Mit RFID das Rechenzentrum inventarisieren

Ich bin durch Zufall auf den Artikel Server effizient verwalten, Kosten reduzieren im Rechenzentrum beim Tecchannel gestoßen. Darin auch ein Abschnitt über RFID:

Auf jeder Höheneinheit (HE) eines Racks befinden sich drei RFID-Transponder, die den Server beim Einbau in das Rack identifizieren. Der genaue Standort jedes Servers wird Auf diese Weise kontaktlos erfasst und dokumentiert. Auf den passiven RFID-Transpondern lassen sich Kenndaten der im Rack montierten Komponenten speichern.

Klingt intressant. Nur was ist mit Sicherheit? Bei RZ-Betreibern mit Kundenbetrieb wird es bestimmt sehr intressant. Ich glaube kaum, das es ein Intresse daran gibt, das Infrastrukturdaten quasi Public Domain werden. Selbst bei ansonsten geschlossenen Rechenzentren liesse bestimmt mal eine ‘Führung’ organisieren. Eine Vorstellung die mir das kalte Grausen über den Rücken jagt.

Mal ganz davon ab stellt sich die Frage, ob RFID an dieser Stelle wirklich ein Problem löst, ausser die Faulheit der RZ-Verantwortlichen in Fragen der Inventarisierung auszubügeln.

7 Kommentare zu „Mit RFID das Rechenzentrum inventarisieren“

  • Vllt. auf den Tags nur anonyme Seriennummern speichern (ist AFAIK bei den billigsten eh das einzige was die können) und dann in einer nicht öfftl. die Zuordnungen speichern?

  • argh, natürlich den Kern des ganzen vergessen. Datenbank, eine nicht öfftl. Datenbank meinte ich.

  • Zunkel:

    genau das wollte ich auch grad sagen :D

  • Man kann aber auch einfach nen barcode aufkleber nehmen wie alle schon seit Jahren für Inventarnummern benutzen.

  • Vor allem skaliert das irgendwie nicht. Platz ist so schon nicht vorhanden und dann noch ne weitere Verkabelung da rein? Man stelle sich das dann mal bei einigen hundert Schränken vor -> Schnapsidee.

    Barcode drauf und einmal im Monat den Azubi durch die RZs jagen :)

  • @Matthias: Es gibt derzeit keine sicheren RFID-Chips.

    @Bernd: Barcodes sind viel zu Old-School, damit kann man im Aufmerksamkeits-Wettbewerb nichts mehr gewinnen

    @TabTwo: RFIDs brauchen keine Verkabelung, da sie ihre Daten berühungslos übertragen

  • Also Führungen durch RZs sind sehr selten. Bei Bayer z.B. sogar unmöglich. Wer da das RZ sehen will, der darf sich einen Film ansehen. Ansonsten dürften auch Techniker nur sehr selten und unter Auflagen ins RZ. Aber im Prinzip hast du Recht: RFID ist nett, aber Barcodes halte ich derzeit für sicherer, wenn auch nicht einfach in der Handhabung.

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