Ohne Ironie

Es gibt Dinge die muss man einfach aufschreiben, sonst glaube ich sie selbst nicht. Wir sitzen so gemütlich beim Abendessen und ich möchte mir Nachschlag nehmen. Meike hat den Schöpf-Löffel und als ich den haben möchte sagt sie:

Lass mich das doch machen. Ich bin Deine liebe Frau und dafür da Dich nach deinem Feierabend zu bedienen

Und das ohne sichtbaren Anzeichen von Ironie. Ich bin baff…

Stunning.Breakthrough.Entertaining.

Windows Vista Verkaufsstand mit Vista im Bluescreen

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via Digg und siehe auch die Kommentare bei Robert Basic.

Es gibt keine Linux-Community

Es gibt ein untrügliches Zeichen in Artikeln über Linux um festzustellen, ob der schreibende weiss wovon er redet oder nicht. Fallen die Worte die Linux-Community kann man getrosst den Browser-Tab zumachen, denn es gibt die Linux-Community nicht.

Nein, da ist keine zentrale Steuerungs-Einheit, auch nicht die Linux Foundation, die festlegt wie es mit Linux weitergeht. Was es gibt sind viele Communities, die einen Größer, die anderen Kleiner, die alle einen Teil beitragen um etwas Grosses zu schaffen. Da gibt es eine Kernel-Community und Communities zu allen möglichen Open-Source Programmen. Aus diesen Pool bedienen sich die Distributions-Communities und fügen die Einzelteile zusammen. Sie stehen, wie eigentlich alle Communities, miteinander in Konkurenz. Sie schauen ab, was die anderen so machen und übernehmen Dinge, die in ihren Augen Sinn ergeben. Das schöne ist: jeder kann seine eigene Community aufmachen und teilnehmen, niemand sagt: das darfst Du nicht.

Vor diesen Hintergrund ist die Aussage von John Siracusa von Arstechnica zu sehen:

I’ve long seen the Linux community’s inability to design, plan, and act in a holistic manner [..] as its greatest weakness.

Windows Vista wurde nach den hollistischen (ganzheitlichen) Ansatz designed, geplant und programmiert. Ebenso Solaris, AIX, MAC OS und eigentlich jedes andere kommerzielle Betriebssystem. Trotzdem hat es Linux geschafft einen respektablen Marktanteil zu erreichen, ganz ohne Hollistik, so schlecht kann der Ansatz also nicht sein.

Und ein paar letzte Wort zu den Linux und ZFS-Sommertheater: Wenn ZFS Dateisystem und Volume-Management zusammenführt muss man einfach mal die eigene Denk- und Vorgehesweise hinterfragen und nicht von ‘across layer’ faseln. Auf der anderen Seite ist dieses kindische von den Solaris-Leuten immer wieder angeführte ‘Nänänänänä, falsche Lizenz, deswegen dürft ihr ZFS nicht benutzen,Nänänänänä’ kaum besser. Leute, ihr seid Erwachsen, benehmt euch auch so!

Und führe mich nicht in Versuchung…

Ich habe gerade zu Testzwecken ein Debian Etch installiert. Hachja, quasi back to the roots. Ich könnte fast schwach werden, denn irgendwie ist Debian immer noch ein besseres Debian als es Ubuntu je sein könnte.

OpenSolaris – Installation

Wer einmal OpenSolaris testen möchte kann sich entweder die DVDs bestellen oder sie selbst herunterladen (kostenlose Anmeldung notwendig oder auch nicht). Der Vorteil in der heruntergeladen Version liegt darin, das sie aktueller ist. Ich habe z.B. Build 57 auf DVD bekommen, aktuell ist aber im Moment Build 63.

Bevor man die DVD einlegt gibt es ein paar Punkte zu beachten. Da wäre zum einen die Hardware-Unterstützung. Sie ist noch ein Stück bescheidener als sie unter Linux ist. Wer sicher gehen will das sein System unterstützt wird kann sich durch die HCL (Hardware Compatibility List) wühlen oder das Check Tool herunterladen, aber auch DVD booten und gucken was passiert ist ein passables Mittel um zum Ziel zu kommen. Wenig schiefgehen kann wer einen AMD Athlon Prozessor, AMD- oder Nvidia-Chipsatz und mindestens 800MB an RAM sein eigen nennt, denn ähnliches steckt in den Sun Servern.

Die interaktive Installation (hier Screencasts zum aufwärmen) ist mehr als selbsterklärend, beim Partitionieren muss man allerdings genau lesen und das richtige anklicken, sonst wird der vorhandene Partitiontable verworfen und damit verschwinden bei der Installation bereits vorhandene Betriebssysteme. OpenSolaris lässt sich nur in eine primäre, aktive Partition installieren und man sollte es auch ordentlich Swap spendieren, bei der alten Regel Arbeitsspeicher mal zwei man ruhig ein paar Schippchen drauflegen. Wenn es darum geht,was zu installieren werden soll, ist die Voll-Installation mit ca. 5GB Umfang zu Anfang sicher eine gute Wahl.

Multiboot ist möglich, allerdings sollte man immer den grub von OpenSolaris benutzen. Der Eintrag für Windows würde dann so aussehen:

title Windows
rootnoverify (hd0,0)
chainloader +1

Vista braucht eine Extra-Behandlung die sich gewaschen hat.

Wie man sieht ist das alles nichts für den Computer-Anfänger. Profundes Grundwissen über Festplatten-Partitionierung und den Boot-Loader grub sollte man schon mitbringen. Hat man das aber alles hinter sich lächelt einen dieser Boot-Screen an:

Der Bootloader grub unter OpenSolaris

Die Rache der ATI-Treiber

Tja, nun geht zwar 3D im Gegenzug bleibt mir der Rechner bei 3D-Bildschirmschoner stehen. Kein guter Tausch wie ich finde.

Unix El Dorado

Sirko, Bürgermeister von Karl-Tux-Stadt, hat mich mit einem Stöckchen beworfen. Fastjack hat das zwar früher getan, aber die härtere Nuß den härteren Stock, daher muss er noch etwas warten.

Wo ist für dich das Unix Eldorado?

fragte also der Bürgermeister und ich bin mir nicht ganz sicher, ob ich ihn richtig verstanden habe was er mit El Dorado meint, also mal kurz in die Wikipedia geschaut:

Eldorado [...] ist ein sagenhaftes Goldland[..]

Demnach würde ich meine Arbeit als Unix Eldorado bezeichnen. Viel Hard- und Software um Dinge umzusetzen und neue Sachen zu entwickeln, sowie sehr nette und extrem kompetente Kollegen.

Anders herum, also ein El Dorado Unix/Linux (das perfekte Unix/Linux) wäre eigentlich auch eine Überlegung wert – vielleicht später mal.

Server Case Mod

Was nicht passt, wird passend gemacht:

1 HE Computer aus dem oben ein paar Karten herausgucken

Fachbegriffe der Informatik – Performance

Die Performance des eingesetzen Systems korreliert stark mit der Größe des Ego des Bedieners/Besitzers/Herstellers. Es können noch so viele Benchmarks dagegensprechen das eigene, handgepflegte System lässt sich mit natürlich nicht vergleichen, hierfür ist es einfach zu einmalig – in Fachkreisen spricht man dann von der gefühlten Geschwindigkeit.

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