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Howto use Blastewave and Sunfreeware Repositories in OpenSolaris 2008.05

First how much stuff is in it?

bash-3.2# pkg list -a | wc -l
    4465

Now add the repos

pkg set-authority -O http://blastwave.network.com:10000 blastwave
pkg set-authority -O http://pkg.sunfreeware.com:9000 sunfreeware.com

and update

pkg refresh

So you get

bash-3.2# pkg list -a | wc -l
    6381

Yay!

OpenSolaris - Unstable since birth

Bei Otmanix gibt es eine wundervolle Zusammenfassung zum Thema Solaris als Storageserver. Leider kommt darin zu oft das Wort OpenSolaris vor. Versteht mich nicht falsch, ich finde es toll das es OpenSolaris gibt, nur ist das ein Äquivalent zu Debian Sid. Quasi ein offenes Versprechen seitens Sun. Möchte man soetwas im täglichen Betrieb haben? Ich hab da, bei aller Begeisterung, mein Zweifel.

Mit screen Benutzern unter Linux über die Schulter schauen

Es gibt genug Situationen wo man bestimmten Benutzern einfach mal auf die Finger schauen möchte. Als Klassiker würde ich mal Service-Techniker bezeichnen, welche (evtl. als root) an Systemen arbeiten müssen. Hier gilt die Devise ‘Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser’ und mit ein bischen GNU Screen kann zumindest nachvollziehen was gemacht worden.

Zuerst muss man screen Setuid-Root setzen:


# chmod u+s /usr/bin/screen

und die Berechtigungen von /var/run/screen anpassen:


# chmod 755 /var/run/screen

Der erste Benutzer startet nun screen und gibt

STRG+A:multiuser on

ein. Nun muss er den zweiten Benutzer berechtigen bzw. mehrere durch Komma getrennt:

STRG+A:acladd joern

Das kann man auch sicherer gestalten, indem man ein Passwort vorgibt, welches man vorher mit
mkpasswd crypted muss:

STRG+A:acladd joern nTFa9CA4bqAVw

Zur Sicherheit noch das Logging einschalten und dann kann der Zuschauer kommen:

STRG+AH

Dieser startet screen folgendermaßen, wobei zap der Benutzername des ersten Benutzers ist und 9954 die Prozess-ID des screens ist auf den man zugreifen möchte:


$ screen -x zap/9954

Fertig ist Big Brother. Das Funktionert übrigens auch unter Solaris mit screen aus dem Blastwave-Repository.

So kurz, so wahr

Beim Solaris /bin/true zeigt sich die wirkliche Genialität von Programmierern.

Ein Bauchladen namens Sun

Nun ist die Ankündigung von Sun den Datenbankhersteller Mysql AB zu übernehmen etwas her. Man kann viel darüber lesen. Besonders die professionellen IT-Schreiberlinge überschlagen sich. Irgendwie erschließt sich mir der Sinn und Zweck noch immer nicht. Was wollen die mit einer Firma die, im Vergleich zu Sun, keinerlei Umsatz macht und es auch starke Zweifel gibt das sich je etwas daran ändern wird? Ich meine aus StarOffice hat Sun auch nie etwas gemacht. Ok, OpenOffice ist ein schönes Nebenprodukt aber daran verdienen sie auch nichts. Oder der Kauf von StorageTek. Ich habe täglich mit Sun-Hardware zu tun, aber von deren Storage hab ich noch nie etwas gesehen oder gehört, ganz so als wären die Nicht-existent. Mir drängt sich ein bischen der Verdacht auf, das man hier nur einen Namen kaufen wollte und hofft in Folge ein bischen mehr Hardware zu verkaufen. Warum man sich nicht auf das konzentiert was man kann, nämlich gute Server zu bauen, ist mir ein Rätsel.

Dabei gäbe es selbst dort noch was zu tun, denn anscheinend leidet die Server-Division unter Langweile. Wie wäre es denn mal damit die Service-Prozessoren (Remote-Management der Hardware via Console oder KVm) zu konsolidieren? Jede Hardware-Architektur hat nämlich seine eigene Art der Service-Prozessoren. Da gibt es ALOMs in den Sparcs, ILOMs in den grossen Galaxies und ELOMs in den X2100 und neuen Xeon-Kisten. D.h. jedesmal muss man sein System-Management anpassen, nur weil Sun mal wieder meint irgendwo nen Euro sparen zu können.

