Mich nicht

Dirk von Gehlen über Google in Jetzt.de:

Google kennt meine Suchanfragen, meine Mails, meine RSS-Feeds, meine Kontakte, meine Kalender – und seit dieser Woche ist klar: Google kennt auch dich persönlich

Ich habe keinen Account bei Google und meine Cookies werden beim schließen des Browsers gelöscht, sie lernen quasi jeden Tag einen neuen Jörn kennen. Nur mein Blog kennen sie und was sonst noch so im Web und Usenet meinen Namen trägt, aber das ist schon OK so.

1 Kommentar zu „Mich nicht“

  • Ich finde das ganz schön weinerlich. Erst stürzen sich diese Internet-2.0-Freaks wie wild auf die ganzen Google-Apps und erst ganz am Ende fällt ihnen auf, daß sie da massenhaft private Daten (und die ihrer Kontakte) rausgegeben haben.

    Interessant bei dieser Streetview-Geschichte finde ich, daß eine Aussage nach dem Muster “wir stellen nur öffentlich zugängliche Daten zusammen” mit Verärgerung aufgenommen wird. Ähnliches habe ich neulich in einem Spiegel-Artikel über eine Seite gelesen, die anhand öffentlich zugänglicher Gerichtsunterlagen Profile von Polizei-Informanten erstellt und veröffentlicht.

    Mit etwas Glück spitzt sich das – nicht nur bei Google – noch ein wenig zu und den Leuten wird endlich klar, daß Datenschutz nicht beim Bankkonto anfängt, sondern auch banalste Daten (wie heiße ich, wo wohne ich, wo kaufe ich ein) bei ausreichender Nachbearbeitung ihre eigene Brisanz entwickeln.

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