Ausfall bei Amazon S3 – eine Frage der Erwartungshaltung
Der Schockwellenreiter berichtet vom Ausfall von Amazon S3, einen Webdienst wo man für Geld Daten speichern kann. Golem schiebt den Datenverlust hinterher und Digg macht gleich schön reisserisch den most reliable Web Service draus.
Nunja, es waren 30 Minuten. Nicht die Welt und würde ich jetzt sagen, das liegt im Nachkommata-Bereich. Aber es soll ja Leute geben für die ist S3 das Ende allen lokalen Speichers. Wozu selbst Festplatten drehen lassen, wenn andere das sowieso tun? Wer so denkt sollte nochmal die SLA von S3 lesen. Weh tun die Amazon nicht, denn man kann nur max. 25% seines Geld wiederbekommen. Das ist per se nicht schlimm, ordnet S3 für mich aber an die richtige Stelle: als Speicher für unwichtige Daten auf die man nicht fortwährend Zugriff benötigt.
Aber vielleicht ist das ja auch die Zukunft: Man bedient sich einer Reihe von Web Diensten, strickt aber seinen eigenen Dienst so, das er mit einer Nicht-Verfügbarkeit fertig wird.
RAIW – Redundand Array of Independant/Inexpensive Webservices? A buzzword is born… :)
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>Das ist per se nicht schlimm, ordnet S3 für mich aber an die richtige Stelle: als Speicher für unwichtige Daten auf die man nicht fortwährend Zugriff benötigt.
Gleiches gilt doch auch bei der Consumer-Hardware seit Jahren, man kann also daraus folgern, daß die Arbeit am Computer so oder so auf just for fun hinaus läuft :D