VMware DRM hat versagt
Tja, das ist ein deutlicher Tritt in die Eier, diese Sache mit der VMware-Timebomb. Da bestätigt sich einmal mehr meine Meinung, das Lizenzen eine üble Sache sind. Halt, nicht Lizenzen ansich, aber all dieser unseelige Scheiss der seitens der Hersteller betrieben wird damit irgendwelche Lizenz-Vereinbarungen eingehalten werden. Letztlich wird da ein DRM-System betrieben und wie schon bei Audio und Video zu beobachten immer zum Nachteil der Kunden.
Intressanterweise lassen sich das all die großen Firmen dieser Welt gefallen, obwohl sie nie soetwas ohne Support betreiben würden und daher sowieso ein Intresse haben lizenz-technisch auf der sicheren Seite zu sein. Warum ist es auch für Software-Hersteller so schwierig der Kundschaft zu vertrauen?
Die haben doch total den nassen Hut auf. Wie können die allen Ernstes raten, einen Server mit der falschen Zeit zu betreiben? Kann ja praktisch nur heißen, dass auf dem VMWare-Gedöhns nur unkritisches Zeug läuft … Der Tipp wird eigentlich nur von Microsoft damals überboten, als man bei einem Bug im IE vorschlug, doch keine Links mehr zu klicken …
Hallo,
mir sieht das einmal mehr danach aus als seien noch immer Jene die hier das Kapital vermehren wollen, klassisch kaufmännisch ausgebildet worden. Das ganze Modell weisst darauf hin das Programme noch immer wie ein physikalisch greifbares Produkt und deren Ersteller/Konstrukteure wie gebildete Handwerker behandelt/bewertet angesehen werden…
Gruß
Ja, da hat mich ein Lieferant im letzten Projekt groß angekuckt, als ich von ihm ein Vertrauensmodell wollte: “Ich mache auf Basis meiner Logs eine Auswertung, wieviel Lizenzen ich diesen Monat gebraucht habe, und Du stellst die passende Rechnung.” Wollte er nicht. Stattdessen hat er mir einen blöden Spruch aufs Auge gedrückt. Leider werde ich den Ausgang der Geschichte nicht erfahren, aber ich hoffe, der Konzerneinkauf des Kunden quetscht ihn aus bis aufs Blut. >:->
@Martin: Interessanterweise läuft es bei Sun mittlerweile mit Vertrauensmodell, da wir herausfunden habe, das dieser ganze Hassle mit Lizenzgenerieren und so sich nicht lohnt, nur Aerger bereitet und den Kunden davon abhaelt, das Produkt auch mal einfach auszuprobieren, obs klappt …
Oracle haelt es da ja auch aehnlich.
Moeeep… Wenn ich das so lese habe ich gar kein Bock wieder aus dem Urlaub nach Hause zu kommen:))
Viele Gruesse aus dem sonnigen Thailand
@Sascha: Keine Sorge. U2 wird Dir keine Arbeit machen.
Es ging doch m.W. gar nicht um Lizenzkram, sondern um eine Timebomb in einer Betaversion, die ein schussliger Programmierer nicht rausgemacht hat. Peinlich für die QA …
IBM hält es übrigens ähnlich; bei zugekaufter Software (Tivoli, Maximo) wird als erstes der Lizenzkram aus dem Code geworfen. Es ist halt einfach eine Frage der Souveränität, ob man mit dem Kunden wie mit Erwachsenen verhandelt.