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Kaum macht man es richtig
funktioniert es auch. Oder so. Seit dem ersten Programm-Scan auf der Dreambox hatte ich mich über die wenigen Sender beim Hotbird-Satelliten gewundert.
Nur ca. 400 Sender waren doch ein bischen mager, so ca. 2000 sollten es schon sein. Ich drehte also letztes Wochenende wieder an der Antenne, aber der Satfinder zeigte keine guten Werte. Heute Abend habe ich mal aus Langerweile einen Blindscan gemacht, dabei sucht die Dreambox selbst nach Transpondern und siehe da: Nun sind auch die ‘fehlenden’ Programme da.
Nun habe ich also ca. 3000 Sender (Tv-/Radio-Programme plus Datenkanäle) und im Fernseher läuft trotzdem nur Mist.
Die Sat-Anlage ist fertig
Gestern war wieder schönes, klares, kaltes Wetter. Beste Vorraussetzungen also mit der Sat-Anlage weiter zu machen. Zuerst habe ich die Verkabelung des Multischalters beendet. Unter der Woche hatte ich die Verbindungskabel zwischen Multischalter und den Erdungsblöcken fertiggemacht und so dachte ich, das würde nun zügig vorangehen. Leider hab ich nicht mit meiner Verpeiltheit gerechnet. Zuerst ist mir aufgefallen das ich zwei Astra LNB-Kabel gleich markiert hatte, dann dachte ich mir bei den Kabeln für den Hotbird-LNB ‘Och, die LNB-Kabel sind viel zu lang, mal kürzer machen’. Als ich dann den Seitenschneider beim letzten Kabel ansetzte fiel mir dann wieder ein, das die Markierungen nun weg sind. Tja, was man nicht im Kopf hat muss man eben in den Beinen haben und so folgte eine Leiter rauf und runter Nummer. Trotzdem ist das Ergebniss ganz ansehnlich:
Anschließend folgte das ziehen des ersten Kabels vom Multischalter ins Wohnzimmer. Dafür musste ich zuerst eine Stelle im Dachstuhl vom Anbau finden wo ich ein Loch bohren konnte, um das Kabel ins Freie zu ziehen. Dann kamen Rohre in den das Kabel an der Hausaussenwand Platz fand und die Bohrung ins Haus. Dort, im vorderen Keller, dann wieder Rohre für das Kabel. Die Bohrung in den hinteren Keller hatte ich schon vor geraumer Zeit gemacht, weil ich vorhatte dort eine Telefonleitung zu legen, also Arbeit gespart. Genauso brauchte ich dort auch keine Rohre legen – alles schon vorhanden.
Als nächstes habe ich auf dem Dachboden eine Abrollvorrichtung für die Koax-Kabel Rolle gebaut und dann das Kabel ins Freie gezogen. Ich hab gleich 30 Meter abgerollt und dann durch die ganzen Bohrungen und Rohre ins Wohnzimmer durchgeführt. Langsam wurde es Dunkel, der Ehrgeiz aber lies nicht nach – ich wollte unbedingt das erstemal SAT-TV gucken. Also provisorisch das Kabel im Wohnzimmer verlegt und den Kathrein-Receiver angeschlossen. Es folgte ein lange Arie mit Schlüssel drehen und immer nur den auf 28 Grad Ost zu finden. Das ging so bis später Abend. Mark kam noch vorbei um zu helfen, aber trotzdem nix. Entnervt hab ich dann aufgegeben. Wir haben noch rumgerätselt, ob nicht doch irgendein Giebel dazwischen wäre. Von Zweifeln genagt hab ich dann in Google Earth nachgeschaut, denn dort kann man die Himmelsrichtungen sehr gut erkennen, um dann Pi mal Daumen zu peilen, ob in 19,2 Grad etwas dazwischen ist. Es konnte aber Entwarnung gegeben werden.
Heute dann gleich Nägel mit Köpfen gemacht. Den alten Fernseher aus den Keller geholt und hinten bei der Schüssel aufgebaut, Sat-Finder mit dran – man kann ja nie Wissen. Wieder hab ich nur 28 Grad Ost gefunden. Ich hab dann nochmal alle Anschlüße am den LNBs nachgezogen und die Elevation erhöht und siehe da: Astra 1D auf 19,2 Grad und Hotbird auf 13 Grad Ost waren fast Augenblicklich da.
Also die Kabel im Wohnzimmer verlegt und Dreambox aufgebaut. Gemini folgt irgendwann später. Auch werde ich noch ein Kabel ins Wohnzimmer für den PC legen und eines ins Schlafzimmer. Vielleicht muss ich noch einen Tick an der Schüssel drehen, denn der Empfang auf Hotbird ist nicht so dolle.
Achja, die Erdung fehlt noch. Das ist aber ein Thema für das Frühjahr, denn das heisst buddeln und Erdungsspieße in den Boden hauen.
