Howto install Puppet, Dashboard, Passenger, ActiveMQ and MCollective entirely from Repos on CentOS 6

19. Oktober 2012 1 Kommentar

Since first using Linux I’m a big fan of honoring the given package-manager like dpkg or rpm, because of not doing so there will always be a point where you get in trouble when updating your installation. So it bothered me when seeing puppet installations messing up the system with downloads of random stuff and pasting it all over the filesystem. So I tried to figure out a way of only using software from repos and here is the result. Beware this will be a very lengthy post.

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MPEG-2 auf dem Raspberry PI

27. August 2012 Kommentare ausgeschaltet

Seit heute kann man im Raspberry Pi Shop Lizenzen für MPEG-2 und VC-1 bekommen. Nützlich ist MPEG-2 hauptsächlich für DVD und DVB-S Inhalte, während VC-1 für Windows-Inhalte wie WMVs oder Blurays zu gebrauchen ist.

Für den Bestellvorgang benötigt man die Seriennummer des Gerätes, die man durch cat /proc/cpuinfo (letzte Zeile) erhält. Es kommen dann mehrere Emails, in der Letzten ist dann der Code enthalten. Die Installastion unter OpenElec ist recht einfach:

mount -o remount,rw /flash
vi /flash/config.txt

decode_MPG2=$KEY Zeile einfügen

mount -o remount,ro /flash
reboot

Damit MPEG-2 auch funktioniert benötigt der PI mindestens Firmware vom 08 August 2012. Überprüfen kann man dies mit:

vcgencmd version

Ist dies nicht gegeben vom Pi Github diese Dateien herunterladen:

bootcode.bin
loader.bin
arm128_start.elf
(umbenennen in start.elf)

und nach /flash verschieben. Vorher mount -o remount,rw /flash nicht vergessen. Ein Reboot – fertig.

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OpenElec auf dem Raspberry Pi

15. August 2012 Kommentare ausgeschaltet

Nachdem ich meinen Raspberry Pi nun schon eine Weile im Einsatz habe, wollte ich meine Erfahrungen im Zusammenhang mit OpenElec hier loswerden.

Voraussetzungen

Natürlich benötigt man einen Raspberry Pi, dann ein Gehäuse (Bilder von meinem hier). Sehr wichtig ist ein gutes Netzteil. Ich habe oft gelesen man benötige mindestens 1A, da die 5V immer (auch mit angeschlossener Tastatur und anderen USB-Equipment) gehalten werden müsse. Bei mir läuft ohne Problem ein 300mA Netzteil, welches ich zusammen mit dem Pi bei RS-Components bestellt hatte. Es kommt also, wie so oft, auf die Qualität an.

Systeminfo des Raspberry Pi mit OpenElec

Als nächstes wäre eine SD-Karte wichtig. Da ich nie vor hatte viele Daten auf dem Pi selbst zu speichern ist aus meiner Sicht eine 4GB Class 6 die beste Wahl. Man sollte aber vorsichtig sein, da nicht alle Karten im Pi funktionieren.

Den späteren Betrieb erleichtert ein sauber aufgesetztes Avahi/Zeroconf, um Rescourcen sicher zu erkennen.

Installation

Zunächst einmal muss man sich vor Augen führen, dass OpenElec sich zwar Distribution nennt, aber von der Ausführung eher mit einer Embedded-Firmware zu vergleichen ist. Das merkt man beim später beschriebenen Update, den Pfaden, als auch an dem Umstand, dass es keinen Paket-Manager gibt über den man umfangreich Software nachinstallieren kann. OpenElec bringt eine gewisse Grundinstallation mit um XBMC sinnvoll zu betreiben und das war es dann auch.

Die Installation ist im Wiki beschrieben und besteht grob aus dem Herunterladen des Images und aufspielen per Script. Danach ist die Karte fertig zum Booten und wenn es dann soweit ist wird beim Starten auch gleich die Firmware der Pi upgedatet. Letztlich lächelt der Standard-Bildschirm von XBMC aus dem Fernseher.

Die Konfiguration-Möglichkeiten sind als Plugin innerhalb von XMBC abgebildet und beschränken sich auf Netzwerk-Themen.

