The Joy of Jumpstart
Ich habe seine Zeit gebraucht um mich in Solaris Jumpstart, richtigerweise JET (JumpStart Enterprise Toolkit), einzufinden. Es hat einige Installationen und Überlegungen gekostet, aber mittlerweile ist es für mich nicht mehr wegzudenken und der einzige wahre Weg um ein Solaris zu installieren.
Wenn man es richtig anstellt bekommt man eine homogene und auf die eigenen Bedürfnisse angepasste Installation, auch über Versions- und Architekturgrenzen hinweg. Egal, ob man Solaris 8, 9 oder 10 hat. Ob die Architektur nun Sparc oder i386 heisst. Das neue System kann mit fertiger Plattenspiegelung, konfigurierten Netzwerk (IPMP, VLANs inklusive), SAN MPIO und gehärtet an den Start gehen. Das man zu jeden erdenklichen Zeitpunkt der Installation Scripte ausführen kann sollte sich von selbst verstehen, genauso wie das übertragen beliebiger Dateien oder die Installation von Drittsoftware wie Veritas oder Blastwave.
Ein paar Features habe ich noch nicht ausprobiert, aber vor kurzem kamen die Flash-Archive hinzu. Dabei werden die Dateien einer Installation in ein Archiv gepackt. Dieses Archiv wiederum kann man JET vorlegen um damit identische Systeme zu installieren. Dabei verliert man aber nicht die oben genannte Flexibilität. Natürlich kann man keine Sparc-Installation auf ein i386-System bringen, aber man kann jede Einstellung ändern. IP-Adressen, Hostnamen - was man will. Auch das Down- oder Upgraden der Hardware ist damit möglich. Die Installation einer V240 auf eine V210 oder Umgekehrt? Kein Problem und Desaster-Recovery wird damit zum Kinderspiel.
Das sind Punkte wo man merkt, das man ein Enterprise-Betriebssystem vor sich hat und so manche Unzulänglichkeiten vergessen macht.
Veröffentlicht am 23.August 2007 | Kommentare: keine | Artikel 846mal angeschaut
Tags: Jet,Jumpstart,Solaris,Sun