Links for 2008-01-05

Ich wäre alle meine Sorgen los

Linux und Solaris 8 in einer Solaris-Zone. Mit ersteren könnte man elegant die Kernel-Unzulänglichkeiten von Debian ausbügeln, mit letzteren Alt-Systeme von ihrer Hardware erlösen. Leider funktioniert das im Moment nur mit Kernel 2.4 und Solaris 8 geht gar nicht. Aber Abhilfe ist in Aussicht. Mit dem Support für Kernel 2.6 und dem Projekt Etude könnte ich noch viel Spass haben.

Das Leben ist halt doch ein Konjunktiv, ganz besonders in der IT.

Es sind die kleinen Dinge im Leben

Das neue Release 8/07 von Solaris 10 hat neben allerlei Spielereien wichtigen Features auch ein wirkliches Schmankerl:

Starting with this release, the Solaris OS does not have two separate hosts files. /etc/inet/hosts is the single hosts file that contains both IPv4 and IPv6 entries. Solaris system administrators do not need to maintain IPv4 entries in two hosts files that are always synchronized. For backward compatibility, the /etc/inet/ipnodes file is replaced with a symbolic link of the same name to /etc/inet/hosts

Eine beliebte Fussangel für Einsteiger weniger und mit Chance sehen wir im nächsten Release das der Root-User ein wirklich eigenes Home hat und sich nicht im mehr im Root-Verzeichnis sein Dasein fristen muss.

Es geht auch anders

Eigentlich ist es ausgemachte Sache: ein neues Betriebssystem ist immer langsamer. Das es auch anders gehts habe ich mit Solaris 10 erleben dürfen. Die Migration von Solaris 8 bringt zwischen 20-40% mehr Performance - auf gleicher Hardware, mit gleichen Einsatzgebiet. Dazu kommt ein wesentlich besserer Netzwerk-Stack, der mit dem man so ziemlich alle Macken los ist. Solche Erlebnisse hätte ich gerne öfters.

The Joy of Jumpstart

Ich habe seine Zeit gebraucht um mich in Solaris Jumpstart, richtigerweise JET (JumpStart Enterprise Toolkit), einzufinden. Es hat einige Installationen und Überlegungen gekostet, aber mittlerweile ist es für mich nicht mehr wegzudenken und der einzige wahre Weg um ein Solaris zu installieren.

Wenn man es richtig anstellt bekommt man eine homogene und auf die eigenen Bedürfnisse angepasste Installation, auch über Versions- und Architekturgrenzen hinweg. Egal, ob man Solaris 8, 9 oder 10 hat. Ob die Architektur nun Sparc oder i386 heisst. Das neue System kann mit fertiger Plattenspiegelung, konfigurierten Netzwerk (IPMP, VLANs inklusive), SAN MPIO und gehärtet an den Start gehen. Das man zu jeden erdenklichen Zeitpunkt der Installation Scripte ausführen kann sollte sich von selbst verstehen, genauso wie das übertragen beliebiger Dateien oder die Installation von Drittsoftware wie Veritas oder Blastwave.

Ein paar Features habe ich noch nicht ausprobiert, aber vor kurzem kamen die Flash-Archive hinzu. Dabei werden die Dateien einer Installation in ein Archiv gepackt. Dieses Archiv wiederum kann man JET vorlegen um damit identische Systeme zu installieren. Dabei verliert man aber nicht die oben genannte Flexibilität. Natürlich kann man keine Sparc-Installation auf ein i386-System bringen, aber man kann jede Einstellung ändern. IP-Adressen, Hostnamen - was man will. Auch das Down- oder Upgraden der Hardware ist damit möglich. Die Installation einer V240 auf eine V210 oder Umgekehrt? Kein Problem und Desaster-Recovery wird damit zum Kinderspiel.

Das sind Punkte wo man merkt, das man ein Enterprise-Betriebssystem vor sich hat und so manche Unzulänglichkeiten vergessen macht.