Ach Sun

Heute hat Sun ein paar neue Server vorgestellt, wie zum Beispiel den X2270. Ich hätte mich ja über etwas ganz einfaches gefreut: einen Hardware Raid-Controller, wie z.B. einen LSI-1064, welche auch in den X4100/X4200 verbaut sind. Schaut man in das Server Architecture White Paper findet man tolle Dinge über interne SSDs, energiesparende CPUs und dann leider das:

Using the four internal hot-swappable drive bays, the Sun Fire X2270 server can support up to a maximum of 4 TB. The RAID controller embedded inside the Intel I/O Controller Hub supports RAID 0, 1, 5, or 10 on Windows Server 2003 and Windows Server 2008 operating environments and requires Intel Matrix Storage Technology, available at: http://www.intel.com/design/chipsets/matrixstorage_sb.html.

Tjo, Intel Matrix Storage aka Fakeraid aka dmraid. ’nuff said.

Zwei Wochen mit dem G1 Handy

Im Nachgang zu meinem Posting Gesucht: ein Internet-Handy bot sich mir die Gelegenheit ein T-Mobile G1 Handy zu testen. Natürlich machte ich mir so meine Gedanken, was mich denn so intressieren könnte und kam zu dem Schluss, das mobiles Internet für mich das Wichtigste wäre. Zudem bin ich kein so großer Freund der ganzen Google-Applikationen, so das ich mal schauen wollte ob es auch ohne geht.

Was ich mir gar nicht angeschaut habe war die eingebaute Kamera, da kann ich nichts zu sagen. Genauso der Telefonie-Teil. Ja, man kann mit dem G1 telefonieren. Die Stimmqualität ist vollkommen in Ordnung, aber darum ging es mir ja nicht. Kommen wir also zu den spannenderen Sachen.

Das Handy lag mir zwar etwas zu schwer in der Tasche und der Verschlußmechanismus der Rückenabdeckung machte auf mich nicht den langlebigsten Eindruck trotzdem fand ich die Hardware des G1 recht solide. Der Schiebemechanismus funktionierte wunderbar und die Tastatur ist, für Menschen die mit keinen allzu großen Fingern gesegnet sind, gut benutzbar. Die Belegung war etwas merkwürdig. Zwar gibt es eine normale QWERTZ-Tastatur, aber über die Zweitbelegung mußte ich das eine oder andere mal hinwegsuchen um die gesuchte Belegung zu finden. Ganz sparsam habe ich geguckt, als ich die Escape-Taste für vi gesucht habe. Erst das Internet verriet, das man hier zweimal das Rollrad drücken muss. Das Touchscreen fand ich Anfangs eine tolle Angelegenheit, es blieb auch toll , aber mit der Zeit habe ich mehr und mehr das Rollrad und die auf der rechten Seite angeordneten Bedienelemente verwendet. Irgendwie ergänzten sich Touchscreen und Rollrad. Den Touchscreen mußte man hin und wieder mit etwas Nachdruck bedienen, während das Rollrad für meinen Geschmack etwas zu schnell war.

Einen oft genannten Kritikpunkt, die geringe Akkulaufzeit kann ich bestätigen. Besonders im WLAN-Modus hält das Akku keinen Tag, unter UMTS sieht die Lage etwas besser aus. Ich hatte mir angewöhnt das Handy nachts ans Ladegerät zu hängen, damit kam ich gut klar.

Richtig spannend wurde es bei der Software-Ausstattung. Die war von Hause aus an manchen Punkte etwas dünn, aber wenn etwas fehlte liess es sich in der Regel über den Android Market nachinstallieren. So findet man mit ConnectBot einen SSH-Client, mit IM+ ein Multi-Protokoll Chat-Programm (Jabber) und mit Opera Mini einen alternativen Browser. Wie schon die Auswahl zeigt: man ist nicht auf die Nutzung der Google-Dienste angewiesen – man _kann_ sie nutzen, muss es aber nicht. Im Marktplatz findet sich auch Toggle GPS, welches die Akku-Laufzeit verlängern kann, denn es schaltet den GPS-Empfänger nur dann an, wenn er benötigt wird und sofort wieder aus, wenn das entsprechende Programm beendet wurde. Sehr empfehlen kann ich auch den NetCounter welcher eine Übersicht des Datenverbrauchs via WLAN oder UMTS nachrüstet. Was mir komplett fehlte war eine Task-Liste, also eine Übersicht der laufenden Programme, was mir gar nicht fehlte war eine virtuelle Tastatur.

