Ein Rückblick auf 2010 ist ohne ein Rückblick auf 2009 kaum möglich. Es trifft sich daher gut, dass ich im letzten Jahr keinen Rückblick gemacht habe.
Das Jahr 2009 begann eigentlich ganz gut. Es ging alles seinen Weg doch dann entschied sich die Firma zu einer Umstrukturierung. Es begann eine Zeit mit vielen Bewerbungsgesprächen. Es wurden Aufgaben abgegeben oder übernommen, Mitarbeiter aus ihren alten Funktionen entlassen und Neue eingearbeitet. Alles in allem eine sehr spannende, wenn auch kräftezehrende Zeit. Man beobachtet sich selbst und die Kollegen, wie man durch die Veränderungskurve geht. Nicht nur einmal, sondern Mehrfach zu verschiedenen Themen und Aufgaben.
Das Jahr 2010 war hier nicht anders, denn Veränderungen brauchen Zeit. Privat bin ich wegen dieser Umstände an vielen Stellen kürzer getreten, ein Grund warum es im Blog zu ruhig ist. Ein anderer ist sicher, dass sich meine Aufgaben etwas verändert haben und ich in der letzten Zeit nur wenig mit Technik im allgemeinen zu tun hatte. Ich habe mir ein daher ein Hobby neben dem Computern gesucht, als Ausgleich quasi. Es sind ferngesteuerte Offroad-Buggies und Monstertrucks. Eher ein Zufall, da Paul zum siebten Geburtstag so ein Auto bekam und es doch ziemlich langweilig war nutzlos daneben zu stehen. Also kaufte ich mir einen gebrauchten Tamiya Keen Hawk und fuhr mit. Eines kam zum anderen und so habe ich zur Zeit mehrere Wagen und sogar Max hat mittlerweile einen. Eigentlich bin ich mehr der Bastler als Fahrer und so bin ich gerade dabei einen 1:8 MTA4 Monstertruck von Verbrenner auf Elektro umzurüsten.
Den ein oder anderen schönen Urlaub hatte ich. So waren wir 2009 im Bayerischen Wald. Wunderschön dort und wir hatten zufällig die wärmsten Tage im Jahr erwischt, die sich in den Bergen sehr gut aushalten liessen. Zum 40sten Geburtstag schenkte Meike mir dann ein paar Tage zu zweit in Wien (ohne Kinder!!!einself). Wunderschön und wunde Füsse. In 2010 waren wir wieder zur heißesten Zeit weg, diesmal in Holland – zur WM-Zeit. 30 Grad am Strand, leicht auflandiger Wind und den Kindern bei Quallenfangen zuschauen – sehr schön.
Beim Haus war der Hof dran. Aus der grossen Steinfläche wurde eine Rasenfläche. Eine ziemliche Knochenarbeit, die den mehrfachen Transport vom 11m³ Bauschutt und Muttererde in Schubkarren nach sich zog. Dafür haben wir nun viel Platz hinten und die Kinder ein Riesen-Trampolin.
Und Beruflich? Gute Frage. So doof das auch klingt, aber ich habe alle meine beruflichen Ziele erreicht, also Zeit sich Neue zu suchen. Ich liebäugel schon länger mit einer Weiterbildung zum Betriebswirt, war aber bisher nicht machbar oder mir ist es nicht ernst genug. Vielleicht drücke ich mich auch nur vor einer Entscheidung, denn eigentlich weiß ich was ich will und was nicht. Mal schauen was die nächste Zeit so mit sich bringt.