Abwarten und Tee trinken

Auf der einen Seite ist es sehr spannend zu sehen, was alles für Solaris angekündigt wird:

Angekündigt heisst aber leider nicht veröffentlicht und schon gar nicht einsetzbar. Denn selbst über veröffentlichte Dinge wie ZFS oder das iSCSI-Target liest man mehr über Probleme als einem lieb sein kann.

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2 Comments.

  1. Der Rückfluß von Innovationen aus dem OpenSolaris-Umfeld zieht sich teilweise ganz schön. Wer hier Meldungen zu Neuerungen liest, muß stark aufpassen, ob das überhaupt schon im Sun Solaris 10 vorhanden ist oder nur im Solaris Express bzw. Indiana.
    Im Produktionsumfeld würde ich jedenfalls nichts anderes einsetzen als Solaris10, auch wenn man dabei der technischen Entwicklung hinterher hinkt.
    Die Unterstützung des ZFS von anderen Herstellern als Sun, z.B. im Bereich Backup, kommt langsam in Bereiche, wo es für den produktiven Einsatz interessant wird. Auf der anderen Seite muß man unter S10 noch ganz schön tunen, um für DBs eine ähnliche Performance wie bei UFS zu erreichen. Dann liest man Blogeinträge über korrupte ZFS-Pools (mit der Konsequenz Restore), was nicht unbedingt das Vertrauen erhöht. Hand anlegen wie bei UFS und SDS/SVM ist hier jedenfalls nicht mehr so leicht möglich.
    Die Bemühungen eine umfassende Storagearchitektur unter (Open)Solaris zu bieten finde ich klasse, von Marktreife ist das aber noch weit entfernt. Ich hoffe, daß das nicht so lange dauert wie bei Solaris Container/Zones im Virtualisierungsumfeld.

  2. OpenSolaris würde ich im Produktions-Umfeld auch nicht einsetzen, selbst bei Solaris 10 muss man aufpassen welche Version man nimmt, will man mit Filern und ZFS richtig arbeiten können.