Archiv für die Kategorie „Software“
Ldap oder Datenbank – Teil 2
Vielen Dank für die Antworten bei Ldap oder Datenbank. Die Frage hatte keinen konkreten technischen Hintergrund. Ich bin nur ein Freund des Prinzips der Einfachheit und das bedeutet für mich auch mal zu Hinterfragen, ob es sinnvoll ist Wissen über zwei Datenbanken vorzuhalten.
Wenn man z.B. einen Sack voll Mysql-Cluster betreibt finde ich es besser sich auf eine Technik zu konzentrieren und diese richtig zu beherrschen, als zwei nur halb. Sicher mag Ldap Vorteile beim Lesen haben und es mag ein Standard-Protokoll sein, aber das ist imho nichts was man mit purer Rechenleistung und ein paar pfiffigen Entwicklern nicht in den Griff bekommt, zumal es heute für fast alle wichtigen Applikations-Programme Schnittstellen für Mysql gibt. Natürlich wird sich im Einzelfall zeigen müssen, ob der Umstieg von Ldap in eine relationale Datenbank funktioniert, aber ganz abwegig scheint mir der Gedanke jedenfalls nicht zu sein.
Ldap oder Datenbank
Mal so unter uns Kaffeeschwestern: gibt es einen guten Grund Ldap einer Datenbank vorzuziehen oder umgekehrt?
Ein Anrufmonitor für die Fritzbox
So, es wird mal wieder Zeit für einen weiteren Teil in der Reihe um den eigenen Jabberbot.
Diesmal ein Shell-Script das einen einfachen Anrufmonitor für die Fritzbox bereitstellt. Als Vorraussetzung muss man einmal #96*5* wählen, den erweiterten Anrufmonitor von Freetz benötigt man hingegen nicht. Das Script macht eine einfache Rückwärtssuche und sollte für jeden, der ein bischen Shell-Scripten kann, selbsterklärend sein.
Web-Feedreader auf der Shell
Auch wenn es der Titel nicht hergibt, dies ist der zweite Teil zu Der eigene Jabberbot. Ich denke aber das man Teile hiervon bestimmt auch an anderen Stellen gut einsetzen kann, daher der fehlende Bezug im Titel.
Den Anfang machen Web-Feedreader wie Bloglines und der Google News-Reader.
Wer zum Beispiel wissen möchte wieviele Nachrichten bei Bloglines noch ungelesen sind:
curl -f -s http://rpc.bloglines.com/update?user=joern@aumund.org\&ver=1 \
| awk -F \| '{ printf "Bloglines: " $2 " ungelesene Nachrichten\n"}' >
Viel mehr gibt die API auch nicht her.
Das ganze geht natürlich auch mit dem Google-Reader, es ist nur etwas aufwendiger:
#!/bin/bash
googlemail_login="DEIN_GOOGLELOGIN"
googlemail_password="DEIN_PASSWORT"
SID=$(curl --silent -d service=reader -d "Email=$googlemail_login"
-d Passwd="$googlemail_password" -d source="lens" -d
continue="http://www.google.com/" https://www.google.com/accounts/ClientLogin |
grep ^SID= | sed -e 's/SID=//')
NUMBERS=$(curl --silent --cookie "SID=$SID;domain=.google.com;path=/;expires=1600000000"
"http://www.google.de/reader/view/user/-/state/com.google/fresh" | grep -e ^.*reading-list\",\"count\":
| sed -e s/^.*reading-list\",\"count\"://g -e s/,\"newestItemTimestampUsec\".*//g)
if [ -z $NUMBERS ]; then
NUMBERS=0
fi
echo "Google Reader: " $NUMBERS " ungelesene Nachrichten\n"
Wichtig: die Zeilen 4-10 sind eine Zeile
Hier kann die API wesentlich mehr, ob das aber alles Sinn macht muss jeder für sich selbst entscheiden.
Der nächste Teil dreht sich dann um Mail.
Zwei Wochen mit dem G1 Handy
Im Nachgang zu meinem Posting Gesucht: ein Internet-Handy bot sich mir die Gelegenheit ein T-Mobile G1 Handy zu testen. Natürlich machte ich mir so meine Gedanken, was mich denn so intressieren könnte und kam zu dem Schluss, das mobiles Internet für mich das Wichtigste wäre. Zudem bin ich kein so großer Freund der ganzen Google-Applikationen, so das ich mal schauen wollte ob es auch ohne geht.
Was ich mir gar nicht angeschaut habe war die eingebaute Kamera, da kann ich nichts zu sagen. Genauso der Telefonie-Teil. Ja, man kann mit dem G1 telefonieren. Die Stimmqualität ist vollkommen in Ordnung, aber darum ging es mir ja nicht. Kommen wir also zu den spannenderen Sachen.
