IPv6 für Zuhause – es wird spannend

10. Mai 2011 2 Kommentare

Das IPv4-Adressen zu Ende gehen brauche ich wohl niemanden zu erzählen. IPv6 ist die Zukunft. Tunnel-Broker, Privacy-Extensions – been there, done that. Zukünftig werden IPv6-Netze vergeben, das wie wird sich von Provider zu Provider unterscheiden. Das große T und Vodafone haben aufgrund von Datenschutzbedenken angekündigt auch weiterhin dynamische Adressen zu vergeben, wie auch immer das aussehen mag.

Spannend wird es für jeden mit kleinem Heimnetzwerk. Im Moment ist die Welt noch in Ordnung, denn man hat RFC1918-Adressen und NAT am Start. Private Adressen gibt es auch bei IPv6, aber kein NAT. Bekommt man ein Netz ist es nicht das Problem, aber was wenn es nur eine einzelne Adresse wird? Dies würde zu einer Auferstehung von Proxy-Diensten aller Art führen. Selbst wenn man ein Netz bekommt würde es sich regelmäßig ändern, was ständige Adressänderungen im Netz nach sich ziehen würde. Die Frage wäre dann wie erreiche ich morgen meinen Server?

Letzteres sehe ich als kleinstes Übel an. IPv6-Adressen sind aber so lang, dass man sie sich schlecht merken kann, daher wird sich der Umgang damit ändern. Sie werden natürlich da sein, aber um sich im lokalem Netz zu orientieren wird Service-Discovery die führende Rolle einnehmen. Also Dinge wie Zeroconf, Avahi, uPNP und das allseits beliebte NetBEUI.

Damit löst man sich von Adressen und bewegt hin zu Diensten im Netz, was auf der Console so aussieht

$ avahi-browse --all
+   eth0 IPv4 floyd                           Remote Disk Management local
+   eth0 IPv4 Download-Verzeichnis               Network File System  local
+   eth0 IPv4 MPD on statler                        Music Player Daemon  local
+   eth0 IPv4 statler                                   IMAP Mail Access     local
+   eth0 IPv4 statler                                   SSH-Fernzugriff      local
+   eth0 IPv4 dm500hd                                SSH-Fernzugriff      local
+   eth0 IPv4 SFTP File Transfer on statler      SFTP File Transfer   local
+   eth0 IPv4 SFTP File Transfer on dm500hd   SFTP File Transfer   local
+   eth0 IPv4 statler                                   Arbeitsplatzrechner  local
+   eth0 IPv4 dm500hd                                Arbeitsplatzrechner  local
+   eth0 IPv4 piggy                                     Arbeitsplatzrechner  local
+   eth0 IPv4 floyd                                     Arbeitsplatzrechner  local

und ( im Zusammenspiel mit dem richtigen Linux) für schöne Dinge wie Hostname Tab-Completion sorgt. Einmal eingerichtet und daran gewöhnt, eine schöne Sache wie ich finde.

Tags: , ,

Wie RTMP-Streams überwachen?

18. April 2011 8 Kommentare

Dear Lazyweb,

ich suche eine Möglichkeit ein paar Parameter eines RTMP-Streams zu überwachen, also Dinge wie Frames per Second, Bandbreite und Dropped Frames. Kann mir jemand einen Tipp geben?

Tags: ,

RAID-3

2. April 2011 5 Kommentare

Vorsicht, der kommt tief rein:

RAID-3

Hach, das hat mir schon ewig in den Finger gejuckt.

Tags:

OCS Inventory und Vmware ESX

2. April 2011 2 Kommentare

Über das Thema Hardware-Inventarisierung mit Open-Source hatte ich schon vor geraumer berichtet. Die Zeit geht weiter und so natürlich auch die Entwicklung. OCS Inventory steht kurz vor Veröffentlichung der Version 2.0 und mit FusionInventory gibt es ein Projekt, welches einen etwas anderen Fokus hat, aber die Kompatibilität zu OCS NG wahrt unnd von dort kommt nun eine wirklich gute Erweiterung.

