Archiv für die Kategorie „Lesestoff“

Nette Überraschung vom LinuxUser-Magazin

Etwas erstaunt war ich heute, als ein Umschlag vom LinuxUser-Magazin in der Post lag. Das Abo ist schon länger gekündigt, das restliche Geld überwiesen – was könnte das also sein? Im Umschlag dann die aktuelle Ausgabe und ein Anschreiben, das man mir diese Ausgabe schenken würde quasi als Appetitthappen.

Natürlich haben sie ihre Hintergedanken, aber trotzdem eine nette Geste wie ich finde. Ich werde sie mal durchblättern und nochmal kurz darüber nachdenken, ob ich nicht doch wieder ein Abo abschließe. Immer diese schweren Entscheidungen.

Links for 2008-01-05

Buchtipp: Zeitmanagement für Systemadministratoren

Thomas A. Limoncellis Buch über Zeitmanagement für Systemadministratoren Es gibt so viele Dinge zu erledigen und sowenig Zeit. Ein nicht enden wollender Kreislauf von neuen und alten Aufgaben denen man sich Tag für Tag stellen muss. Das ist nicht immer einfach und manchmal denkt man sich, ob durch bessere Selbst-Organisation das alles nicht besser zu erledigen wäre. Denkt man darüber nach landet man schnell beim Zeitmanagement oder neu-deutsch und hipper GTD (Getting things done).

Durch einen Kommentar von TabTwo bei ich auf dieses Buch aufmerksam geworden. Das Probekapitel las sich schonmal sehr gut, so das ich es die Tage komplett durchgearbeitet habe.

Der Author Thomas A. Limoncelli hat eine sehr lockere Schreibe mit teilweiser direkter Ansprache des Lesenden doch verschiedene Dinge jetzt sofort anzugehen. Manchmal wirkt das etwas aufgesetzt, aber trotzdem liest es sich sehr flüssig.

In den dreizehn Kapiteln

  • Grundsätze des Zeitmanagement
  • Konzentration gegen Unterbrechungen
  • Routinen
  • Das Zyklus-System
  • Das Zyklus-System: To-Do Listen und Terminpläne
  • Das Zyklus-System: Persönliche Ziele
  • Priorisierung
  • Stress-Management
  • E-Mail-Management
  • Zeitfresser eliminieren
  • Dokumentation
  • Automatisierung

geht es dem Autor nicht nur um das Thema Arbeit. Er verfolgt vielmehr einen ganzheitlichen Ansatz, indem er auch im Vorbeigehen Freizeit, Urlaub und Karriereplanung einbezieht.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Zuerst plagten mich Zweifel, ob sein sehr ausgefeiltes Zyklus-System für mich etwas wären, aber je mehr ich darüber las, umso überzeugender fand ich es. Gefallen tut mir besonders seine Einfachheit und Logik. Oft genug dachte ich: Hey, das mache ich heute schon in einer anderen Form. Besonders im Abschnitt Routinen, wo es darum geht Entscheidungen möglichst nur einmal zu treffen und dann nicht wieder darüber nachzudenken, sondern es einfach zu tun musste ich ein paarmal schmunzeln, denn ich habe mir z.B. schon früh angewöhnt bestimmte Sachen immer am gleichen Ort abzulegen, weil ich einfach keine Lust habe mir darüber Gedanken zu machen wo es denn nun liegt (andere würden sagen ich bin zu faul zu suchen).

Auch wenn ich für mich noch nicht sagen kann, ob ich das Zyklus-System anwenden werde, so habe ich doch viele gute Tipps mitgenommen und das ist es doch schließlich, was man letztlich erwartet. Gutes Buch, voll zu empfehlen.

Mein letztes Zeitschriften-Abo

Nun ist es passiert: letzte Woche hab ich mein Abo für Linuxuser gekündigt und stehe nun ganz ohne ein Zeitschriften-Abo da. Von der C’t, über iX hinzu Linux-Magazin und letztlich Linuxuser. Grund: Es überrascht mich nicht mehr. Die meisten Neuigkeiten kennt man eh schon aus dem Web. Dann sollten es Themen sein, die dort nicht zu finden sind und die gibt es leider nicht. Tja, und nun? Mir fällt spontan nichts ein, wofür ich mein Geld jeden Monat ausgeben sollte. Anscheinend hat sich das Thema für mich überlebt.