Einstellungsmöglichkeiten von OpenElec

Fernbedienung

Vor der Erstinstallation hatte ich mir eine Fernbedienung mit IR-Empfänger zurechtgelegt, die ich schon lange herumliegen hatte. Sie meldet sich als Jess-Link mit der USB-ID 0766:0204 und ist sehr gut unterstützt. Letztlich benötigt man aber keine zusätzliche Fernbedienung, wenn der Fernseher HDMI-CEC unterstützt. Diese Unterstützung ist für meinen Samsung-TV sehr vollständig, kann aber bei anderen Herstellern variieren.

Tuning

Generell ist der Pi XBMC gewachsen. Das Abspielen von MPEG4-Inhalten stellt überhaupt kein Problem für ihn dar, auf der Konsole merkt man keinerlei Unterschied zum normalen Betrieb. Was dem kleinen Kästchen zu schaffen macht ist das Verarbeiten von Daten, also Scraper, Menüs anzeigen und dergleichen.

An OpenElec an sich gibt es keine ersichtlichen Möglichkeiten etwas zu drehen, bleibt also nur XBMC. Generell sollte man „Arbeiten“ auf der SD-Karte möglichst vermeiden und alles was möglich ist ins Netz auslagern. Bei mir liegen Bild-Material und die Metadaten dazu auf meinem Heimserver, der dies via NFS und MySQL erledigt. Letztlich kann man noch RSS in XBMC abschalten und das GUI-Timing ein wenig verändern, damit die Eingaben etwas prompter kommen. Zusammen sieht es dann so in /storage/.xbmc/userdata/advancedsettings.xml aus.

Updates

Hierzu kann man dieses Script nutzen, welches allerdings nicht auf die Original-Images von sources.openelec.tv zurückgreift. Wenn man das nicht möchte kann man sich das Script anpassen. Wichtig: /storage/.update muss vorher vorhanden sein, sonst funktioniert das Script nicht.

 

Fazit

Generell bin ich recht zufrieden. Ok, es legt manchmal eine Gedenkminute ein, aber das ist zu verkraften. Was mich am meisten stört ist das Fehlen von MPEG2. Die Hardware kann es, es ist nur eine Frage der Lizenz zwischen Broadcom und der Raspberry Pi-Foundation. Vielleicht tut sich hier durch den überwältigen Erfolg der kleinen Box noch etwas, weil ich dann meine Dreambox besser integrieren könnte. Nicht alles ist heutzutage in HD, nicht immer muss es HD sein und so ist SD keine Option. Schade.

Gut wiederum ist der Stromverbrauch: 4 Watt. Egal ob Decodierung, Idle oder Standby – immer 4 Watt.

Ausblick
Als nächstes werde ich mir Raspbmc anschauen. XBMC auf raspian Basis. Da hat man dann eine komplette Distri drunter, die nicht nur XBMC kann.

Update: Mittlerweile kann man im Raspberry Pi Shop MPEG2-Lizenzen kaufen.

Heiligs Blechle

24. Mai 2012 8 Kommentare

Ich habe mir heute eine nette und kompetente Präsentation über die neue HP Server Generation angeschaut. Das ist sicher ein schönes Stück Hardware, allein die Begeisterung wie ich sie vielleicht früher einmal hatte wollte sich nicht so recht einstellen. Irgendwie hatte ich die ganze Zeit über das Gefühl  das das alles nicht mehr so wichtig ist wie früher.

Früher[tm] war das anders. Ständig Ärger mit Hardware, irgendwo wurde immer herumgeschraubt oder Festplatten wurden getauscht. Seit ein paar Jahren ist das anders. Die Fehlerraten sind dramatisch gesunken und durch Virtualisierung auch die Bedeutung eines einzelnen Systems. Ich ertappe mich immer öfters bei dem Gedanken, dass Google es eigentlich richtig macht: Server kaputt? Neuen einbauen und fertig, allein meine fehlende Wegwerfmentalität als schlechtes Gewissen findet das nicht so toll. Dann lieber doch gut designte Hardware?