Und wie ist nun mobiles Internet? Ich fand es Klasse. Wenn ich morgens auf die Fähre wartete mal eben bei Twitter oder Bloglines nachschauen, das hatte schon was. Es war nicht immer einfach die Mobil-Ansicht von Web-Seiten zu finden. Mein Blog macht es dank WPtouch-Plugin automatisch, von den großen Nachrichten-Seiten kann das ausgerechnet nur Welt.de. Selbst bei Bloglines muss man die URL (i.bloglines.com) kennen. Hat man aber ersteinmal seine Bookmarks zusammen fällt es auch nicht mehr auf.

Fazit: <Pathos an>Ich habe die Zukunft gesehen<Pathos aus>. Das betrifft nicht so sehr die in einigen Punkten verbesserungswürdige Hardware, sondern die Software. Android dreht die Sicht. Haben früher Telefon-Menschen sich das Internet auf dem Handy gebaut, so sind es nun Internet-Menschen die sich ein Handy bauen. Das mag auch auf das Apple iPhone zutreffen, aber um das geht es hier nicht. Android macht auf mich einen sehr guten Eindruck und ich kann mir gut vorstellen, das es auf Notebooks in allen Größen eine gute Figur machen wird. Ich jedenfalls habe das G1 nur schweren Herzens wieder hergegeben.

Mit RFID das Rechenzentrum inventarisieren

Ich bin durch Zufall auf den Artikel Server effizient verwalten, Kosten reduzieren im Rechenzentrum beim Tecchannel gestoßen. Darin auch ein Abschnitt über RFID:

Auf jeder Höheneinheit (HE) eines Racks befinden sich drei RFID-Transponder, die den Server beim Einbau in das Rack identifizieren. Der genaue Standort jedes Servers wird Auf diese Weise kontaktlos erfasst und dokumentiert. Auf den passiven RFID-Transpondern lassen sich Kenndaten der im Rack montierten Komponenten speichern.

Klingt intressant. Nur was ist mit Sicherheit? Bei RZ-Betreibern mit Kundenbetrieb wird es bestimmt sehr intressant. Ich glaube kaum, das es ein Intresse daran gibt, das Infrastrukturdaten quasi Public Domain werden. Selbst bei ansonsten geschlossenen Rechenzentren liesse bestimmt mal eine ‘Führung’ organisieren. Eine Vorstellung die mir das kalte Grausen über den Rücken jagt.

Mal ganz davon ab stellt sich die Frage, ob RFID an dieser Stelle wirklich ein Problem löst, ausser die Faulheit der RZ-Verantwortlichen in Fragen der Inventarisierung auszubügeln.

ifolder Pakete für Debian

Na, das ging schnell. Es gibt Pakete sowohl für den Server als auch den Client. Hier

Copy & Paste Consultants

Sie sterben einfach nicht aus.

ifolder wiederbelebt

Novell hat tatsächlich Wort gehalten und ifolder in Version 3.7.2 freigegeben. Vorher gab es lange Zeit nur die Version 3.6 zum freien Download. Die OpenSUSE-Community ist jedenfalls schon recht rührig was Pakete angeht, vielleicht sehen wir dann auch bald welche für Ubuntu und CentOS.

Kurze Info

Ich habe heute das No-No-Follow Plugin deaktiviert, da ich es leid bin Pseudo-Kommentare zu löschen deren einzigster Sinn darin besteht hier eine URL abzuladen. Wer hier aus Intresse am Thema mitkommentiert wird das sicher nicht kratzen, den ganzen Drittklassigen SEOs sei gesagt das ihr hier nicht erwünscht seid.

Jörn der Baumeister – Ein neuer Hof

Nachdem es im letzten Jahr recht ruhig war in Sachen Villa Seemann, soll es dieses Jahr deutlich mehr Aktivitäten geben. Den Anfang macht unser Hof, welcher so aussah:

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