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Unzufrieden mit Ubuntu
SimplyMepis basierte bis März 2006 auf Debian, dann entschloss man sich auf Ubuntu Dapper LTS zu wechseln. Nun, im Juli 2007 erfolgt die Rolle rückwärts. Der Gründer von Mepis Warren Woodford findet ein paar nette Worte wie ich finde:
“Dapper was not updated in the way our users expected,” Woodford said. “Personally, I think the Ubuntu people spoke sincerely and accurately, but perhaps ambiguously. So there was a misunderstanding among users. The fact is Dapper was updated with security fixes, but not with new versions of the applications.”
Und zu den spezielleren Problemen:
“Ubuntu is almost a whole new distro each time it’s released,” he said. “By using the EXPERIMENTAL code, each and every time, the Ubuntu code tree is inherently less stable than the Debian code tree, which contains additional levels of testing and vetting and fixing of code.”
Er hat in meinen Augen noch einen vergessen: Ubuntu verzettelt sich. Hier eine neue Variante, da irgendeine Software. Das wird auf Dauer nicht funktionieren.
Ein Easter-Etch und Ubuntu-Kritik
Juhu, Debian Etch ist endlich fertig! Ein echter Grund sich zu Freuen wie ich finde, denn Debian ist sich über die Jahre immer treu geblieben und haben sich vom Geschrei um die Release-Politik nicht wild machen lassen – das nenne ich Kontinuität. Debian auf Servern ist einfach unschlagbar.
In dem Zusammenhang ist auch ein Golem-Interview mit dem Debian Release-Manager Andreas Barth ganz intressant. Neben der üblichen und durchaus zulässigen Selbstbeweihräucherung gibt es ein paar Worte zu Ubuntu:
Ubuntu hat gar nicht so viel Erfolg; Ubuntu schafft es nur sehr gut, sich selbst zu verkaufen. Bei Messen kommen viele Leute zu uns und erzählen, dass sie erstmals Linux mit Ubuntu probiert haben und dann zu Debian gegangen sind wegen der weitaus besseren Qualität. Debian bietet beispielsweise Sicherheitsunterstützung für weitaus mehr Pakete als Ubuntu.
So Unrecht hat er nicht, wie ich finde. Die Desktop-Varianten sind eine gute Sache, aber im Server-Bereich ist Ubuntu bis jetzt eine Null-Nummer. Einfach eine Distribution auf den Markt werfen und fünf Jahre Supporten ist sicher eine nette Sache, aber ich hätte einige Aktualisierungen erwartet. Tatsächlich ist es mitunter schwierig Dapper auf neuerer Hardware zu installieren – das können Redhat und Suse viel besser.