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Heiligs Blechle

24. Mai 2012

Ich habe mir heute eine nette und kompetente Präsentation über die neue HP Server Generation angeschaut. Das ist sicher ein schönes Stück Hardware, allein die Begeisterung wie ich sie vielleicht früher einmal hatte wollte sich nicht so recht einstellen. Irgendwie hatte ich die ganze Zeit über das Gefühl  das das alles nicht mehr so wichtig ist wie früher.

Früher[tm] war das anders. Ständig Ärger mit Hardware, irgendwo wurde immer herumgeschraubt oder Festplatten wurden getauscht. Seit ein paar Jahren ist das anders. Die Fehlerraten sind dramatisch gesunken und durch Virtualisierung auch die Bedeutung eines einzelnen Systems. Ich ertappe mich immer öfters bei dem Gedanken, dass Google es eigentlich richtig macht: Server kaputt? Neuen einbauen und fertig, allein meine fehlende Wegwerfmentalität als schlechtes Gewissen findet das nicht so toll. Dann lieber doch gut designte Hardware?

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  1. it krieger
    24. Mai 2012, 19:58 | #1

    kann deine zweifel da schon verstehen aber du bist ja nicht der einzige der das so macht. läuft bei uns ja nicht anders. durch die ganze virtualisierungskiste ist die hardware eh immer mehr in den hintergrund gerückt und man sagt sich halt wayne wenn da was kaputt geht.

  2. 24. Mai 2012, 20:11 | #2

    Sehe ich auch so. Durch VMware, Storage und Co. werden Server immer unwichtiger. Deshalb find ich das Konzept von Cisco mit UCS und Nexus viel interessanter.

  3. Matthias
    24. Mai 2012, 20:55 | #3

    Cisco UCS ist das, wo es hingehen wird. Zentralisiertes Hardware Mgmt, stateless Server, darauf der Hypervisor. Vblock, Flexpod und IBM PureSystems sind das Ganze noch ein Stück weitergedacht. Generell ist Cisco aber konzeptionell weit vorn, HP, IBM und die anderen müssen nachziehen.

  4. Tobias
    25. Mai 2012, 08:35 | #4

    So sieht’s aus. Die Hardwareschicht wird immer austauschbarer…

  5. 25. Mai 2012, 21:28 | #5

    @Tom & Matthias: In dem Ihr bestimmte Hersteller nennt macht Ihr die Hardware wieder wichtiger :)

  6. 26. Mai 2012, 06:53 | #6

    @Joern: Sehe ich anders. Unwichtig soll nicht bedeuten, dass wir wieder in die Zeit der selbstgeschraubten Server zurück sollen. Sollte schon was gutes sein. Ob da HP, Cisco, IBM oder TK drauf steht ist dann aber egal. Wobei bei den Herstellern zumindest hier und da mal ein Produkt oder eine Lösung mit wenigsten ein klein wenig Innovation oder Mehrwert dabei ist. Server unterscheiden sich halt nicht mehr durch Hardware, sondern durch Management und gewissen Etwas, was zusammen mit Virtualisierung das Leben einfacher macht.

  7. 5. Juni 2012, 20:39 | #7

    Sicherlich sind Server mittlerweile ein Commodity Produkt, aber Produkte wie Vblock, Flexpod etc. wiederum nicht. So schön die Technik ist, so abhängig ist man danach von einem Hersteller, speziell wenn man sich Ciscos UCS ansieht.

  8. Jan
    11. Juni 2012, 12:15 | #8

    die Armserver finde ich sehr interessant. Masse statt klasse wenn ich weniger Leistung brauche schalte ich halt Recheneinheiten ab. Und webabwendungen ist es egal auf welcher Architektur sie laufen.

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