Linux - ein Puzzle mit unendlich vielen Teilen
Das schöne an Linux ist, das man eigentlich alles konfigurieren kann. Man packt die Rechner in ein Active-Directory, sieht sie nun im System und kann sich auf der Shell anmelden. Nur leider sieht sie die Applikation nicht. Neustart selbiger, dann geht auch das - nur einloggen nicht. Ah, sie hat eine eigene PAM-Konfigurtation. Nach ein bischen Testen geht auch das.
Manchmal sitzt man vor solchen Problemen und zermartert sich das Hirn woran es liegen könnte. Dann heisst es Schritt für Schritt machen. Findet sich eine Lösung ist natürlich ein bischen Stolz dabei, denn ein geht nicht ist keine Option - das wäre fast wie eine Neuinstallation.
Veröffentlicht am 11.April 2008 | Kommentare: 2 | Artikel 384mal angeschaut
Tags: Linux
1. Kommentar von Joerg | Datum: 11.April 2008
Es stimmt schon was Du sagst. Wenn man ehrlich ist, dann hat wohl kaum jemand die Gabe gehabt auf anhieb bei einem Unixoiden System alles richtig gemacht.
Mittlerweile muss ich sagen, dass ich aber grade diese Eigenschaft gradezu liebe. Ich habe für mich festgestellt, dass wenn ich ein System zu einem bestimmten Zweck aufsetze, dabei spiel das Betriebssystem absolut keine Rolle, dann mache ich mir - sofern ich es richtig Gut machen möchte - immer viel Arbeit.
Die Energien wandern aus meiner Sicht einfach immer nur in andere Zweige. Bei MS habe ich zum Beispiel immer mal wieder ein grundsätzliches Verständnisproblem… Wer einmal einen MCSE im Selbststudium gemacht hat, der weiß vermutlich wovon ich rede. Bei Unixoiden Systemen ist zumeist immer die Materie die mir zu schaffen macht. Habe ich mich hier einmal reingearbeitet, so ist der rest eigentlich nur noch Manpage lesen. Dabei muss ich aber immer häufiger feststellen, dass sich die Problemlösung um einiges einfacher gestaltet, wenn man mal die Möglichkeit hatte sich in eine Thematik einzufinden.
Es ist halt immer ein Gradwanderung die man betreibt, aber die Arbeit bleibt aus meiner Sich in Summe immer die selbe.