Vor etwa 3,5 Jahren hatte ich meine VOIP-Ambitionen vorerst eingestellt und den Sipura-ATA nicht verkauft, sondern im Keller eingelagert. Nun geht es also von Neuem los. Nicht das sich die Vorzeichen geändert hätten. Dank Festnetz-Flatrates, die praktisch zu jeden Telefonanschluss dazugehören, ist VOIP weiterhin ein Thema für Technik-Nerds. Selbst Auslands-Vieltelefonierer brauchen sich inhaltlich nicht mit [...]
Category Archives: VoIP
Cheap FXO cards for asterisk
If you plan to connect your phone-line to your computer and use asterisk for call routing you mostly need an FXO card. By searching the internet you will first stumble upon Digium Wildcard X100P cards or similar OEM products, but before you buy it is better to look in your tinkering crate for an old [...]
VoIP PCI-Karte mit DECT Anbindung
Bei Ebay werden gerade PCI-Karten verscherbelt, an die man beliebige DECT/GAP Telefone anbinden kann, um so über SIP/Skype zu telefonieren. Das ganze klingt nach einer guten Idee, leider gibt es keine Linux/Asterisk Treiber und sonderlich gut scheinen die laut IP-Phone-Forum auch nicht zu funktionieren. Schade eigentlich.
Zyxel VoIP-Adapter für 24 Euro
AOL rührt im Moment heftigst die Werbetrommel für ihr VoIP-Produkt AOl Phone. Es gibt sogar subventionierte Hardware in Form eines ZyXEL Prestige 2002L VoIP-Adapters für 0 Euro.
Wenn man sich das Angebot genau anschaut, stellt man fest das es keinen DSL-Anschluss bei AOL dafür benötigt, was allerdings dann 2 Euro im Monat kostet, wenn man den Fun Tarif mit 0 Euro Grundgebühr bestellt. Macht also 12×2 Euro + X an Versandgebühr. Na, wenn das kein Angebot ist :)
Wie wahr, wie wahr
Zwar finden sich nach und nach immer mehr Anbieter auf dem Markt ein, die für Privatkunden VoIP-Verbindungen anbieten, doch es gibt einen entscheidenden Haken: Solange der DSL-Anschluss mit einem Telefon-Anschluss gekoppelt ist, sehen viele Nutzer keine Notwendigkeit, auf die Internettelefonie umzusteigen.
www.onlinekosten.de
Genau meine Gedanken zu dem Thema. VoIP wäre für mich sogar teurer, da fast alle Bekannten mittlerweile zu Arcor gewechselt sind und wir deshalb kostenlos miteinander telefonieren. Die RegTP könnte das ändern, will es aber anscheinend nicht. Wo kämen wir auch hin, wenn Deutschland bei einem Thema vorpreschen würde und nicht wie sonst üblich hinterherläuft?
VOIP – Vielleicht später wieder
Eigentlich hatte ich vor mehr über Voice-over-IP zu schreiben, sogar eine eigene Rubrik hatte ich angelegt. Allerdings lohnt es sich die Sache im Moment nicht. Durch den Tarif-Wechsel bei Arcor gibt es keinen Grund VoIP zu betreiben. Erst wenn Telefon-Anschluß und DSL wirklich entbündelt sind wird die Sache wieder intressant werden. Bis dahin werde ich meinen Analog-AdapterSipura SP-2000 allerdings nicht behalten, sondern ihn die Tage bei Ebay reinsetzen.
Linux, VoIP und iptables
Wenn nach dem 24 Stunden Disconnect das VoIP-Telefon über den Linux-Router keinen Kontakt mehr zum VoIP-Provider bekommt, sind die ip_conntrack Module von iptables Schuld. Ich entlade daher diese Module immer in /etc/ppp/ip-down.d mit einen
Arcor will mich ärgern
Da startet Arcor eine Preisoffensive und senkt den Preis der DSL-Flatrate von ca. 25 Euro auf 9 Euro und führt zusätzlich eine Flatrate für Telefonate im deutschen Festnetz ein.