Bisher war es recht schwierig die ESX Server selbst zu inventarisieren. Natürlich konnte man den Agent in die Server-Umgebung installieren, aber mit Version 4.5 wird es diese nicht mehr geben, sondern nur noch den ESXi. Hier setzt nun fusioninventory-esx an. Dieses Tool verbindet sich über die API zum ESX-Server , holt sich dort die notwendigen Daten und schreibt eine .ocs-Datei, welche man mit dem FusinInventory-Injector in den OCS Server importieren kann:


fusioninventory-esx --host $HOSTNAME -u $BENUTZER --password $PASSWORD \ --directory /var/lib/fusioninventory-agent/
fusioninventory-injector -v -r -d /var/lib/fusioninventory-agent/ \ --url http://admin:admin@localhost/ocsinventory

Obiges sollte selbsterklärend sein. Interessantes Detail ist -r -d beim Injektor. Ersteres löscht erfolgreich importierte .ocs-Dateien und -d liest alle im angegeben Verzeichnis – eine schöne Erleichterung fürs Scripten.

Wer ein fertiges Paket für Redhat/Centos sucht wird beim Remi Repo fündig. Installation via yum –enablerepo=remi install perl-FusionInventory-Agent-Task-ESX – was will man mehr.

Musik mit Windows-Sounds

6. März 2011 Kommentare ausgeschaltet

Da sage nochmal jemand Windows wäre zu nichts zu gebrauchen:

Tags:

Berufsehre – wie weit geht sie?

29. Januar 2011 6 Kommentare

Sysadmins haben in der Regel ein inniges Verhältnis zu den von ihnen betreuten Systemen. Mehr noch, sie haben einen gewissen Anspruch an ihre Arbeit, der sich oft auch in den Umgang mit Daten fremder Leute niederschlägt.

Nur wie weit geht dieser Anspruch und wo hört er auf? Ein schönes Dilemma kann man hier nachlesen. Kurz: Jemand in einer Softwarefirma für Arztsoftware manipuliert den Terminplan eines Arztes und rettet so (laut eigener Aussage) seiner Mutter das Leben. Ist so etwas vertretbar oder geht gar nicht?

Tags: ,

Defektes ext3 Journal erneuern

21. Januar 2011 Kommentare ausgeschaltet

Manchmal zerreißt es einen nicht direkt das Datei-System, sondern das Journal. Symptome sind z.B Meldungen wie Journal has aborted, auf der Console, in Einklang mit einem Read-Only Filesystem. Ein einfaches fsck führt dann nicht zu einer Besserung, sondern beim nächsten Neustart schaltet sich das Dateisystem wieder weg. Dann muss ein neues Journal her und das geht so:

# tune2fs -O ^has_journal /dev/sysvg/root
# e2fsck -fn /dev/sysvg/root
# e2fsck -fy /dev/sysvg/root
# tune2fs -j /dev/sysvg/root
# mount -t ext3 /dev/sysvg/root /mnt/

Vom Ablauf her: man löscht erst das Journal, checkt dann das FS ohne Veränderungen. Wenn das OK ist lässt man die Änderungen durchlaufen, erstellt ein neues Journal und muss letztlich einmal das FS mounten. Der letzte Punkt ist wichtig, ohne ihn sind alle vorherigen Schritte nichtig und man darf von vorn beginnen.

n00b-Disclaimer: So etwas macht man nur aus einem Rettungs-System, wie z.B. grml oder dem Rescue-Mode von Redhat/CentOS, heraus. Die entsprechenden Dateisysteme dürfen nicht gemoutet sein.

Tags: ,

Links for 2011-01-18

18. Januar 2011 Kommentare ausgeschaltet
Tags: ,

Who owns the most Servers

17. Januar 2011 Kommentare ausgeschaltet

Ok, da kann ich (nicht ganz) mithalten:

Wer hat die meisten Server?

VMX has left the building

13. Januar 2011 Kommentare ausgeschaltet

Na, das ist doch mal eine schöne Meldung:

VMware Meldung

So schön kann ein Shutdown sein.

Tags: