Berufsehre – wie weit geht sie?

Sysadmins haben in der Regel ein inniges Verhältnis zu den von ihnen betreuten Systemen. Mehr noch, sie haben einen gewissen Anspruch an ihre Arbeit, der sich oft auch in den Umgang mit Daten fremder Leute niederschlägt.

Nur wie weit geht dieser Anspruch und wo hört er auf? Ein schönes Dilemma kann man hier nachlesen. Kurz: Jemand in einer Softwarefirma für Arztsoftware manipuliert den Terminplan eines Arztes und rettet so (laut eigener Aussage) seiner Mutter das Leben. Ist so etwas vertretbar oder geht gar nicht?

Defektes ext3 Journal erneuern

Manchmal zerreißt es einen nicht direkt das Datei-System, sondern das Journal. Symptome sind z.B Meldungen wie Journal has aborted, auf der Console, in Einklang mit einem Read-Only Filesystem. Ein einfaches fsck führt dann nicht zu einer Besserung, sondern beim nächsten Neustart schaltet sich das Dateisystem wieder weg. Dann muss ein neues Journal her und das geht so:

# tune2fs -O ^has_journal /dev/sysvg/root
# e2fsck -fn /dev/sysvg/root
# e2fsck -fy /dev/sysvg/root
# tune2fs -j /dev/sysvg/root
# mount -t ext3 /dev/sysvg/root /mnt/

Vom Ablauf her: man löscht erst das Journal, checkt dann das FS ohne Veränderungen. Wenn das OK ist lässt man die Änderungen durchlaufen, erstellt ein neues Journal und muss letztlich einmal das FS mounten. Der letzte Punkt ist wichtig, ohne ihn sind alle vorherigen Schritte nichtig und man darf von vorn beginnen.

n00b-Disclaimer: So etwas macht man nur aus einem Rettungs-System, wie z.B. grml oder dem Rescue-Mode von Redhat/CentOS, heraus. Die entsprechenden Dateisysteme dürfen nicht gemoutet sein.

Links for 2011-01-18

Who owns the most Servers

Ok, da kann ich (nicht ganz) mithalten:

Wer hat die meisten Server?

VMX has left the building

Na, das ist doch mal eine schöne Meldung:

VMware Meldung

So schön kann ein Shutdown sein.

Linux Rules

Auch Aluhüte haben Autos:

Rückblick 2010

Ein Rückblick auf 2010 ist ohne ein Rückblick auf 2009 kaum möglich. Es trifft sich daher gut, dass ich im letzten Jahr keinen Rückblick gemacht habe.

Das Jahr 2009 begann eigentlich ganz gut. Es ging alles seinen Weg doch dann entschied sich die Firma zu einer Umstrukturierung. Es begann eine Zeit mit vielen Bewerbungsgesprächen. Es wurden Aufgaben abgegeben oder übernommen, Mitarbeiter aus ihren alten Funktionen entlassen und Neue eingearbeitet. Alles in allem eine sehr spannende, wenn auch kräftezehrende Zeit. Man beobachtet sich selbst und die Kollegen, wie man durch die Veränderungskurve geht. Nicht nur einmal, sondern Mehrfach zu verschiedenen Themen und Aufgaben.

Das Jahr 2010 war hier nicht anders, denn Veränderungen brauchen Zeit. Privat bin ich wegen dieser Umstände an vielen Stellen kürzer getreten, ein Grund warum es im Blog zu ruhig ist. Ein anderer ist sicher, dass sich meine Aufgaben etwas verändert haben und ich in der letzten Zeit nur wenig mit Technik im allgemeinen zu tun hatte. Ich habe mir ein daher ein Hobby neben dem Computern gesucht, als Ausgleich quasi. Es sind ferngesteuerte Offroad-Buggies und Monstertrucks. Eher ein Zufall, da Paul zum siebten Geburtstag so ein Auto bekam und es doch ziemlich langweilig war nutzlos daneben zu stehen. Also kaufte ich mir einen gebrauchten Tamiya Keen Hawk und fuhr mit. Eines kam zum anderen und so habe ich zur Zeit mehrere Wagen und sogar Max hat mittlerweile einen. Eigentlich bin ich mehr der Bastler als Fahrer und so bin ich gerade dabei einen 1:8 MTA4 Monstertruck von Verbrenner auf Elektro umzurüsten.

