Mittlerweile kann ich sagen, das sich die Probleme mit dem forcedeth-Treiber gelegt haben. Selbst bei dauerhaften Netzwerk-Verkehr im Gigabit-Bereich und den entsprechenden Festplatten-IO bleibt alles ruhig. Ausschlaggebend war der Boot-Parameter pci=nomsi und die massive Anhebung des Modul-Parameters max_interrupt_work auf 120.
So gut, so schön. Eine Sache bleibt aber noch: der Boot-Parameter pci=nomsi scheint die Wunderwaffe für allerlei Wehwehchen des Linux-Kernels zu sein. Und was ist MSI?
Message Signaled Interrupts, in PCI 2.2 and later and PCI Express, is an alternate form of interrupt from the traditional pin-signalled system; instead of asserting a given IRQ pin, a message is written to a segment of system memory. Each device can have from 1 to 32 unique memory locations in which to write MSI events to. An advantage of the MSI system is that data can be pushed along with the MSI event, allowing for greater functionality.
Wikipedia.org
Der Linux forcedeth-Treiber scheint damit wohl Probleme zu haben und dann schaltet man es eben ab. Ein besserer Treiber wäre mir lieber.
Ich würde es nicht zwingend auf Treiberprobleme zurückführen. Wir hatten in der Arbeit auch Probleme mit den MSIs beim neuen MCP78-Chipset. Als nVidia dann ein paar Tips zur Konfiguration des Chipsets gegeben hat und das vom BIOS implementiert wurde funktionierte es auch mit MSI.
Ok, war in dem Fall der SATA-Controller, ob es auch den forcedeth erwischt hätte kann ich nicht sagen da man mangels funktionierender SATA-Konfiguration eher selten in die Lage kommt sich bis zu Problemen mit dem Netzwerkchip vorzuarbeiten. :-)