Nicht ohne USV

Donnerstag wollte ich in den Keller. Ich drückte den Lichtschalter und es machte *Bumm* da unten und alles blieb dunkel. Nun ist es so, dass wir damals als wir dem Haus vor dem Einzug eine komplett neue Elektro-Verkabelung verpasst haben, ich darauf geachtet habe, dass mein Serverkram im Keller eine eigene Absicherung bekommen hat, die nicht an den FI-Schaltern hängt. Ich also runter, Sicherung wieder rein und beim Einschalten wieder *Bumm*

Beim Suchen der Fehlerursache mit der Taschenlampe hörte ich ein Piepen und war froh, das es ein Lebenszeichen meiner USV war. Die Ursache war denn auch schnell ausgemacht. Das einzige Stück Kabel, welches wir damals nicht erneuert hatten war durchgeschmort. Zum Glück war es nur die Zuleitung zum Lichtschalter und so konnte ich es gefahrlos abkneifen und am Samstag erneuern. Natürlich muss ich dafür die Sicherung ausschalten, aber durch die USV war das kein Problem.

Bei dem etwas älteren Bild fällt mir ein, dass ich meine Infrastruktur mal wieder erneuern muss. So ein Seagte Freeagent Dockstar wäre sicher eine gute Ablösung.

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4 Comments.

  1. USVen habe ich mittlerweile bei mir rausgenommen, da sie für mehr Downtimes verantwortlich waren bislang als daß sie davor geschützt hätten …

  2. Ha, das gleiche Servergehäuse steht noch in der Garage meiner Eltern. ;)

  3. Sil53r Surf3r

    Jörn, der Dockstar hat lediglich 128MB RAM, das schränkt je nach Anwendung und darauf laufendem OS ziemlich ein. Natürlich kann man trotzdem eine Menge damit machen, und einen erheblichen Performanzgewinn im Vergleich zur NSLU2 wird man sowieso bemerken. Persönlich täte ich mir das aber nicht mehr an; 512MB RAM sind heute für mich das absolute Minimum. Deshalb habe ich mich stattdessen für einen Sheevaplug entschieden und bin damit bisher zufrieden. Darauf laufen ein Mediawiki, lighttpd mit PHP5 über FastCGI, MySQL, LDAP, OpenVPN und Bind. OS ist Debian Squeeze. Der Stromverbrauch bleibt mit einer 2,5” USB-HD unterhalb von 11W im Normbetrieb.

    Sheevaplugs sind dreimal so teuer wie der Dockstar, der im Augenblick gut 35 Euro kostet (der Händler hat seinen damaligen Preis inzwischen deutlich erhöht). Dafür ist man aber kaum mehr Einschränkungen unterworfen und kann das Gerät nutzen “wie einen ‘normalen’ Server”. Beispielsweise muß ich nicht ständig darauf achten, ob und wie weit die Kiste in den Swap geht, sobald nur etwas mehr Last anfällt. Die Zeitersparnis bei der Handhabung war mir diese Mehrkosten wert.

    Ein brauchbarer Händler im europäischen Raum soll NewIT sein (http://www.newit.co.uk/). Selbst habe ich mein Gerät damals allerdings direkt von Globalscale bezogen (http://www.globalscaletechnologies.com/).

  4. Eine USV würde ich jedem empfehlen. Man sollte allerdings auch die Kabel ab und zu überprüfen :roll: