Was auf die Ohren
In der Firma höre ich im Moment Musik durch ein billiges Headset, das ich mal mit meinen PC mitbekommen habe. Der ‘Sound’ wirkt dabei immer als wäre da noch ein Taschentuch zwischen meinen Ohr und dem Kopfhörer. Nun wurde mir das zu Blöd und ich habe (nach ein bischen Suchen) den Koss Porta Pro bestellt. Ich bin ja mal gespannt, man liest ja nur gu tes.
Veröffentlicht am 27.März 2008 | Kommentare: 6 | Artikel 762mal angeschaut
Tags: Kopfhörer,Koss
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2. Kommentar von martin | Datum: 27.März 2008
Der Koss PortaPro ist ein häßliches, klapperiges und unkomfortables Scheißding, das dauernd irgendwo an den Haaren ziept, trotz “toller” Einstellungsmöglichkeit auch mal komisch an der Ohrmuschel rumklemmt, und sich nur mit größter Mühe in den mitgelieferten Transportsack packen läßt.
Und natürlich klingt er dermaßen genial, daß es Dich glatt aus den Socken haut. Vielleicht etwas viel Baß, aber darauf stehen die meisten Leute ja. :-) Als ich meinen gekauft hatte, habe ich danach den ganzen Abend auf dem Bett gelegen und staunend meinen iPod-Inhalt rauf- und runtergehört.
Allerdings sollte man an einen faltbaren 30-Euro-Kopfhörer nicht mit der Einstellung herangehen, daß es der fürs Leben sein soll. Das ist dann doch eine etwas zu kleinbürgerliche Sichtweise. ;-)
3. Kommentar von Jens | Datum: 28.März 2008
Einen Hörtest ist in dieser Liga auch der Sennheiser PX200 wert - er hat keinen ganz so ausgeprägten “Loudness”-Charakter wie der Kopfhörer von Koss, differenziert dafür aber in den Mitten deutlich besser - der Koss dagegen klingt wärmer, “runder”, nicht ganz so analytisch, lullt aber auch mal ermüdend ein. Geschmackssache.
Ein unbestreitbarer Vorteil der Sennheiser jedoch ist die geschlossenere Bauweise: es dringt weniger Lärm von außen nach innen und umgekehrt, was z.B. Mitreisende im öffentlichen Nahverkehr nicht zu unfreiwilligen Klangrezipienten macht.
Kurzum, müßte ich zur Zeit neuanschaffend wählen, es fiele mir schwer. Wuchtige Gitarrenbretter und fette Beats klingen im Koss definitiv besser, bei Jazz und Klassik würde ich eher zum PX200 greifen.
4. Kommentar von fwolf | Datum: 28.März 2008
ehrlich gesagt: Ich kann mit diesen geschlossenen Kopfhörern nix mehr anfangen - andauernd schwitzen drunter, Ohrenschmerzen bei längerem Konsum .. ne, vergiss es!
Ich nutze schon seit Jahren Ohrstöpsel von Sennheiser - die Koss-Variante hab ich dieser Tage aber auch aufm Testplan eingetragen. So in 1 - 2 Monaten, schätzungsweise.
Muss sowieso ein neuer, Linux-kompatibler und Ogg Vorbis-fähiger MP3-Player her ;)
cu, w0lf.
5. Kommentar von Björn | Datum: 28.März 2008
Also ich hab zuhause ein 10€ billiges Headset von Saitek, (link: http://www.idealo.de/preisvergleich/OffersOfProduct/722488_-impact-communication-saitek.html), schön günstig, gute Klangqualität und tut nun rund 2 Jahre seinen Dienst.
Bei mir sind früher die Headset am laufenden Band drauf gegangen da ich mich mit meinem Bürostuhl immr im Kabel verfangen hab, aber hier ist die Befestigung an der Muschel auch recht stabil. Und wenns kaputt geht, wen juckts, 10€ für 2 Jahre, mehr als gutes Preis / Leistungsverhältnis.
Ach ja was noch gut ist, das Mikro ist beweglich also nich nur hoch und runter, sondern man kanns biegen, wie so einen Pfeifenreiniger!
MfG
6. Kommentar von Franky | Datum: 28.März 2008
Ich sehe es wie Jens: Ich möchte meinen PX200 nicht mehr missen.
1. Kommentar von Alphager | Datum: 27.März 2008
Es wird dein letzter Kopfhörer sein.
Habe seit 4 Jahren so ein Teil und konnte bis jetzt ausnahmslos jeden davon überzeugen der es einmal gehört hat.