VoIP lohnt sich
Wer in den letzten Tagen den Heise-Newsticker gelesen hat kann meinen das aus Voice-over-IP nichts wird. Die RegTP legt sich mächtig ins Zeug die neue Technologie zu regulieren und auszubremsen.
Vielleicht steckt die Angst dahinter irgendwann selbst überflüssig zu sein, wenn die herkömmliche Telefonie-Technik verschwunden ist und es dort nichts mehr zu regulieren gibt. Vor dem Hintergrund ist ‘die Erschließung eines neuen Marktes’ für die Beamten leicht zu erklären.
Der VoIP-Adapter Sipura 2000
Der Sipura 2000 VoIP-Adapter ist in etwa so gross wie ein kleiner 4-Port Switch oder DSL-Router. Das Gehäuse verfügt oben über ein paar Löcher, die das Gerät auch benötigt denn es wird recht warm. Auf der einen Stirnseite befinden sich eine Link-Leuchte und die Strom- und Ethernet-Buchse. Während sich auf der anderen Seite zwei RJ11-Buchsen für Endgeräte (Telefon oder FAX) und eine Status-Leuchte befinden. Das Netzteil ist recht klein und verträgt 100-240V, es ist daher auch für den Einsatz im Ausland geeignet, denn es verfügt zusätzlich über austauschbare Einsätze für deutsche und amerikanische Steckdosen. Rein theoretisch könnte man das Gerät also mit auf Reisen nehmen und überall wo eine freie Ethernet-Dose und ein Internet-Zugang vorhanden ist, wäre man über seine Telefon-Nummer erreichbar – soweit die Theorie, aber dazu später mehr.
Wie schon eben angesprochen verfügt der SPA-2000 über keinen eigenen DSL-Router oder ähnlichem, daher ist er auf ein vorhandenes Ethernet und Internet-Zugang angewiesen. Praktischerweise sollte man DHCP im Einsatz haben, denn so wird dem Gerät nach dem Einschalten am einfachsten eine IP-Adresse zugewiesen. Damit man die zugewiesene Adresse auch erfährt kann man am angeschlossenen Telefon durch Eingabe von ****100# eine Sprachausgabe abhören. Über diese Funktionalität ist es weiterhin möglich die wichtigsten Netzwerk-Einstellungen vorzunehmen und einen Reset auszuführen. Näheres dazu erfährt man im Handbuch, welches leider für Anfänger keine grosse Hilfe ist, sondern nur so vor Techsprech und Kauderwelsch strotzt.
Für die Konfiguration verfügt der SPA-2000 über einen eigenen Web-Server und ist damit über einen Browser zu administrieren. Hier setzt sich fort, was sich schon im Handbuch andeutete, nämlich das man als Neuling vor vielen Bömischen Dörfern steht. Konfigurations-Wizard? Fehlanzeige. Trotzdem lässt sich mit ein paar Einträgen schon ein Telefonat führen und spätestens dann ist die Sache vergessen, weil sich später an der Konfiguration nichts mehr ändert.
Das Gerät ist (bei entsprechender Konfiguration) voll NAT-aware, d.h. es sind keine Portforwardings auf dem Internet-Router notwendig, er sollte allerdings die Kommunikation nach aussen grundsätzlich erlauben. Zudem sollte der Router in der Lage sein den Internet-Verkehr zu priorisieren, um zu verhindern das ein Download beim Telefonieren die Verbindung zum stottern oder gar abreissen bringt. Wer einen Linux-Router betreibt kann hier recht einfach mit dem SuperShaper behelfen, bei dem es eigentlich nur zweier Einträge braucht um korrekt zu funktionieren.
Im nächsten Teil werde ich dann auf die konkrete Konfiguration eingehen.