Der Wayne?!-Faktor
Beim Streifen durch das Internet, sei es mit Feedreader oder Browser, denke ich mir häufig wen das eigentlich intressiert. Ist der Wayne-Faktor zu hoch fliegt die Webseite aus den Rundgang, sinkt er kommt man umso gerne wieder. Müßte ich dieses Vorgehen verallgemeinern, so ist der Wayne-Faktor in der letzten Zeit stark gestiegen.
umso gerne klingt lustisch…
Dieser Beitrag hat übrigens einen ziemlich hohen Wayne-Faktor, aber was solls, solange ich sogar noch kommentier kanns nicht so schlimm sein. *G*
Was mich glatt in den Wahnsinn treibt, ist dieser Twitter-Dünnsinn, den manche Leute meinen, in ihre Feeds einsplicen zu müssen.
Naja der Wayne Faktor… ich hab so meine Standardseiten die ich ansurfe, weil ich eh keine Zeit habe mich grossartig durchs Netz zu graben und auch mit den Standardseiten ist es so wie mit allem anderen, auch. Insbesondere bei Blogs, ist es oft von der Tagesform des/der Autoren abhängig ob der Inhalt taugt oder nicht. IMHO kochen wir alle nur mit Wasser. Aber Twitter geht mal gar nicht, die Lektüre meines KISS Toilletenpapiers ist da definitv noch interessanter……
Twitter an sich mag evtl. für die teilnehmenden Personen noch interessant sein.. aber für absolut unbeteiligte sind die einfach eingeschobenen Statusmeldungen, die jemand über einen Tag angesammelt hat, zusammenkopiert zu einem Blogeintrag einfach uninteressant.
Diese Beiträge sind dann auch immer das Erste was ich in meinem Newsreader ungelesen überspringe.
Bei Twitter frag ich mich immer, warum die nicht einfach nen IRC-Server aufmachen. Kommt irgendwie aufs gleiche raus und Last-Probleme hätten sie dann auch nicht mehr. Aber leider ist Twitter nicht genug Web 2.0, da muss man das Rad natürlich neu erfinden.
Gleich nach Wayne?! kommt der Meta-Faktor. RSS-Feeds fangen an richtig bäh zu werden, wenn die Meta-Informationen zu viel werden. – also schreiben übers Bloggen, Zugriffstatistiken oder Werbeeinnahmen. Als Nächstes kommt dann der Bashing-Koeffizient. Der gibt Auskunft darüber wie oft der RSS-Feed Dienste flamed, die der Autor selber nicht benutzt und deren Sinn er nicht versteht. Der Koeffizient nimmt seltsamerweise mit dem Alter der Autoren zu.
Schließlich kommt es auch auf die Tagesform des Lesers an. Manchmal kann man Spam und Rauschen einfach ignorieren, manchmal nervt das aber so arg, dass nur ein reinigender Kahlschlag beruhigt. Den Feed abmelden, wegen eines solchen Schwafel-Kommentars wie diesem hier, würde ich allerdings niemals :-)
Um persönlich die Spreu vom Weizen zu trennen ist der Wayne-Faktor wohl nicht nur relevant, sondern auch lebenswichtig, um die verbliebene Zeit zünftig zu nutzen. Allgemein finde ich jedoch die Diskussion um den Wayne-Faktor, sprich was paßt ins Web und was nicht, recht kleinkariert. Denn letztendlich ist die Kultur Kultur, weil sie in einem breiten Spektrum daher kommt – einzig Monokulturen gilt es zu vermeiden und die können auch mittels Tech-foo auftreten und ähnlichem.
@Oliver: Wat?