Artikel-Schlagworte: „Desaster“
Fedora 9 – Fürchterlich, einfach fürchterlich
Ok, das wird ein kurzer Verriss. Ich war ja nie ein Freund von Fedora, daher war ich über meine durchaus positiven Erfahrungen mit Fedora 8 umso überraschter. Nun gibt es also den Nachfolger und natürlich habe ich mich in erfreudiger Erwartung ans Updaten gemacht.
Mein erster Versuch mit Preupgrade ging schief. Nach dem Neustart erzählte es mir, das ein Image nicht gefunden werden konnte, obwohl es da war. Leider bietet Preupgrade keinerlei Möglichkeit eine Shell zu starten, weder offiziell noch durch Hintertürchen, so das ich es einfach hinnehmen musste. Also das gemacht, was schon immer bei Redhat funktionierte: Installations-Medium herunterladen und Upgraden. Das funktionierte auch Tadelos.
Die Idee der Fedora-Leute KDE 4.0 zu integrieren habe ich nie verstanden und ich hatte auch so meine Vorbehalte, die sich leider voll bestätigen sollten. Oben sieht man meinen Desktop. Die Uhr zu gross, die Tray-Icons an der falschen Stelle und Wechseln des Themes nur halb gelungen. Nach 30 Minuten hatte ich keine Lust mehr. Egal, was es alles tolles neues unter der Haube gibt oder geben soll, hinter diesen Fiasko steht das alles zurück. Ich werde vorerst zuhause wieder auf Kubuntu umstellen und die Neuinstallation in der Firma bleiben lassen.