Jede Wahrheit braucht einen Mutigen der sie ausspricht

Auch auf die Gefahr hin das ich Zukunft nicht mehr für Voll genommen werde: Ich habe die aktuelle Ausgabe der Computerbild hier liegen.

Meike war so lieb sie mir zu organisieren, denn der Computerbild liegt eine CD mit der Kaspersky Security Suite V bei. Nachdem man sich auf dieser Seite registriert hat, bekommt man einen drei monatigen Aktivation Key, den man maximal dreimal verlängern kann. Also 2,50 Euro für ein Jahr ordentlichen Virenschutz sind Ok – finde ich.

Ansonsten kann man nur staunen, wie die Redaktion es schafft fast 200 Seiten vollzubekommen ohne nennenswerte Inhalte aufzuweisen. So mancher Blogger könnte da bestimmt noch was lernen.

Eine richtige Entscheidung

Vor nicht ganz 2 Jahren sagte ich Bye Bye C’t und habe danach nie zurückgeschaut. Es gab eine kleine Odyssee durch diverse Magazine, letztlich bin ich bei Linuxuser hängengeblieben, mit der ich mal mehr, mal weniger zufrieden bin. Heute machte mich der bloglose Knoedeldealer auf die aktuellen Themen der C’t aufmerksam, ein Beispiel:

  • Microsoft erfindet den Desktop neu

Was für ein Glück, das ich für so einen Unsinn nicht auch noch Geld bezahle. Obwohl die Heft-CD mit Office 2007 Beta würde sich gut als Kaffeetassen-Untersetzer machen.

Links for 2006-04-19

Die Entdeckung der Langsamkeit – Die Financial Times über Probleme bei der Bereitstellung von DSL-Zugängen.

Tod eines DJs – Die Zeit über den Tod des DJs Mark Spoon. Natürlich steht hinter soetwas eine persönliche Tragödie, aber mir fällt dazu immer nur ein ‘Nur die Dummen sterben Jung’. Sei es Hendrix, Elvis, Janis Joplin, Sid Vicious oder wie all diese Vollpfosten so hiessen, sie haben das Alter nicht verdient.

Kostenloses Ebook rundum Linux-Performance

Beim Wühlen im Netz bin ich auf ein Buch von IBM mit dem schönen Namen Tuning SUSE Linux Enterprise Server on IBM Server gestossen. Es zeigt Tools auf um Bottlenecks zu finden und bietet praktische Tips für Apache, Samba, DB2, Oracle, OpenLDAP und Lotus Domino – auch ein paar Worte zum generellen Sizen der Hardware sind vorhanden. Wenn man bedenkt, das es kostenlos ist und sich das beschriebene nicht nur auf Suse Linux anwenden lässt ein gutes Nachschlagewerk, das zwar nicht in die Tiefe geht und am letzten Schräuben dreht, es bietet aber einen guten Einstieg in die Materie. (Ich sollte Werbetxter werden :)

Premium-Content

Die Jungs vom Tecchannel sind wohl bisher zum Administrieren in den Keller gelaufen. Geschieht ihnen recht.

Nachtrag: Wie Olaf richtig in den Kommentaren anmerkt hat das ganze einen gewissen lol-Faktor. Intressant ist übrigends auch ein Artikel über Dazuko, einen On-Access Viren-Scanner. Da heisst es in der Einleitung:

Open-Source-Betriebssysteme galten lange als sicher vor digitalen Attacken. Auf Grund der wachsenden Zahl von heterogenen Netzwerkumgebungen sind jedoch auch die Unix- und Linux-Systeme immer stärker von digitalen Schädlingen bedroht.


Klingt nach der üblichen Panikmache und richtig als Autor wird Gernot Hacker genannt:

Der Autor Gernot Hacker ist Director Corporate Communications der H+BEDV Datentechnik GmbH.


H+EBDV ist übrigends Hersteller des Antirvir-Virenscanners, der natürlich auch (neben anderen) im Text genannt wird. Ein Schelm wer Böses denkt.

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