass eine Fortsetzung des bisherigen Kurses (populistische Bundespolitik auf Kosten des Koalitionspartners) die Halbwertszeit dieser Koalition stark verringern wird. Freilich sollte der SPD klar sein, dass ein Wahlergebnis mit solch herben Verlusten (-5,5 %) nicht wirklich ein Grund zum Feiern ist.

3. Mit der CDU (-4,1 %) hat es zunächst einmal gewiss nicht die Falschen getroffen. Freilich haben eben beide großen Parteien Federn lassen müssen - profitiert haben die kleinen Parteien FDP, Grüne und die Linken. Den &quot;Volksparteien&quot; scheint ein bisschen das Volk davon zu laufen. 

4. Als positiv ist die weitgehende Erfolgslosigkeit der braunen Parteien DVU und Reps zu anzusehen. Dennoch sollte die schlechte Wahlbeteiligung (58,2 %) beunruhigen - ein weiteres Absinken könnte den Rechten in die Hände arbeiten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>1. Wir hätten da noch die Linke. Werfen wir doch mal den Kalten-Kriegs-Schrott über Bord. Wundere mich immer wieder, dass sich bei manchen der Fall der Mauer und das Ende des kalten Krieges noch nicht rumgesprochen hat&#8230; Die eigentliche Herausforderung ist doch das offensichtliche Scheitern eines Vierteljahrhunderts neoliberaler Politik. </p>
<p>1a. Was ist eigentlich ein &#8220;profilneurotischer Verantwortungsflüchtling&#8221;? Sehen wir mal davon ab, dass Lafontaine allein längst nicht die Linke ausmacht. Seinerzeit wollte Lafontaine (3/99) den Angriffkrieg gegen Ex-Jugoslawien in Sachen Kosovo nicht mittragen. Zusammen mit dem Druck Schröders auf ihn als Finanzminister, die Kapitalgesellschaften einseitig steuerlich zu entlasten, gab dies für den Mann den Ausschlag, aus den Regierungämtern auszusteigen. Danach mußte er sich erst einmal neu orientieren. Was ist daran verwerflich, wenn ein Politiker nicht jeden Sch**** mitmacht? Anwidern tuen einen doch vor allem jene Politiker, die laufend irgendwelchen angeblichen &#8220;Sachzwängen&#8221; folgen, ständig &#8220;Grenzen überschreiten&#8221; und sich bereitwillig für jeden möglichen Mist hergeben (jüngstes Beispiel: Tornado-Entsendung nach Afghanistan). Lafontaine machte seinerzeit (1993) den &#8220;Asylkompromiss&#8221; mit, immerhin erkannte er aber, dass weitere solche &#8220;Kompromisse&#8221; etwa auf dem Gebiet des Völker- (Kosovo-Krieg) oder des Sozialrechts (Hartz IV!) oder gar der Bürgerrechte (wie zuvor von Schily / jetzt von Schäuble angestrebt) in ihrer Summe recht gefährlich für unsere Demokratie sein können. Für solche Einsichten ist es nie zu spät. Dieser Weg ist besser als der von Schily &#8211; der war bekanntlich mal bei den Grünen und führte später Beckstein vor &#8230;</p>
<p>2. Abseits der ohnehin vorhandenen Spezifika der Bremer Landespolitik bleibt festzustellen: Eine rot-grüne Koalition wäre ein deutliches Signal nach Berlin vor an CDU und CSU, es wieder einmal mit seriöser Politik zu versuchen. Denen muss klar gemacht werden, dass eine Fortsetzung des bisherigen Kurses (populistische Bundespolitik auf Kosten des Koalitionspartners) die Halbwertszeit dieser Koalition stark verringern wird. Freilich sollte der SPD klar sein, dass ein Wahlergebnis mit solch herben Verlusten (-5,5 %) nicht wirklich ein Grund zum Feiern ist.</p>
<p>3. Mit der CDU (-4,1 %) hat es zunächst einmal gewiss nicht die Falschen getroffen. Freilich haben eben beide großen Parteien Federn lassen müssen &#8211; profitiert haben die kleinen Parteien FDP, Grüne und die Linken. Den &#8220;Volksparteien&#8221; scheint ein bisschen das Volk davon zu laufen. </p>
<p>4. Als positiv ist die weitgehende Erfolgslosigkeit der braunen Parteien DVU und Reps zu anzusehen. Dennoch sollte die schlechte Wahlbeteiligung (58,2 %) beunruhigen &#8211; ein weiteres Absinken könnte den Rechten in die Hände arbeiten.</p>
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		<title>Von: atari</title>
		<link>http://www.ende-der-vernunft.org/2007/05/13/ich-bin-repraesentativ/comment-page-1/#comment-6968</link>
		<dc:creator>atari</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 13 May 2007 21:08:50 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;Trotzdem das kleinste Übel.&quot; Sehe ich genauso, immerhin das beste Ergebnis des kleinsten Übels das es je bei einer Landtagswahl gab.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Trotzdem das kleinste Übel.&#8221; Sehe ich genauso, immerhin das beste Ergebnis des kleinsten Übels das es je bei einer Landtagswahl gab.</p>
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		<title>Von: Joern</title>
		<link>http://www.ende-der-vernunft.org/2007/05/13/ich-bin-repraesentativ/comment-page-1/#comment-6967</link>
		<dc:creator>Joern</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 13 May 2007 19:55:34 +0000</pubDate>
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		<description>@Tim: Eine Partei wählen die zur einen Hälfte aus einer kommunistischen Ex-Diktaturs Partei und zur anderen Hälfte aus einen profilneurotischen Verantwortungsflüchtling besteht? Nein, keine Chance.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Tim: Eine Partei wählen die zur einen Hälfte aus einer kommunistischen Ex-Diktaturs Partei und zur anderen Hälfte aus einen profilneurotischen Verantwortungsflüchtling besteht? Nein, keine Chance.</p>
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		<title>Von: Oli</title>
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		<dc:creator>Oli</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 13 May 2007 19:48:38 +0000</pubDate>
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		<description>Der obigen Meinung könnte ich mich beinahe anschließen, so schauts leider heutzutage aus. Die Linksfraktion aber weiß doch  nicht einmal selbst wohin sie geht und &quot;Links&quot; im Namen sagt erst einmal gar nichts, insbesondere nicht wenn mein ehemaliger Genosse Lafontaine da mitmischt und nun von Dingen philosophiert, die er teils selbst zuvor verdammte.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Der obigen Meinung könnte ich mich beinahe anschließen, so schauts leider heutzutage aus. Die Linksfraktion aber weiß doch  nicht einmal selbst wohin sie geht und &#8220;Links&#8221; im Namen sagt erst einmal gar nichts, insbesondere nicht wenn mein ehemaliger Genosse Lafontaine da mitmischt und nun von Dingen philosophiert, die er teils selbst zuvor verdammte.</p>
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		<title>Von: Tim Daniel</title>
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		<dc:creator>Tim Daniel</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 13 May 2007 19:39:52 +0000</pubDate>
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		<description>Fehlt da nich &lt;a href=&quot;http://www.linksfraktion.de/&quot;&gt;wer&lt;/a&gt;? Ist auch bei dir eine Alternative?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Fehlt da nich <a href="http://www.linksfraktion.de/">wer</a>? Ist auch bei dir eine Alternative?</p>
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