Das Handy lag mir zwar etwas zu schwer in der Tasche und der Verschlußmechanismus der Rückenabdeckung machte auf mich nicht den langlebigsten Eindruck trotzdem fand ich die Hardware des G1 recht solide. Der Schiebemechanismus funktionierte wunderbar und die Tastatur ist, für Menschen die mit keinen allzu großen Fingern gesegnet sind, gut benutzbar. Die Belegung war etwas merkwürdig. Zwar gibt es eine normale QWERTZ-Tastatur, aber über die Zweitbelegung mußte ich das eine oder andere mal hinwegsuchen um die gesuchte Belegung zu finden. Ganz sparsam habe ich geguckt, als ich die Escape-Taste für vi gesucht habe. Erst das Internet verriet, das man hier zweimal das Rollrad drücken muss. Das Touchscreen fand ich Anfangs eine tolle Angelegenheit, es blieb auch toll , aber mit der Zeit habe ich mehr und mehr das Rollrad und die auf der rechten Seite angeordneten Bedienelemente verwendet. Irgendwie ergänzten sich Touchscreen und Rollrad. Den Touchscreen mußte man hin und wieder mit etwas Nachdruck bedienen, während das Rollrad für meinen Geschmack etwas zu schnell war.
Einen oft genannten Kritikpunkt, die geringe Akkulaufzeit kann ich bestätigen. Besonders im WLAN-Modus hält das Akku keinen Tag, unter UMTS sieht die Lage etwas besser aus. Ich hatte mir angewöhnt das Handy nachts ans Ladegerät zu hängen, damit kam ich gut klar.
Richtig spannend wurde es bei der Software-Ausstattung. Die war von Hause aus an manchen Punkte etwas dünn, aber wenn etwas fehlte liess es sich in der Regel über den Android Market nachinstallieren. So findet man mit ConnectBot einen SSH-Client, mit IM+ ein Multi-Protokoll Chat-Programm (Jabber) und mit Opera Mini einen alternativen Browser. Wie schon die Auswahl zeigt: man ist nicht auf die Nutzung der Google-Dienste angewiesen – man _kann_ sie nutzen, muss es aber nicht. Im Marktplatz findet sich auch Toggle GPS, welches die Akku-Laufzeit verlängern kann, denn es schaltet den GPS-Empfänger nur dann an, wenn er benötigt wird und sofort wieder aus, wenn das entsprechende Programm beendet wurde. Sehr empfehlen kann ich auch den NetCounter welcher eine Übersicht des Datenverbrauchs via WLAN oder UMTS nachrüstet. Was mir komplett fehlte war eine Task-Liste, also eine Übersicht der laufenden Programme, was mir gar nicht fehlte war eine virtuelle Tastatur.
Und wie ist nun mobiles Internet? Ich fand es Klasse. Wenn ich morgens auf die Fähre wartete mal eben bei Twitter oder Bloglines nachschauen, das hatte schon was. Es war nicht immer einfach die Mobil-Ansicht von Web-Seiten zu finden. Mein Blog macht es dank WPtouch-Plugin automatisch, von den großen Nachrichten-Seiten kann das ausgerechnet nur Welt.de. Selbst bei Bloglines muss man die URL (i.bloglines.com) kennen. Hat man aber ersteinmal seine Bookmarks zusammen fällt es auch nicht mehr auf.
Fazit: <Pathos an>Ich habe die Zukunft gesehen<Pathos aus>. Das betrifft nicht so sehr die in einigen Punkten verbesserungswürdige Hardware, sondern die Software. Android dreht die Sicht. Haben früher Telefon-Menschen sich das Internet auf dem Handy gebaut, so sind es nun Internet-Menschen die sich ein Handy bauen. Das mag auch auf das Apple iPhone zutreffen, aber um das geht es hier nicht. Android macht auf mich einen sehr guten Eindruck und ich kann mir gut vorstellen, das es auf Notebooks in allen Größen eine gute Figur machen wird. Ich jedenfalls habe das G1 nur schweren Herzens wieder hergegeben.
ifolder Pakete für Debian
Na, das ging schnell. Es gibt Pakete sowohl für den Server als auch den Client. Hier
Zitat des Tages
Aus GNOME vs. KDE: Which Has the Evolutionary Advantage?:
The impression is that GNOME has become like the Big Three Automakers, making minor changes to the body and upholstery, while the important innovations are being introduced by their rivals.
Auch ich habe dieses ganz Gejammer über KDE 4 nie ganz verstanden. Es ist etwas ganz Neues und Frisches, da ist es ganz normal das die ersten Veröffentlichungen etwas ruckeln. Sehr intressant zu lesen.
Wir werden alle sterben
und Microsoft ist Schuld. Dieses Bild zeigt eine Fehlermeldung, genauer gesagt einen Lizenzfehler in der Steuerungs-Software des Busher Atom-Reaktors im Iran. Zum Glück sind die ein paar tausend Kilometer entfernt.








