Debian OpenSSL Schwachstelle – Nicht die SSH-Keys vergessen

Die OpenSSL-Schwachstelle in Debian Etch, Ubuntu von Feisty bis Gutsy und alle anderen Derivaten kann man getrost als GAU bezeichnen, denn die Konsequenzen können dramatisch sein. Leute die öfters mit Verschlüsselung zu tun haben wird der Satz

It is strongly recommended that all cryptographic key material which has
been generated by OpenSSL versions starting with 0.9.8c-1 on Debian
systems is recreated from scratch

alarmierend genug sein. Ubuntu ist da deutlicher:

This includes the automatically generated host keys used by OpenSSH, which are the basis for its server spoofing and man-in-the-middle protection.

Genau, eigentlich jeder mit einen Server auf dem eines der obigen Betriebs-Systemen läuft ist damit direkt von dieser Sicherheitslücke betroffen. Um, zum Beispiel auf einen Root-Server, bei Debian Etch neue Keys zu erzeugen sollte man zur Sicherheit eine zweite SSH-Session aufmachen, dann die alten Keys löschen und neue erzeugen:

 # apt-get update && apt-get -y upgrade
# cd /etc/ssh
# rm ssh_host_*
# /var/lib/dpkg/info/openssh-server.postinst configure

Danach ausloggen, den alten Key aus der ~/.ssh/know_hosts löschen und neu verbinden. Fertig.

8 Kommentare zu „Debian OpenSSL Schwachstelle – Nicht die SSH-Keys vergessen“

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