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Linux ist verbreiteter als Windows

Scheint auf den ersten Blick eine gewagte These, wenn ich mich aber umschaue ist da durchaus was dran. Ok, nicht im Desktop-Bereich, aber in vielen anderen durchaus plausibel, denn es gibt kaum noch eine Appliance auf dem nicht Linux läuft.

Router, Switche, DVB-Empfänger, bei Appliances die irgendetwas mit dem Internet zu tun haben ist zu 90% Linux drauf, auf einigen Lights-Out-Modulen von Sun läuft es, auf SCSI-TO-FC Bridgen hab ich es gesehen - you name it.

Für mich ist das ein tolle Entwicklung. Man gewinnt Freiheit, nicht nur durch die Lizenz, sondern weil ich die Geräte anpassen kann wie ich es möchte und nicht wie mir es jemand vorschreibt. Unsere Welt wäre ohne Linux um einiges ärmer.

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1. Kommentar von martin | Datum: 10.Februar 2008

“Unsere Welt wäre ohne Linux um einiges ärmer.”

Ja weniger Gefrickel.

2. Kommentar von Joern | Datum: 10.Februar 2008

Womit wir bei der Fragen wären, ob frickeln etwas Positives ist oder eher nicht :)

3. Kommentar von Hoelli | Datum: 10.Februar 2008

Mit “frickeln” versuchen die Leute, die lieber ein OS namens Fenster oder so einsetzen, des öfteren die Leute, die ein richtiges Betriebssystem einsetzten zu beleidigen ;-)

4. Kommentar von martin | Datum: 10.Februar 2008

Wenn sich dieser studentische Frickelscheiß erstmal auf jedem Stück Hardware durchgesetzt hat, wird am Ende kein Programmierer mehr übrig sein, der eine _ordentliche_ und qualitätskontrollierte Firmware schreiben kann. Dann stehen wir dumm da.

5. Kommentar von jesse | Datum: 10.Februar 2008

Ui, so schnell hat man Trolle am Start xD

6. Kommentar von Joern | Datum: 10.Februar 2008

Ich würde Martin nicht als Troll bezeichnen.

7. Kommentar von Oliver | Datum: 10.Februar 2008

Darf ich dazu auch noch etwas einwenden :D ? Das mit dem “gefrickel” unterschreibe ich gerne. Und das Argument mit dem Fenster-Gedöns sehe ich als eben solches getrolle an, denn letztendlich ist es so, daß einzige System das wirklich von jedem nutzbar ist, ist und bleibt eben MacOS X. Aber man erreicht diesen Umstand nur indem man imho dort mit Scheuklappen arbeitet und den vorbereiteten Weg folgt, weicht man aus wirds auch dort frickelig. Insofern würde ich nach dem Grad der “Frickeligkeit” unterscheiden und wo man letztendlich den meisten Nutzen draus ziehen kann. Ich bin immer noch derjenige, der ein gerne ein grundlegendes System nutzt und das was er benötigt selbst dazu baut. Ist auch notwendiges gefrickel, andererseits artet für mich das Ab- und/oder Umrüsten meist in weitaus größeres gefrickel aus :D

8. Kommentar von Sil53r Surf3r | Datum: 11.Februar 2008

Kann mich Martin nur anschließen. Closed Source und proprietäre Systeme sind die einzigen wirklichen Garanten für Sicherheit, Stabilität und eine gleichbleibende, professionelle Qualität. Gerade, was Firmware betrifft! Das werden diese ganzen Linux-Frickler irgendwann auch noch einmal merken.

9. Kommentar von kero | Datum: 11.Februar 2008

Ich frickel gern, man hat ja sonst nichts im Leben ;-).

10. Kommentar von Tuxist | Datum: 11.Februar 2008

Was dass wie Kommentare bin ich hier im Heise forum ?

11. Kommentar von Nico | Datum: 12.Februar 2008

@Tuxist, kein Wunder in der Überschrift kommt Linux _und_ Windows vor :)

12. Kommentar von martin | Datum: 13.Februar 2008

Wir haben’s ja grade wieder bei dem Root-Exploit unter Linux gesehen. Unter Windows wäre sowas einfach im Rahmen der normalen Patchrunde in Ordnung gebracht worden, ohne das Problem an die große Glocke zu hängen. Unter Linux hingegen muß man vor irgendwelchen Script-Kiddies zittern und stunden- und tagelang warten, bis noch die hinterletzte Distribution mitbekommen hat, daß es da ein Problem gibt. Wenn die Benutzung von Linux weiter um sich greift, ist man am Ende nirgends mehr sicher!

(Fbeel, Wöea, nore qnf Gebyyra va qvrfrz Orvgent oevatg zve fb ivryr Xyvpxf. Vpu xnaa rvasnpu avpug naqref. ;-)

13. Kommentar von Ines | Datum: 14.Februar 2008

Zu dem “Gefrickel” möchte ich auch einen Kommentar abgeben. Als Student hat man noch genug Zeit für “LfS” und dergleichen. Aber irgendwann kommt die Zeit, da sitzt man auf Arbeit >9h vorm Rechner und zuhause wartet die Familie. Da bleibt höchstens noch die Zeit für 3x wöchentliche Updates. Aber mehr auch nicht…

14. Kommentar von Sil53r Surf3r | Datum: 14.Februar 2008

Das ist nicht der einzige Mehrwert von Windows. Bis sich solch ein Script-Kiddie durch die Windows-Firewall gehackt hat, hat das Microsoft-Sicherheitsteam die Lücke längst geschlossen und einen Patch herausgebracht. Es bringt also große Vorteile mit sich, wenn OS und Sicherheitslösung aus einer Hand stammen und nahtlos miteinander verzahnt sind. Das Auditing eines Herstellers ist immer vollständiger als irgendwelche Community-Basteleien zum Freizeitvergnügen.

(Yvaxfnh! iot Vzzreuva gebyyfg Qh nhs rvarz ubura Avirnh - haq vpu xnaa avpug jvqrefgrura, orv qrz Fcnß zvgmhgha, urur.)

15. Kommentar von Joern | Datum: 14.Februar 2008

Ich hatte ja schwere Bedenken, ob mein Ironie-Detektor defekt ist. Aber zum Glück scheint zu alles in Ordnung zu sein :)

16. Kommentar von Oliver | Datum: 14.Februar 2008

>Als Student hat man noch genug Zeit für “LfS” und dergleichen.

Lehramt?

>Aber irgendwann kommt die Zeit, da sitzt man auf Arbeit >9h vorm Rechner und zuhause wartet die Familie.

Das geht recht einfach und zwar so: Nerd triff Nerdin ;-) Und so klappt das hier schon 11 Jahre :D

17. Kommentar von Hoelli | Datum: 16.Februar 2008

Sorry falls mein Comment hier zum trollen animiert hat, oder als solches aufgefasst wurde.
Ich setzte ja auch für verschiedenste Anwendungen verschiedene Systeme ein. Und “fricklen” kann man wirklich unter Windows in der Registry fast genau so schön wie unter Linux wenn man sich einen kleinen Kernel oder welches Programm auch immer installiert!