Das die Welt auf der Arbeit anders tickt muss ich wohl niemanden erklären. Zeit zum Beispiel ist ein sehr dehnbarer Begriff. An manchen Tagen vergeht die Zeit überhaupt nicht, an anderen Tagen ist der Tag zuende kurz nachdem man die Jacke an den Kleiderständer gehängt hat. Auch da erzähle ich bestimmt nichts neues. Allerdings ist mir heute aufgefallen, das Flüssigkeiten auf der Arbeit viel schneller verdunsten als anderswo. Kaum hat man sich eine Tasse Kaffee geholt und einen Schluck getrunken ist die Tasse beim nächsten Griff garantiert leer! Aber nicht nur die Tasse ist davon betroffen, die Wahrscheinlichkeit das die Kaffeekanne leer ist wenn man Nachschub holen will geht gegen eins. Warum gibt es eigendlich noch keine wissenschaftlichen Studien, die sich mit solchen Phänomen auseinandersetzen?
Zeit ist relativ. Die Dauer einer Minute hängt sehr stark davon ab, auf welcher Seite der Toilettentür man sich befindet.
Es ist jetzt 8:34h. Der Tag will und will kein Ende nehmen. Nachdem die Kaffekanne gerade (8:33:30h) schon wieder kein Heißgetränk für mich übrig hatte, überlege ich, ob ich nicht Rücken- oder Kopfschmerzen bekommen sollte. Bei meinen Ringen um die Augen nimmt man mir das sicher ab.
Aber stattdessen werde ich wahrscheinlich um 8:35h die nächste Kanne Kaffee aufsetzen und es als ein Hochgefühl empfinden, wenn ich ein Tässchen davon abbekomme.
Stelle mich gerne als Studienobjekt zur Verfügung.
Der Kaffee verdunstet doch nicht. Dreh mal deine Tastatur auf den Kopf, da ist bestimmt noch der Rest der Tasse drin!
10:18h. Mist. Kaffee mal wieder vergessen. Zu Kanne gerannt und …
… neuen Kaffee aufgesetzt.
In entsprechenden Fallstudien sollte dann allerdings der “Kaffee leer T-Faktor” auch betrachtet werden;) *grinsel*
Wieso Wissenschaftliche Stidien?
Dafür gibts doch Murphy!
Leider käme man im Verlauf einer Studie nie zu einem Ergebnis das unter Laborbedingungen nachvollziehbar wäre, weil :
1. Das Büro immer wo anders ist als das Labor.
2. Kein anständiger Wissenschaftler in der Lage ist ein Büro zu finden.
und
3. Wissenschaftler sich absolut nie daran erinnern können wo eine Tasse Kaffee abgestellt wurde.