Den ein oder anderen schönen Urlaub hatte ich. So waren wir 2009 im Bayerischen Wald. Wunderschön dort und wir hatten zufällig die wärmsten Tage im Jahr erwischt, die sich in den Bergen sehr gut aushalten liessen. Zum 40sten Geburtstag schenkte Meike mir dann ein paar Tage zu zweit in Wien (ohne Kinder!!!einself). Wunderschön und wunde Füsse. In 2010 waren wir wieder zur heißesten Zeit weg, diesmal in Holland – zur WM-Zeit. 30 Grad am Strand, leicht auflandiger Wind und den Kindern bei Quallenfangen zuschauen – sehr schön.

Beim Haus war der Hof dran. Aus der grossen Steinfläche wurde eine Rasenfläche. Eine ziemliche Knochenarbeit, die den mehrfachen Transport vom 11m³ Bauschutt und Muttererde in Schubkarren nach sich zog. Dafür haben wir nun viel Platz hinten und die Kinder ein Riesen-Trampolin.

Und Beruflich? Gute Frage. So doof das auch klingt, aber ich habe alle meine beruflichen Ziele erreicht, also Zeit sich Neue zu suchen. Ich liebäugel schon länger mit einer Weiterbildung zum Betriebswirt, war aber bisher nicht machbar oder mir ist es nicht ernst genug. Vielleicht drücke ich mich auch nur vor einer Entscheidung, denn eigentlich weiß ich was ich will und was nicht. Mal schauen was die nächste Zeit so mit sich bringt.

IPv6 – Are You Ready?

Ein ‘Wir werden (ohne IP-Adressen) alle Sterben’-Video von Cisco:

The Day The Routers Died ist eindeutig origineller.

Fröhliche Weihnachten euch da draussen.

Günstige USB-Thermometer für Linux

Wer schon länger mit dem PC zu tun hat setzte lange Zeit auf die serielle Schnittstelle um extern Daten zu erheben. Mittlerweile wurde die seriellen Schnittstelle durch USB verdrängt und so wandelt sich auch die Peripherie. Für Linux galt lange Digitemp als einfache und kostengünstige Möglichkeit Temperaturen zu messen, welche allerdings eine serielle Schnittstelle voraussetzt, die an immer weniger PCs zu finden ist.

Schaut man sich nach Alternativen um stößt man unweigerlich auf Devices mit TEMPer-Beschriftung. Es gibt sie in verschiedenen Ausführungen. Als TEMPer1 mit integrierten oder abgesetzten Fühler. Als TEMPer2, das beide vereinigt oder als TEMPhum für Temperatur und Luftfeuchtigkeit. Der einfache Sensor liegt bei etwa 10 Euro, TEMPer2 und TEMPHum bei etwa 20 Euro in der Bucht. Es gibt noch weitere Modelle, einfach mal bei PCsensors.com schauen.

Treiber-technisch muss man ein wenig probieren, denn es wird und wurde unterschiedlichste Hardware verkauft. Ich nutze den Treiber von Revalak Labs. Man muss etwas im Source editieren um die Gesprächigkeit abzustellen, aber sie laufen (auch auf meiner NSLU2) zuverlässig. Für TEMPERHum gibt es HID-TEMPerHUM (ungetestet von mir).

Das ist alles eine Notlösung, denn eigentlich möchte ich etwas mit mehr Flexibilität. Brauchbare Wetterstationen sind für meine Zwecke einfach zu teuer, daher liebäugel ich eigentlich mit einem Arexx TL-500 für den es leider keine offiziellen Treiber gibt (man arbeitet aber daran) und die diversen im Internet verfügbaren Lösungen bilden noch nicht alles ab. Im Januar 2011 soll es dann endlich soweit sein, dann werde ich mir die Sache einmal näher anschauen.

Howto fix KDE 4.5.4 on Kubuntu Maverick

If you have installed KDE 4.5.4 on Kubuntu Maverick via PPA then you are not able to launch a KDE-session with or without KDM. This will fix the problem:

apt-get install plasma-desktop

Hope this helps.

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