Google Apps Ausfälle: Viel Jammern für wenig Geld
Bei Google Apps läuft wohl im Moment nicht alles rund. Es gibt Ausfälle von denen zwar nicht immer alle Kunden betroffen sind, aber wenn es jemanden trifft fängt das Jammern an. Bei Infoworld kann man von einen Admin nach zwei Stunden Ausfall folgendes lesen:
“If we began to experience a similar outage more than about two or three business hours per quarter, we’d probably make Google Apps and Gmail a backup solution to a locally hosted mail system, if we used it at all. And it would likely be years before we’d try a cloud-based collaborative system again from any vendor,” Proffitt said.
Bei drei Ausfällen im Quartal je 2 Stunden bin ich bei 24 Stunden im Jahr, was über 99% Verfügbarkeit entspricht. Der Herr betreut 40 Benutzer, bei jährlichen Google Apps Kosten von 50$, sind das 2000$ was die Firma im Jahr bezahlt. Bedenkt man, das dafür keine Anschaffungs-, sowie kaum Betriebs- und Unterhaltskosten entstehen ist das viel Gejammer für sehr wenig Geld.
Es wird nunmal über alles was kostenlos ist noch mehr gemeckert als sonst…
Entweder liegt das wirklich an der Clientel die automatisch durch kostenlose Angebote angezogen wird oder einfach daran, dass jemand der sich ernsthaft mit kostenpflichtigen Lösungen beschäfftigt hat, auch automatisch einen besseren Überblick hat was er wann und zu welchem Preis erwarten darf. ;-)
Naja, das ist das Problem “gefühlte Wiederherstellung”: Bei einer In-House-IT hat man halt Ansprechpartner, bei einem Hosting-Angebot eines Riesen wie Google halt nicht. Dieses Risiko hat man immer bei ASP-Lösungen (bzw. SAAS, was ja derselbe Wein im neuen Schlauch ist).
Mich freuts. denn vielleicht wird so der Wert der eigenen Fachabteilung endlich erkannt.
Das halte ich eher für unwahrscheinlich..
Der Trend zeigt leider eher in die Gegenrichtung. :-/