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Rückblick 2011

1. Januar 2012 1 Kommentar

Jahr 2011 vorbei, also Zeit für einen Rückblick und praktischerweise kann ich dort weitermachen wo ich letztes mal aufgehört habe, denn seit September mache ich eine Weiterbildung zum Informatik-Betriebswirt. Die Gründe hierfür sind vielschichtig. Ich bin mittlerweile 25 Jahre raus aus der Schule und habe vermutlich noch 26 Jahre Arbeit vor mir, als normaler Realschüler muss ich da irgendwie nachlegen. Andererseits habe ich in der letzten zwei Jahren Abends viel auf der Couch gesessen. Das hatte alles seine Gründe, die es nun  so vielleich tnicht mehr gibt oder vielleicht gehe ich jetzt anders damit um, jedenfalls hatte ich keine Lust mehr auf der Couch zu sitzen.

 

 

Nun fahre ich also dreimal die Woche nach der Arbeit nach Bremen und habe dort Vorlesungen zu allen möglichen Themen. Anfangs dachte ich, dass es ganz schön anstregend sein muss, aber ich habe schnell die Erfahrung gemacht, dass ich vollkommen entspannt aus den Vorlesungen kam, obwohl ich nichts verstanden hatte und auch, dass es Spaß macht etwas mal wieder etwas Neues zu lernen. Es fing an mit Wirtschaftsmathematik wofür ich privat den Schulstoff der 6 bis 10 Klasse wiederholen musste. Polynomdivision und Differentialgleichungen hatte ich iirc nie in der Schule, aber die Klausur ging doch sehr glatt für mich. BWL/VWL lief nicht so toll, aber das gehört wohl irgendwie dazu auch mal daneben zu liegen. Als nächstes steht Privatwirtschaftsrecht mit einem Haufen Paragraphen an – mal schauen was das wird.

Freizeit ist zur Zeit jedenfalls rar geworden, ich hoffe am Anfang des zweiten Semesters Mitte Februar mal wieder etwas Ruhe zu haben. Ohne die Unterstützung von Meike wäre das alles natürlich nicht möglich und ich bin ihr sehr dankbar dafür.

Spannend finde ich wie sich die Sache so langsam auszahlt und man Dinge besser versteht. Darunter waren nicht nur Sachen die in der Firma so passieren, sondern auch als ich mir den 28c3 Vortrag Bitcoin – An Analysis (btw sehr, sehr guter Vortrag  den sich jeder, der meint in Bitcoin investieren zu wollen, anschauen sollte) anschaute und dort über Preiselastizität geredet wurde. Ich hörte mir das an und verstand – fühlte gut.

Ganz nebenbei habe ich auch noch die ITILv3 Foundation Zertifizierung gemacht. Mir gefällt V3 wesentlich besser als V2. Es ist weit weniger dogmatisch und an einigen wichtigen Punkten wurde gesunder Menschenverstand eingezogen. Wirklich spannend zu sehen ist aber, dass es von ein paar hauptsächlich technischen Prozessen nun mittlerweile allumfassend ist, was IT-Services angeht. Es geht immer um die Fragen, was ist der Nutzen und was kostet es. Besonders Service-Strategy und Service-Design, Dinge die hauptsächlich in den Planungsabteilungen stattfinden, klären schon im Vorfeld die wichtigsten Fragen so das das Operating später fast nichts mehr falsch machen kann – so zumindest die Theorie.

Urlaub hatte ich natürlich auch. Wir waren eine Woche im ungarischen Kecskemét Freunde besuchen. Haben uns (mal wieder) Budapest angeguckt, im Pool geplanscht und haben uns Abends in Liegestühle gelegt und am Himmel die Perseiden-Sternschnuppen angeschaut. Ich mag ja Ungarn und Österreich, da kann man ruhig öfters hinfahren.

Beruflich mache ich, auch nach einer weiteren Umstruktuierung, weitgehend das Gleiche. Hinzu ist allerdings das Thema Online-TV gekommen. Eine spannende Sache, da es mit dem was man normalerweise unter IPTV versteht nicht viel zu tun hat. Das hat Vorteile (niedrige Komplexität) und Nachteile (etwas längere Umschaltzeiten), aber auf eine längere Sicht halte ich es für die bessere Idee, da es sich viel einfacher an beliebige Endgräte anpassen lässt.

Und der Ausblick? Gute Frage. Allein durch die Weiterbildung werde ich mich beruflich neu orientieren – was auch immer das heißen mag. Ich habe aber noch 5 Semester Zeit damit, dann sollte es allerdings klar sein. In der Zwischenzeit wird es sicher viel spannende Arbeit geben.

