So viel Ubuntu hat Dell gar nicht verkauft
Drüben beim Enterprise Linux Blog tauchen die ersten Zahlen von Computern auf die Dell mit vorinstallierten Ubuntu verkauft hat: 20000 Stück!
Das sind für einen Hersteller wie Dell Peanuts, trotzdem erwarte ich für nächstes oder übernächstes Jahr den ersten Lidl/Aldi-PC mit Linux. Warum? Windows macht mittlerweile einen nicht unerheblichen Teil der Gesamtkosten eines Computers aus und mit Linux lässt sich da eine Menge machen.
Veröffentlicht am 27.August 2007 | Kommentare: 8 | Artikel 919mal angeschaut
Tags: Dell,Linux,Ubuntu,Verkauftszahlen
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2. Kommentar von Usul | Datum: 28.August 2007
Lidl oder Aldi? Das wird noch dauern, vielleicht wird es nie. Warum? Weil die 5-Euro-Geburtstagskartenanwendung vom Grabbeltisch neben dem Schnäppchenrechner auf eben diesem nicht läuft.
3. Kommentar von Joern | Datum: 28.August 2007
@Torsten: Dell lebt von der Einfachheit. Die verkaufen eine ziemlich definierte Hardware an der sich nur wenig ändert und das bei grossen Stückzahlen. Die hätten auch das nötige Kleingeld und Connections notfalls Treiber schreiben zu lassen.
@Usul: Soweit denken die nicht. Komplette Rechner mit Betriebssystem für 250 Euro - das würde Schlagzeilen machen.
4. Kommentar von Torsten | Datum: 28.August 2007
Joern: Dell ja. LIDL nicht.
5. Kommentar von Joern | Datum: 28.August 2007
LIDL/Aldi verkaufen keine Varianten. Die gehen zu $HERSTELLER und kaufen eine bestimmte Anzahl Rechner mit einer bestimmten Ausstattung. Der wird dann wiederum zusehen das der Kram läuft. Das funktioniert auch so. Bei meinen LIDL-PC geht bis auf TV-Out alles out-of-the-box inkl. DVB-T und Kartenleser.
6. Kommentar von Torsten | Datum: 28.August 2007
Ja, das ist mir schon klar. LIDL zahlt den Hersteller aber nicht dafür, dass er quelloffene Treiber verwendet oder dassdie Binärtreiber für die nächste Kernelgeneration angepasst wird.
7. Kommentar von WWW-KR | Datum: 29.August 2007
Fujitsu-Siemens verkauft im Business-Bereich schon seit Jahren Rechner mit Linux drauf/dabei, aber bisher sind es nur die wenigsten, die zur so einem Rechner greifen. Es ist schon lustig wie viel Aufmerksamkeit Dell mit seiner Linux Aktion erntet.
8. Kommentar von Davido | Datum: 29.August 2007
Fujitsu-Siemens rührt aber nicht so in der Werbetrommel wie Dell für Linux. Zumal ein Teil der Hardware für den Enterprise Linux Markt wie RHES .. und SLES zugeschnitten ist. Ich selbst nutze solche Hardware und bin super zufrieden. Die Käufergruppe die Dell anspricht ist die des Konsumers und die von FSC Businesskunden. Fakt ist aber das Linux durchaus schon lange für den Desktopmarkt geeignet ist. Aber die LOBI, was will man machen.
1. Kommentar von Torsten | Datum: 28.August 2007
Nachteil: es können nicht mal eben die Innereien geändert werden, Hardware für Linux muss noch sorgfältig ausgewählt werden. Und welche Distribution bietet schon die Garantier, dass der 96-verschiedene-Karten-Leser und die DVB-Analog-Dual-Karte nachdem nächsten Kernel-Update keine Probleme macht?