Manchmal zerreißt es einen nicht direkt das Datei-System, sondern das Journal. Symptome sind z.B Meldungen wie Journal has aborted, auf der Console, in Einklang mit einem Read-Only Filesystem. Ein einfaches fsck führt dann nicht zu einer Besserung, sondern beim nächsten Neustart schaltet sich das Dateisystem wieder weg. Dann muss ein neues Journal her und das geht so:
# tune2fs -O ^has_journal /dev/sysvg/root # e2fsck -fn /dev/sysvg/root # e2fsck -fy /dev/sysvg/root # tune2fs -j /dev/sysvg/root # mount -t ext3 /dev/sysvg/root /mnt/
Vom Ablauf her: man löscht erst das Journal, checkt dann das FS ohne Veränderungen. Wenn das OK ist lässt man die Änderungen durchlaufen, erstellt ein neues Journal und muss letztlich einmal das FS mounten. Der letzte Punkt ist wichtig, ohne ihn sind alle vorherigen Schritte nichtig und man darf von vorn beginnen.
n00b-Disclaimer: So etwas macht man nur aus einem Rettungs-System, wie z.B. grml oder dem Rescue-Mode von Redhat/CentOS, heraus. Die entsprechenden Dateisysteme dürfen nicht gemoutet sein.
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