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Archiv für die Kategorie ‘Tips’

Günstige USB-Thermometer für Linux

21. Dezember 2010 2 Kommentare

Wer schon länger mit dem PC zu tun hat setzte lange Zeit auf die serielle Schnittstelle um extern Daten zu erheben. Mittlerweile wurde die seriellen Schnittstelle durch USB verdrängt und so wandelt sich auch die Peripherie. Für Linux galt lange Digitemp als einfache und kostengünstige Möglichkeit Temperaturen zu messen, welche allerdings eine serielle Schnittstelle voraussetzt, die an immer weniger PCs zu finden ist.

Schaut man sich nach Alternativen um stößt man unweigerlich auf Devices mit TEMPer-Beschriftung. Es gibt sie in verschiedenen Ausführungen. Als TEMPer1 mit integrierten oder abgesetzten Fühler. Als TEMPer2, das beide vereinigt oder als TEMPhum für Temperatur und Luftfeuchtigkeit. Der einfache Sensor liegt bei etwa 10 Euro, TEMPer2 und TEMPHum bei etwa 20 Euro in der Bucht. Es gibt noch weitere Modelle, einfach mal bei PCsensors.com schauen.

Treiber-technisch muss man ein wenig probieren, denn es wird und wurde unterschiedlichste Hardware verkauft. Ich nutze den Treiber von Revalak Labs. Man muss etwas im Source editieren um die Gesprächigkeit abzustellen, aber sie laufen (auch auf meiner NSLU2) zuverlässig. Für TEMPERHum gibt es HID-TEMPerHUM (ungetestet von mir).

Das ist alles eine Notlösung, denn eigentlich möchte ich etwas mit mehr Flexibilität. Brauchbare Wetterstationen sind für meine Zwecke einfach zu teuer, daher liebäugel ich eigentlich mit einem Arexx TL-500 für den es leider keine offiziellen Treiber gibt (man arbeitet aber daran) und die diversen im Internet verfügbaren Lösungen bilden noch nicht alles ab. Im Januar 2011 soll es dann endlich soweit sein, dann werde ich mir die Sache einmal näher anschauen.

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Links for 2007-09-05

5. September 2007 Kommentare ausgeschaltet

Links for 2007-07-17

17. Juli 2007 1 Kommentar

Dateiberechtigungen unter Linux wiederherstellen

7. Juli 2007 Kommentare ausgeschaltet

Da ich mittlerweile mehrfach mit dem Thema konfrontiert wurde: Ein Falsches chown/chmod ist schnell gemacht und schon sind die Berechtigungen ganzer Verzeichnissbäume unter Linux kaputt. Man braucht zum Wiederherstellen am besten einen zweiten Rechner gleicher Art. Also bei einem Ubuntu ein Debian oder Ubuntu und bei Suse wird nur Suse helfen.

Also auf einen anderen Rechner die Berechtigungen mit

# getfacl --recursive / > acl.txt

sichern, ab auf dem USB-Stick damit und auf den betroffenen Rechner mit

# setfacl --restore=acl.txt /

wiederhergestellt. Damit stellt man sowohl die Unix-Berechtigungen wieder her, als auch eventuelle ACLs. Ein vorrausschauender Admin sichert natürlich periodisch die Berechtigungen ;)

Links for 2007-06-24

24. Juni 2007 Kommentare ausgeschaltet

1000 geheime Linux-Tricks und deren Folgen

16. Mai 2007 3 Kommentare

Nachdem Linux mehr und mehr zum Mainstream wird tauchen die obligatorischen Tips und Tweaks, wie sie seit Jahren ganze Zeitschriften im Windows-Bereich füllen. Sie versprechen alles mögliche, meistens mehr Performance und die Leute übernehmen es meist unreflektiert. So wie damals[tm] bei FasterDapper das einigen Leuten die Rechner zerlegt haben dürfte.

Aktuell gibts beim Ubuntugeek unter der tollen Überschrift How to Increase ext3 and ReiserFS filesystems Performance ein bischen Voodoo. Er propagiert darin das Rumschrauben an den Optionen für das Journalling vom ext3-Filesystem, die nicht ganz ohne Folgen sein können. Leider werden sie nur in einen Nebesatz erwähnt, daher nochmal in deutlich:

The price to pay is that it may allow old data to appear in files after a crash and journal recovery.

Das ist irgendwie nichts, was ich von einen Filesystem erwarten würde. Anzumerken ist noch, das der Artikel doch ziemlich schludrig aus anderen Seiten und man-pages zusammengeklatscht ist.

Xinerama Wallpapers

30. März 2007 5 Kommentare

Der Bürgermeister sammelt seit geraumer Zeit Bilder von Desktops. Nun ist ein Xinerama Screenshot aufgetaucht. Wer auch Xinerama einsetzt und noch gute Wallpapers sucht, wird sicher bei Mandolux fündig.

