Diskount-Server – nicht immer eine gute Wahl

Manche Dinge laufen nicht wie erwartet. So der Vergleich zwischen den Server eines großen Herstellers und den eines Diskounters. Am Ende sah es schon auf dem Papier schlecht für den Diskounter aus:

  • 2 HE statt 1 HE
  • 4 statt 8 Festplatten
  • langsamere CPUs
  • obscure Management-Karte mit DOS-Konfiguration(!) gegen Service-Prozessor mit eigenen OS

und teurer war die Kiste auch noch. Komische Sache, aber vielleicht sind meine Ansprüche an einen Server zu hoch.

Spruch des Tages

Eine Macke haben die Amis ganz bestimmt:


Large Hadron Collider on 12seconds.tv

via Jabber

Wenn die Welt untergeht ist KDE Mitschuld

Guckst Du hier!

Ziele haben

Ich schreibe derzeit ein etwas größeres Dokument in dem es um Infrastrukturen, Produkte und Dienste geht. Es soll ein Leitfaden für die nähere Zukunft sein, da ich es wichtig finde Ziele zu haben. Der Weg zum Ziel kann durchaus variieren und muss nicht klar definiert sein, aber eine grobe Zielrichtung und ein erkennbares Endergebniss sind mir wichtig.

Generell ist es mir wichtig Ziele zu haben. Ich habe dieses Jahr ein für mich persönlich sehr wichtiges Ziel erreicht. Nicht das ich darauf verbissen hingearbeitet habe. Es ergab sich halt so und hätte es nicht geklappt, hätte ich mir ein anderes Ziel gesucht. Das muss ich nun auch, aber aus einer anderen Position heraus.

Schön ist, das man seine Ziele ständig ändern kann. Trotzdem sollte es aber nicht allzu oft tun, denn so geht der Blick für ein übergeordnetes Ziel verloren. Ja, das klingt alles sehr kompliziert, ist aber doch recht einfach.

Windows Server 2008 für 2 Jahre kostenlos

Manche Menschen brauchen etwas länger als andere um sich für oder gegen etwas zu entscheiden. Für diese Fälle hat Microsoft etwas parat und das ganz offiziell:

Für die Evaluierung der Windows Server 2008-Software ist keine Produktaktivierung erforderlich. Jede Edition von Windows Server 2008 kann ohne Aktivierung installiert und 60 Tage lang getestet werden. Außerdem kann der 60-tägige Evaluierungszeitraum dreimal zurückgesetzt (verlängert) werden. Hierdurch wird der ursprüngliche 60-Tages-Evaluierungszeitraum um bis zu 180 Tage verlängert, sodass ein möglicher Evaluierungszeitraum von bis zu 240 Tagen besteht.
Erweitern des Windows Server 2008-Evaluierungszeitraums

Tipp von Sascha

Update: Keine Ahnung was mich geritten hat, denn 240 Tage sind natürlich keine 2 Jahre. Ich geh jetzt mal ne Runde weinen.

Links for 2008-09-06

Könnte wahr sein

Vier Computer als möglicher Grunde ein Single zu sein

Ich find Chrome toll

Nicht das ich mir den Google Browser installiert hätte, aber hey endlich ist das Sommerloch vorbei und die Leute haben wieder was zu schreiben.

Green Data Center Man

Ist es ein Flugzeug, ist es eine Rakete? Nein, es ist Green Data Center Man!

Konsolidierung – Does size matter?

Einige der wichtigsten Schlagworte der IT im Moment sind Konsoliderung und Zentralisierung. Egal ob es um das Zusammenlegen von Festplatten-Platz in großen Storage-Einheiten geht oder die Schaffung immer größerer Server Verbunde durch Virtualisierung (dazu hatte ich hier mal was geschrieben).

Ich war auch lange Anhänger der dahinter stehenden Überlegungen, das man so mehr Flexibilität gewinnt, es die Arbeit einfacher macht und billiger soll es auch werden. Ganz besonders im Bereich Storage habe ich da mittlerweile ganz starke Bedenken. Man schafft sich teilweise Monstren, die kaum zu warten sind und deren Nicht-Verfügbarkeit ganze Firmen lahmlegen kann. Mir schwebt dann immer so ein Spruch im Kopf rum: ‘Wenn Größe wirklich ein evolutionärer Vorteil wäre, warum sind die Dinosaurier dann ausgestorben?’.

Ich weiss, da steckt viel Polemik drin, aber ganz sicher auch ein Kern Wahrheit. Sicher, kann man viele dieser Größenprobleme mit Geld erschlagen, nur wo bleiben dann die Einsparungen? Irgendwie werde ich oft den Eindruck nicht los hier Zeuge einer Zeit zu sein, die dem Untergang geweiht ist. Schaut man sich z.B. an was Google mit ihrem Server-Clustern und dem GFS (nicht zu verwechseln mit Global File System) anstellt kommt man um das hochziehen der Augenbrauen kaum herum. Unterstützt wird die Entwicklung in meinen Augen noch durch den Umstand, das Internet Anwendungen eher in die Breite (=mehr Server) als in die Höhe (=schnellere Server) skalieren.

Eine andere Sache ist die Einfachheit. Sie geht leider mit dem Wachsen einer Storage-Infrastruktur verloren. Wie sagte letztens ein Vertriebler zu mir: ‘Zuerst RAID, dann Volume-Manager, File-System und dann stellt man davor noch was um zu Virtualisieren’. SAN ist da ein ganz eigenes Thema und einfach war es noch nie. SAN ist im Prinzip Tod, gestorben an Kompatibilitäts-Matrizen und einer Pseudo-Offenheit die es nie gegeben hat.

Bleibt noch die Flexibilität. Hier kann noch Gepunktet werden, besonders im NAS-Bereich. Mal eben ein paar TB drauflegen? Kein Problem. Per NFS, CIFS oder iSCSI? Ebenfalls nichts was Kopfschmerzen bereitet. Die Frage die sich mir stellt ist ob nicht mehrere kleinere Einheiten die bessere Wahl ist. Ja, sogar lokale Festplatten sind für mich wieder öfters die erste Wahl, eben weil Flexibilität keine Rolle spielt. Ich bin jedenfalls in letzter Zeit oftmals ins Grüblen gekommen, wenn es um Storage geht und es scheint nicht einfacher zu werden.

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