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hrmpf!

Freunde werden wir wohl nicht mehr, also ich und CentOS resp. Redhat. Mir hätte heute auch kein Redhat-Mitarbeiter über den Weg laufen sollen, es hätte Böse für ihn geendet. Warum ich mich so Aufrege? Es gibt anscheinend mehrere Wege unter Redhat Netzwerkkarten zu konfigurieren und die eine Möglichkeit weiss nichts von der anderen. Da lobe ich mir doch die einfache /etc/network/interfaces von Debian und selbst der krude Solaris-Krams macht eine um längen bessere Figur!

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1. Kommentar von Magnar Hirschberger | Datum: 12.September 2007

Halte Dich einfach an das Standard-Verfahren mit den ifcfg-Dateien:

/etc/sysconfig/network
-> hier erscheinen Netzwerk, Hostname und Standard-Gateway

/etc/sysconfig/network-scripts/ifcfg-$interfacename
-> hier wird die Konfig für die das jeweilige Netzwerkinterface hinterlegt (Wichtig ist, das $interfacename z.B. eth0 eben auch in der Konfigdatei als Interfacename drin steht, eigentlich die einzige Tücke des Verfahrens!)

Andere Wege sollte es nicht geben, soweit man nicht sowas wie den NetworkManager einsetzt … Am Server sollte stets die oben beschriebene ifcfg-Methode eingesetzt werden.

Zu behaupten, Solaris sei da besser - na ich weiss nicht … Solaris hätte da im Angebot:

/etc/hostname.$interfacename
/etc/defaultrouter
/etc/nodename
/etc/inet… nein ich will das hier nicht alles aufzählen, es tut zu weh … :-) Aber es soll besser werden, das tröstet etwas.

2. Kommentar von jan | Datum: 12.September 2007

ich wollte eigtl. centos ab demnächst für einen arbeitsgruppenserver einsetzen. ein kleine frage dazu: kommt centos 5 mit vorkonfiguriertem SELinux zur ein-klick aktivierung oder muss man die regeln eingenhndig zusammenschustern?

3. Kommentar von Joern | Datum: 12.September 2007

@Magnar: Es macht anscheinend keinen Unterschied ob die ifcfg-Dateien in /etc/sysconfig/network oder /etc/sysconfig/network-scripts liegen. Kollisionen sind da vorprogrammiert. Sicher ist der Solaris-Krams alles andere als Intuitiv, aber er ist eindeutig.

@jan: Keine Ahnung

4. Kommentar von Hoelli | Datum: 14.September 2007

Stimmt, das war auch einer der Gründe, warum ich mich mit Red Hat nicht anfreunden konnte. Bei SuSE/Novell kann ich wenigstens sicher sein, dass eine Änderung über Yast auch so in die Files kommt und auch umgekehrt wieder erkannt wird!