Redhat Network – Es nervt
Wenn es etwas auf dieser Erde gibt, das mich schon beim Anklick erschaudern lässt, dann ist es das Redhat Network. Ich verstehe diese ganzen Subscription-Foo nicht und will es auch nicht. Dem Kunden vertrauen? Nein, das wäre ja zu einfach!
RHN ist eines der Hauptgründe RH nicht einzusetzen. Und bei SLES finde ich es genauso nervig. Mal eben nen Paket nachinstallieren wenn man keine CD zur Hand hat wird zum Alptraum. Systemtesting zum Stress. Selbst ein SAP System oder eine Oracle Datenbank kann ich zum Test installieren, nur ein RHEL.
FullAck
Deswegen greift man auch zu Cent OS wenn es RHEL sein soll, ode man geht gleich zur Konkurrenz.
Ich versteh diesen Tanz um das heilige Enterprisekalb Rothut, sowieso nicht. Ist ja nicht so das die so besonders günstig wären. Wenn man sich das mal ankuckt was deren Schrott so kostet, kann man abhängig vom Einsatzzweck natuerlich, gleich zu Sun gehen. Der Preisunterschied ist da so gross auch nicht mehr und wenn man einen guten Draht zu den Sonnenkindern hat, wird man schon auch mal mit Rabatten beglückt.
Wobei man Oracle auf den neuen Coolthreadmaschinen fast nicht mehr bezahlen kann, da die Spinner von Larry fuer jeden Core der in der Maschine ist, den CPU Preis berappen lassen.
Ich nutze auch CentOS, weil es einfach von der Handhabung RHEL ist. Allerdings habe ich vor Jahren auf RHEL3 gesetzt, da es zu diesem Zeitpunkt das einzig gute und zertifizierte System für Lotus war.
Man bezahlt bei Redhat die sündhaft teueren Zertis mit, und wenn ich heute ein Produktivserver baue, der zertifiziert sein muss, dann nehme ich immer noch RHEL mit RHN.
Gruß
Kees
@Solarix: Solaris ist schon seit einiger Zeit günstiger als RHEL oder SLES. Selbst OraEL ist günstiger.
Die CPU Lizensierung von Oracle ist übrigens nicht pro Core sondern hat einen Sparfaktor von 0.75. Manchen Quellen nach auch 0.50. Die älteren T1 hatten einen Faktor von 0.25.
Gruss
Bernd
Tja … Enterprise…
RHN istt der Höllenklickaufwand und Suse hat nach der Übernahme von Novell wohl nen paar gute Leute verloren.
Bei einem Update eines SLES8 Server wurden auf einmal keine nummerischen Usernamen per PAM/Shadow akzeptiert. Flickst Du die SRC RPMs und dann gehts wieder. Aber wofür zahlt man denn ??
Ach ja, da ist ja noch RedHat.
Meine letzte Erfahrung war mit der aktuellen 5.2.
Ich wollt ja nur nen bisschen freenx..
Tja .. Nach Anweisung hab ich dann nen Fedora Repo hinzugefügt, und es NXt nun. Enterprise bedient sich der Community, aber Du zahlst..
Mein Kumpel (Debian Freak) hat mir mal bei der FC4 gesagt, das Fedora nur noch zur Spielwiese für die RH Enterprise mutieren wird. Damals hab ich ihm als langjähriger RH Verfechter nur den Finger hingehalten..
Wenn ich mir hier nun Core9 anschaue, muss ich ihm leider Recht geben.
Ich nutzte nun CentOS4/5 , aber wenn der Fedora Zweig den Ausschlag geben wird, gehts mit RH und CentOS auch den Bach runter.
Debian Ubuntu und Co ??.
Tja .. Debian stable stable stable .. und neue Hardware ist aussen vor. Als wir noch 10 Jahre lange am BX Chipsatz gelutscht haben war das ok.
Ubuntu versucht den “Pepp” , Debian zu verjüngen, und hat nen schweren Sponsor im Nacken. LTS 5 Jahre … Klar, Ich verlass mich drauf.
Solaris ??
Hmm ich bin eigentlich sehr froh das ich seit V8 keine grossen Kontakt dazu hatte. Nun kommt auf einmal OpenSolaris und bereitet mir gleich Schmerzen. Nicht weil es schlecht ist, sondern weil ich weiss das ich mich zwangsmassen damit beschäftigen muss.
Darauf freu ich mich genauso wie auf die “das ADS / das Exchange” läuft nicht rund, machen se mal ….
Ich liebe Linux.. und da haben wir genau das Problem. Der Ansatz
von United Linux ist leider den Bach runter.
Und was steht hier nun. im Büro
Tja .. QuadCore Intel mit CentOs52 Xen., 8Gig (denn 6 Server bei den Strompreisen waren zu teuer)
Unter Xen….
Debian zum testen
FC9 als Samba Dom Controller (Hätt ich das bloss vorher gewusst, dann hätt ichs gelassen)
Ubuntu LTS 6.01
und 4 Altlasten …
Mal sehen ob Xen denn auch OpenSolaris und ne Checkpoint Firewal NG R66 frisst ;)
Eigentlich ist da Sytemdilema reell traurig, aber das sichert auch unsere Jobs.