 

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Spamassassin optimieren – Jahre später

27. Dezember 2011 Kommentare ausgeschaltet

Ich bin gerade dabei ein paar alte Zöpfe abzuschneiden, dazu gehört für mich auch mein Spamfilter-Setup zu entrümpeln. Durch neuere Spamassassin-Versionen haben sich viele Konfigurationen überlebt, werden nicht weitergeführt bzw. sind in Spammassassin aufgegangen wie z.B. das Rules Emporium – SARE.

Ganz besonders die externen Regelwerke sind doch deutlich geschrumpft und somit auch die Konfiguration von /etc/spamassassin/sare-sa-update-channels.txt

updates.spamassassin.org
khop-bl.sa.khopesh.com
khop-blessed.sa.khopesh.com
khop-dynamic.sa.khopesh.com
khop-general.sa.khopesh.com
khop-sc-neighbors.sa.khopesh.com
sought.rules.yerp.org

Die khop-Kanäle stammen übrigens von Adam Katz, der auch noch andere sinnvolle Tipps hat.

Die benötigten Keys zur Validierung in /etc/spamassassin/sa-update-keys.txt

856AA88A
6C6191E3
E8B493D6

und deren Installation:

wget -qO - http://khopesh.com/sa/GPG.KEY http://yerp.org/rules/GPG.KEY \
http://daryl.dostech.ca/sa-update/sare/GPG.KEY |sudo sa-update --import -

Der Aufruf für das Update sieht dann so aus:

/usr/bin/sa-update -D --channelfile /etc/spamassassin/sare-sa-update-channels.txt --gpgkeyfile /etc/spamassassin/sa-update-keys.txt

Das war es eigentlich auch schon. Ein paar Punkte bringen dann noch DNSBLs wie ixHash und/oder inps und das deutschsprachige Regelwerk ZMI_german. Leider gibt es hierfür zur Zeit kein automatisches Update mehr, der Autor möchte aber anscheinend einen eigenen Update-Channel einrichten.

Die eigene Cloud mit Owncloud

22. Dezember 2011 4 Kommentare

So richtig spannend, was Neues anging, gab es für mich in den letzten Jahren nicht. Es waren eigentlich immer die gleichen Themen, die einen als Sysadmin beschäftigen und da gilt dann irgendwann ‚been there, done that‘. Vieles ist heute zur Selbstverständlichkeit und damit viel einfacher geworden.

Spannend war eigentlich nur das Thema Cloud-Computing, dies ist aber mittlerweile ein Buzzword für das Bullshit-Bingo geworden. Allerdings ist man in diesen Bereich meistens als Außenstehender Beobachter unterwegs, da der Markt von großen Anbietern wie Amazon und Google beherrscht wird. Dies hat den riesigen Nachteil, das man sich an diesen Anbieter sehr stark bindet. Ein Auflösen dieses Bundes kann jedwede Einsparung, die man vorher vielleicht hatte wieder zunichte machen. Ein anderer Punkt ist, das man als Anbieter schnell sein Alleinstellungsmerkmal verlieren kann, da Cloud-Dienste eine starke Standardisierung erfordern. Wenn aber alle gleich arbeiten, weil sie sich den Prozessen & APIs der Anbieter unterwerfen ist man selbst kaum Unterscheidbar von anderen im Markt und damit austauschbar. Lange Rede, kurzer Sinn: Cloud-Computing stellt andere Herausforderungen und man sollte sich damit auseinandersetzen.

Nun kann man gucken was Google, Amazon oder vielleicht Joyent so machen oder einfach selbst eine ‚Coud‘ installieren und hierfür gibt es die Owncloud. Als PHP-Anwendung ist es recht einfach zu installieren. Ich habe einen lighttpd am Start und hier war es nur auspacken, Rechte richtig setzten und gut. Bei der Installation kann man zwischen einer mitgebrachten oder einer Mysql-Datenbank wählen und dann ist man auch schon durch.

Owncloud bringt eine eigene Benutzerverwaltung mit, die das Anlegen von Gruppen und festlegen von Quotas ermöglicht, der Benutzer selbst kann Ordner anlegen und Dateien anderen Gruppen oder der Öffentlichkeit freigeben. Diese Strukturen bilden sich später ohne jedwede Verschlüsselung im Datei-System ab, das sollte jedem klar sein, der Owncloud verwendet.

