Nie bereut

Vor ca. einen Jahr bin ich vom Editor joe auf vim umgestiegen und ich habe es nie betreut. Nicht das ich jetzt der vim-Guru wäre, ich benutze sicher nur einen Bruchteil der Möglichkeiten, aber ich komme gut zurecht und habe Funktionen entdeckt die mir immer gefehlt haben.

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13 Comments.

  1. Emacs rulez! :-) Ist ein tolles Betriebssystem und News- und Mailreaderprogramm, es fehlt nur ein guter Editor…

    Ich versuche übrigens mit beidem klar zu kommen. Oft genug kommt man an Kisten auf denen leider nur vi oder vim installiert ist und da möchte man dann auch zumindest rudimentär überleben.

    Auf jeden Fall herzlichen Glühstrumpf zur nie bereuten Entscheidung. ;-)

  2. Da kann ich nur zustimmen. Bin ebenfalls vor einiger Zeit von joe auf vim gewechselt und habe es bis jetzt nicht bereut. Vor allem das bessere und erweiterbare syntax-highlight überzeugt mich immer mehr (wenn ich z.B. an asterisk-configfiles denke).

  3. Hach vim ist schon was tolles. Ich nutze das Teil seit ich mit dem Linux Zeugs angefangen habe. Nach ner Eingewoehnungszeit kann man damit wirklich super arbeiten :)

  4. Das coole an vim ist, dass man auch nach Jahren immer mal wieder ne Funktion findet, die einem gefehlt hat. :o)

  5. Ich arbeite zur Zeit auch vermehrt mit vim und so nach und nach erschließen sich einem auch die Möglichkeiten, aber an welche Funktionen, die Du unter joe vermißt, denkst Du denn da?

  6. Ich benutze joe …na und ;-)

  7. Sehr zu empfehlem für vi(m)-ler: “vi-Editor – kurz & gut” aus dem allseits beliebten O’Reilly-Verlag. Da findet man haufenweise Funktionen bzw. Tastenkürzel die man vorher noch nicht kannte ;)

  8. Wenn man nach Jahren Funktionen findet, die man eigentlich schon lange gebraucht hätte – bedeutet das nicht, dass das Programm verdammt unübersichtlich ist?

  9. das einzig nervige an vim ist eigentlich, dass man sich dabei ertappt gelegentlich auch jabber nachrichten mit :w abzuschicken, was natuerlich immer wieder fuer grosses gelaechter sort. Ansonsten finde ich vim sehr gut auch wenn es ewig dauert bis man *wirklich* effizient damit arbeitet oder zumindest bis es sich so anfuehlt. Und ich faende es besser wenn der session support etwas weniger kaput waere. In diesem sinne :w

  10. Und ich dachte immer ich wäre der einzige gewesen der joe benutzt hat :D

  11. Das ist sicher das liebste und schönste, was der Vim jemals von Dir gehört hat…*sniff*
    ;-))

  12. Torsten, wenn man nach Jahren die neuen Funktionen beim vim _lernt_, dann lieft das nicht daran, dass vim unübersichtlich ist (da es beim vim (eigentlich) keine Oberfläche gibt), sondern daran, dass a) der Nutzer nicht alle Funktionen zu Anfang aufsaugen und behalten kann und b) man auch einfach später noch mal_Lust_ hat zu schauen, was andere etwas machen (ja, bei vim führen oftmals mehrere Wege zum Ziel) und dabei lernt man dann noch wieder neues. Heute morgen habe ich z.B dieses cheatsheet ( http://tnerual.eriogerg.free.fr/vimqrc-ge.pdf ) für den vim gefunden und wieder was neues gelernt: n% springt zur n-%ten Zeile im Dokument und gm geht in die Mtte der Zeile. Aber solche Funktionen findet man halt nicht in einer Oberfläche.

  13. Als ich irgendwann 96 oder 97 mit Linux angefangen habe, war vi(m) mein erster und einziger Editor. Und das ist er bis heute mit einem VI-T-Shirt, der VI-Referenztasse und einem VI-Buch auch geblieben. Ich habe für meine Informatik-AG auch mal selbst eine Kurzanleitung geschrieben, die das wichtigste umfassen sollte.