Wenn ich die Kommentare so durchlese fallen mir ein paar Punkte auf:
- Der Arschlochfaktor ist nicht gefragt oder nur in sehr geringen Dosierungen
- System-Administratoren sind (auf ihre Art) Kreativ tätig, man sollte sie darin nicht behindern ansonsten verschenkt man viel Potential
- Kundenorientierung wird gross geschrieben
- Selbstorganisation ist ein wichtiger Faktor
- Man muss nicht alles Wissen, es reicht wenn man weiss wo es steht
- Einen Punkt hatte ich vergessen und er wurde auch nicht genannt: Admins sind Vertrauenspersonen
Somit sind es wohl eher die weichen Faktoren die eine Rolle spielen. Verstehe ich voll und ganz. Es sind schließlich Kollegen oder Kunden. Menschen also mit den man zusammenarbeitet und da hat wohl niemand Lust sich mit menschlichen Wracks zu beschäftigen.
Jaja, diese Lebenskünstler kenne ich. Vor lauter Soft-Skills von nichts ‘ne Ahnung und “Wissen wo es steht” bedeutet, daß es sich irgendwo in der Schrankwand voller Hersteller-Zertifizierungsbücher- und -ordner versteckt, in die man aber auf keinen Fall nie- und nimmermals nicht reinschauen wird. Die Kreativität tritt dann im Störungsfall in Form von Schuld- und Verantwortungszuweisungen zu Tage.
Na klar martin, ich kenne die anderen Admins, die vor lauter Wissen und Arroganz darum nicht bereit sind auch nur ansatzweise Licht in dein Unwissen zu bringen und aufgrund persönlicher Abneigung gegen die selbst betitelten DAUs dein Passwort erst in einer Woche reseten können, und die Infrastruktur nach ihrem eigenen Gusto planen, so dass Nachfolger Wochen beschäftigt sind zu verstehen. Bringt auch nix.
Ich denke mal, wenn man von diesen “soften” Fähigkeiten redet, den Umgang mit *Menschen* per se, sollte man sich auch eingestehen, daß da draußen hochintelligente und fähige Menschen existieren, die eben nicht unbedingt die umgänglichsten sind. Denn vice versa wird ein Schuh drauß, wenn man die Rudelfähigkeit und das Menscheln als essentielle Parameter bezeichnet und in letzter Instanz mehr Oberflächlichkeit und Halbwissen herüberkommt. Es paßt also so oder so, man sollte sich also darauf einstellen mit *Menschen* zu arbeiten, Menschen die eben nicht baugleich daherkommen =)
Klingt so, als würdest du eine offene Stelle beschreiben wollen.
Klingt fuer mich auch sehr stark nach “Joern sucht…” ;)
@martin: Diese Perspektive kenne ich aus meinen Zeiten als ‘Consultant’ auch nur zu gut :)
@Oliver: Natürlich gibt es Menschen die nicht sonderlich gut im Kommunizieren sind, das sollte man ihnen aber auch sagen und daraus die Konsequenzen ziehen.
@Stefan: Nein
@Michael: Nein, hab mich erst vor ein paar Tagen beruflich verändert.
Vor ein paar Tagen beruflich verändert? Laut XING nicht, was gehtn ab, wo ist der Blogpost dazu? :P