Zeigt her eure Blogs!

10. März 2007 15 Kommentare

Von Zeit zu Zeit maule ich hier rum, weil ich finde das es zu wenig gute Linux-Blogs gibt. Manche finde ich in meinen Referern, manche beim Suchen nach Problemen. Daher eine Frage in die Runde: Was sind eure Lieblings-Blogs im Bereich Linux? Wen würdest Du empfehlen? Dabei ist es mir egal ob es das eigene oder Fremdsprachig ist (solange es nicht in Canton-Chinesisch geschrieben ist).

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Wechsel-Datenträger unter Linux mit UUIDs richtig einsetzen

18. Februar 2007 8 Kommentare

Früher war alles ganz einfach. Man baute eine Festplatte ein, startete den Rechner, sie war da und hatte ihren festen Devicepfad (/dev/sda1 oder /dev/hde3) und Einbindepunkt (/cdrom). Daran, das man sie im laufenden Betrieb einbinden oder entfernen wollte war nicht zu denken. Seitdem immer mehr Leute USB-Festplatten oder -Sticks benutzen und die Distributionen mehr und mehr auf udev setzn, umso überkommener ist es mit Device-Pfaden zu arbeiten, denn sie können sich sehr schnell ändern. Einige behelfen sich, indem sie ihre Festplatten oder USB-Sticks über udev feste Devices zuordnen, aber wirklich toll und einfach ist diese Lösung nicht. Hier bieten sich UUIDs an, da sie eine feste Zuordnung bieten auch wenn sie Device-Namen verschieben sollten, weil man USB-Stick und Festplatte gleichzeitig nutzt oder eine zweite Platte einsetzen möchte.

UUIDs sind schon da

Wer schonmal in seine /etc/fstab bei Ubuntu Edgy geschaut hat, wird feststellen das sie sich etwas verändert hat:

# /dev/sda4 -- converted during upgrade to edgy
UUID=7b848512-94bc-4e1e-ba2c-a74e664713bf / ext3 defaults 0 1

Der Device-Pfad wurde durch die UUID ersetzt und auch der Boot-Loader grub wurde entsprechend angepasst:

# kopt=root=UUID=7b848512-94bc-4e1e-ba2c-a74e664713bf ro

Dabei sind UUIDs keine Neuheit, sie gibt es mindestens seit 1999, daher verfügt quasi jedes in den letzten Jahren erzeugtes Linux-Filesystem über diese eindeutige Kennung und an sie rauzukommen ist sehr einfach:

tempel$ ls -lF /dev/disk/by-uuid
total 0
lrwxrwxrwx 1 root root 10 Jan 18 19:01 0EDCF622DCF6042D -> sda2
lrwxrwxrwx 1 root root 10 Jan 18 18:01 2e2480a4-a8fe-420a-835a-7f7e238cd717 -> sda6
lrwxrwxrwx 1 root root 10 Jan 18 19:01 563041da-94c3-4b27-bfcc-4aab83b4b7c3 -> sda5
lrwxrwxrwx 1 root root 10 Jan 18 19:01 7490B9EC90B9B548 -> sda1
lrwxrwxrwx 1 root root 10 Jan 18 19:01 7b848512-94bc-4e1e-ba2c-a74e664713bf -> sda4

Alle Linux-Dateisysteme unterstützen UUIDs, wobei die für Wanderer zwischen den Welten wichtigen VFAT und NTFS Dateisysteme sie eigentlich nicht unterstützen. Kein Grund zur Panik, denn die obigen sda1 und sda2 sind NTFS-Partitionen, Linux ist da also nicht so engstirnig. Bei VFAT kann es schon passieren, das keine ID angezeigt wird, dann hilft manchmal der Befehl blkid oder das neuformatieren unter Linux mit mkfs.msdos -F 32 /dev/foo. Ein fertiger Eintrag in die FSTAB sieht dann so aus:

UUID=45D8-AFA7  /media/seagate  vfat    utf8,umask=007,gid=550 0 1

Weitere Einsatzgebiete

Wie oben schon angesprochen gilt diese Vorgehensweise für alle Wechselmedien die ein Filesystem haben können, also USB-Sticks, CF- oder SD-Karten. Auch sind UUIDs eine gute Lösung wenn mehrere Zugriffs-Pfade zu einen Dateisystem bestehen, wie z.B. bei Software-Raid oder in einen Server mit redundanten SAN-Anschluss.

Referenzen: Sidux Manuals und Stable root device (AKA UUID)

Debian Pakete wieder zusammenpacken

7. Februar 2007 2 Kommentare

Mit dpkg-repack kann man bereits installierte Pakete recovern. Die Paket-Beschreibung sagt folgendes:

dpkg-repack creates a .deb file out of a debian package that has already been installed. If any changes have been made to the package while it was unpacked (ie, files in /etc were modified), the new package will inherit the changes.

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