Als Benutzer stehen eine Dateinablage, Musik abspielen im Browser sowie Kalender, Kontakte und Bookmarks zur Verfügung.

Der Zugriff erfolgt entweder komplett über den Browser oder über die zur Verfügung gestellten Dienste, dies wären Webdav, Caldav und Carddav – eine rudimentäre Beschreibung gibt es auf der Webseite von Owncloud. Anmerkung: Thunderbird selbst kann kein Carddav.

Apps oder Clients gibt es zur Zeit noch nicht. Ich glaube aber das sich hier noch viel tun wird, denn mittlerweile gibt es schon eine Firma die sich um Owncloud kümmert und es werden sich bestimmt viele Leute finden, die das Thema Owncloud so spannend finden wie ich und zum Wachsen dieses Ökosystems beitragen werden.

Phantomschmerzen

25. November 2011 5 Kommentare

Ein Blick auf dieses Bild eines Enterprise Storage-Systems sollte einen meinen lassen, da ist etwas Böses passiert:

Controller

Der Support sagte sinngemäß, dass auf dem Controller ein Windows XP Embedded laufen würde, die würden eben hin und wieder Fehler ohne konkrete Ursache melden und durch einen Neustart wären die Meldung dann auch weg. Was sich nicht alles Enterprise heutzutage nennt …

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Wie die Zeit vergeht

4. August 2011 3 Kommentare

Ich habe etwas anderes gesucht und Fragmente der Vergangenheit gefunden:

Alte Daten auf der Festplatte

Das müssten Reste von Debian Slink oder Potato sein.

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Etwas mit Android sollte es sein

23. Juli 2011 1 Kommentar

Seit längeren war ich auf der Suche nach einen Nachfolger für mein Google G1 Smartphone. Es hat mir immer gute Dienste geleistet und mit Cyanogen-Mod ist es durchaus noch benutzbar, trotzdem wird es gefühlt immer langsamer. Auf dem ausrangierten G1 von Meike habe ich Superbler V4 testweise drauf, aber mehr als eine kurzfristige Lebensverlängerung ist es nicht.

Auf der Suche nach etwas Neuem waren mir zwei Dinge immer wichtig: ich bin kein Telefonierer, daher sollte es eher ein Tablet sein und mobil sollte man es verwenden können. Die Fragen ob nun 10- oder 7-Zoll hat mich lange beschäftigt. Vor kurzem habe ich dann zugeschlagen und das Cat Stargate 7-Zoll Tablet besorgt. Für knapp 160 Euro kann man nicht viel falsch machen sagte ich mir und eigentlich war es auch so. Das Gerät war schnell genug, hatte den offiziellen Google Market, Android 2.3.3 und das Display war, was Auflösung und Touch-Feeling anging, in Ordnung. Letztlich habe ich es aber zurückgegeben, weil man die Schutzhülle tunlichst nicht vom Display nehmen sollte, denn nach Glas fühlte sich das Display nicht an, eher nach Plastik. Schlußpunkt war für mich, dass das Gerät manchmal aus dem Standby nicht richtig aufwachte. Fazit: für das Geld eine gute Wahl, aber nicht das was ich wollte.

Damit war für mich die Suche nicht zu Ende, aber mir war klar, dass 7-Zoll der richtige Formfaktor war. Bei Freunden hatte ich bereits iPad und iPad2 gesehen, die mir auf Dauer zu groß und unhandlich erschienen. Nach langen hin und her ist es nun ein Dell Streak 7 geworden. Das Gorilla-Glas ist beruhigend, die CPU macht alles sehr fix und die Verarbeitung ist sehr sauber. Überflüssig ist die Dell-eigene Oberfläche, es wird auf Dauer etwas schwer und das Zubehör ist irrwitzig teuer.

Zum Schluß noch eine Kritik für die kein Tablet etwas kann: Tablets sind der feuchte Traum der Unterhaltungs-Industrie, weil es die Couch-Potatoes wieder an die Couch bindet. Es ist ein Gerät zum passiven Konsum, wie ein Fernseher der Neuzeit. Es berieselt, es unterhält, aber selbst etwas damit auf die Beine stellen ist, im Gegensatz zu einen PC oder Notebook, kaum möglich.

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