Ha, das ist doch mal ne schicke Sache: dd if=/dev/sdc | buffer -S 100k | dd of=/dev/sdb via Studentenkopp
Category Archives: Tips
Caps-Lock unter Linux abschalten
Da bringt mich der Fastjack doch auf eine gute Idee. Byebye, Caps-Lock! xmodmap -e “remove lock = Caps_Lock”
Hostname Tab Completion in der Bash
Ok, kurz und schmerzlos: . /etc/bash_completion Fertig. Wer es dauerhaft haben möchte das hier in die ~/.bashrc: if [ -f /etc/bash_completion ]; then . /etc/bash_completion fi Netterweise funktioniert dann die Tab-Completion auch für viele andere Dinge, wie z.B. bei Debian/Ubuntu für apt-get. Wer keine /etc/bash_completion hat, kann sie hier bekommen. Einen grossen Haken hat die [...]
Howto resize Xen disk images
This is pretty easy. First of all you have to shutdown the affected domain, the change to the right place in your filesystem, create an empty file (here 1GB), append it to the existing disk image and finaly resize the filesystem: cd /home/xen/domains/foo dd if=/dev/zero of=Tmpfile bs=1024 count=1000000 cat Tmpfile >> disk.img resize2fs -f disk.img [...]
Ein bischen ext3 Tuning
Wenn sowieso ein neues ext3-Filesystem angelegt muss kann die Angabe von -O dir_index zumindest nicht schaden, denn (Zitat aus der man-page): Use hashed b-trees to speed up lookups in large directories Siehe auch: ext3 dir_index
tmpfs – Die bessere Ramdisk
Tmpfs ist ein Filesystem, das ausschließlich im Speicher lebt. Im Gegensatz zur guten, alten Ramdisk belegt es nur die Menge an RAM, welche auch wirklich mit Daten belegt ist. Eine mit 16MB initialisierte Ramdisk belegt also auch 16MB im RAM, während tmpfs erst im dem Augenblick Speicher verbraucht, wenn auch Daten hineinkopiert wird. Löscht man hingegen die Daten, wird auch der Speicher wieder freigegeben. Sollte kein RAM mehr frei sein, so greift tmpfs auf Swap zurück.
Klassisches Einsatzgebiet von tmpfs ist natürlich /tmp
none /tmp tmpfs defaults,size=128M,mode=1777,noexec,nosuid 0 0
Ohne Parameter size nutzt tmpfs immer 50% des vorhandenen Speichers, wer dieses Verhalten ändern möchte kann wie oben eine bestimmte Größe sowohl mit absoluten Werten (also 128[kmg]) vorgeben oder mit Prozentzahlen arbeiten (size=25%).
Als weitere Einsatzgebiete sind z.B. die temporären Verzeichnisse von Virenscannern (/var/lib/amavis/tmp) oder /var/tmp/portage bei Gentoo denkbar.
Links:
/usr/src/linux/Documentation/filesystems/tmpfs.txt
Advanced filesystem implementor’s guide
P.S: Danke übrigends an Bernd Wachter für das hartnäckige Draufstossen :)
Logfile mit less beobachten
Das kennt jeder:
tail -f /var/log/syslog
Vorteil: Funktioniert eigentlich überall. Nachteil: Manchmal rauscht das Gesuchte an einem vorbei, das Auge hat keinen Halt.
Viel besser für das Beobachten von Logfiles ist das Programm less geeignet. Dazu öffnet man die Datei, sucht mit /$SUCHBEGRIFF nach den gewünschten Begriff und drückt die Taste F. Mit dieser Aktion wird der Suchbegriff hervorgehoben, ans Ende der Datei gesprungen und neue Einträge sofort angezeigt. Verlassen kann man diesen Modus übrigens wieder mit strg+c.
Das schöne an der Suchfunktion: Es funktionieren auch Regular-Expressions, wie /$BEGRIFF1|$BEGRIFF2 welches $BEGRIFF1 oder $BEGRIFF1 highlighten würde. Auch gibt es so schöne Dinge wie Rückwärts suchen, Markierungen setzen usw. Also, auf zum man-page lesen.
Debian-Systeme aufräumen – Teil 2
Mein Debian-System zuhause ist recht alt, nicht von der Software, denn im Moment ist dort Debian Sarge installiert, sondern vom Datum der Erstinstallation. Es muss wohl Debian Slink gewesen sein, denn die Ausgabe von dpkg -l kernel-image* fängt mit kernel-image-2.0.36 an. Da sammelt sich mit der Zeit natürlich viel überflüssiger Datei-Müll an.
Mit Debian Sarge ist nun ein Tool namens cruft erhältlich, das anders als die im ersten Posting beschriebenen deborphan und debfoster nicht ausschließlich in der Paket-Datenbank arbeiten, sondern die dpkg-db mit den Dateien auf der Festplatte vergleicht und Unterschiede aufzeigt. Man sollte die Ausgabe aber mit Vorsicht geniessen und nicht sofort alles löschen, was dort angezeigt wird. Am besten man schaut sich mit dpkg -L $paketname den Inhalt eines betreffende Pakets an und vergleicht oder/und sucht mit apt-file ob und zu welchem Paket ein Datei gehört.
Debian-Systeme aufräumen
apt ist ein wundervolles Tool. Durch sein automatische auflösen und nachladen von Abhängigkeiten kann man sein System aber auch sehr schnell zumüllen und man beansprucht Speicherplatz wie man eigentlich nur von einen Windows-System erwarten würde.
Zumüllen der known_hosts verhindern
Wenn man sich regelmässig per ssh auf einen Rechner mit dynamischer IP-Adresse verbindet, müllt man sich auf Dauer die .ssh/known_hosts voll. Folgender Eintrag in die .ssh/config verhindert dies:
Host foo.bar.baz
CheckHostIP no