Sat-Anlage: Es geht weiter
Eigentlich hatte ich gestern etwas anderes vor, aber das zerschlug sich und so ging es weiter mit der Sat-Anlage. Die Wolken hingen den ganzen Tag tief und ich rechnete beinahe Augenblicklich mit einen Regenschauer und so fing ich im Schuppen an einen Holzrahmen unter eine Fermacell-Platte zu basteln. Dank Ikea hatte ich auch mehr als genug kleine Nägelchen rumliegen, kaum zu glauben was bei diversen Schrankaufbauten so alles liegengeblieben ist. Als die Platte fertig war, habe ich sie auf den Dachboden vom Anbau gebracht. Dort landete sie als Befestigung für Multischalter und Erdungsblöcke (die leider noch fehlen) an der Wand.
Noch was zum Multischalter. Das ist ein SMS 9949 NF von Spaun. Die Multischalter dieses Herstellers haben einen sehr, sehr guten Ruf was Qualität und Signalverhalten angeht. Das Gerät ist kaskadierbar, hat noch einen zusätzlichen Eingang für terristrischen Empfang und eine Stand-by Schaltung. Das heisst er schaltet sich, wenn er nicht benutzt wird von 16 Watt auf 1,5 Watt herunter, etwas nicht selbstverständliches bei Multischaltern.
Als nächstes waren die LNBs dran. Der Multifeed-Halter von Fuba ist wirklich was für DAUs. Neben einer Grad-Skala und gibt es einen Beileger auf dem genau aufgezeichnet ist wo die LNBs für Astra und Hotbird (oder andere Satelliten) angeschraubt werden müssen. Man benötigt lediglich einen Schraubendreher um alles zu montieren. Die LNBs werden geklemmt und der Multifeed-Halter mit einer Schrauben am Ausleger befestigt.
Da sich das Wetter nicht änderte, es aber auch keinerlei Anstalten machte zu regnen wurde ich mutiger und fing an die Planungen für die Verkabelung der LNBs zum Multischalter zu machen. Herausgekommen sind zweimal vier Kabelstränge welche durch die Wetterabdeckung des LNBs zusammengehalten wurden. Vorsorglich habe ich die Kabel an beiden Enden beschriftet, damit ich später beim Verkabeln des Mutischalters nicht durcheinander komme. Jetzt steht also an jedem Kabelende welcher Satellit (Astra, Hotbird), das Band (Highband, Lowband) und die Polarisation (Horizontal, Vertikal).
Und so sieht alles Montiert aus:
Sogar die Schüssel konnte ich später noch so Pi mal Daumen ausrichten. Abends dann merkte ich das schon wieder viel zu lange Herbst bzw. Winter ist und ich wieder voll ausser Übung gekommen bin was körperliche Arbeiten angeht. Die Kinder haben auch den ganzen Tag draussen gespielt und dem entsprechend Platt am Abend. Ein voller Erfolg also – für Alle.
Es geht los mit der Sat-Anlage
Dieses Wochenende ist es nun endlich mit der Sat-Schüssel losgegangen. Das Wetter gestern war nicht sonderlich toll. Es hat eigentlich immer mal mehr, mal weniger geregnet, aber trotzdem juckte es mich nun endlich loszulegen. Zudem wollten meine Schwiegerelter vorbeischauen und mir ein Mastrohr und paar helfende Hände mitbringen. Zuerst mußten ein paar Kannichenställe dran glauben, die sowieso nicht mehr in Benutzung waren. Als dann meine Schwiegereltern da waren, bin ich mit Paul, Max und Ulli zum örtlichen TV-Großhandel gefahren, um Masthalter zu Apothekenpreisen (Internet: 15 Euro, local dealer: 34 Euro) zu erstehen.
Ulli hat dann das Mastrohr gekürzt und die Wandhalter angebaut. Danach habe ich die Schüssel an den Mast gebaut, was wirklich sehr einfach war. Die Fuba-Schüssel macht einen sehr gut verarbeiteten Eindruck und ist mit ein paar Handgriffen montiert, sogar ein Winkelmesser für die Elevation ist eingebaut und so sieht es im Moment aus:
Die Schüssel ist noch gedreht, um die Montage der LNBs und der Verkabelung zu erleichtern. Später wir sie dann gedreht, ein Stück höher geschoben und das Rohr entsprechend abgeschnitten.
Heute habe ich dann noch eine Kleinigkeit erledigt, indem ich eine Steckdose auf dem Dachboden des Anbaus angebracht habe. Sie wird den Multischalter und evtl. später einen WLAN-Accesspoint für die Terrasse mit Strom versorgen.
Bleibt zu hoffen, das es nun keinen Wintereinbruch gibt. Bei Kälte zu arbeiten macht so gar keinen Spass.
Weihnachten war doch erst
So, die ersten Sachen für die Sat-Anlage sind schon da, als da wären:
- 2mal Alps Quattro LNB
- Multifeed Halter
- Dreambox DM 600
- 120 Meter Koax-Kabel
- Was man so an F-Steckern braucht
Fehlen noch die Schüssel, ein Kahtrein-Reciever und der Spaun Multischalter *hibbel*
Eine Sat-Anlage soll es werden
Seit 2004 bewohnen wir nun unser Häuschen und seitdem schlagen wir uns mit DVB-T rum. Die Bild-Qualität ist meiner Meinung nach sch…lecht. Ausserdem ist DVB-T sehr stöhranfällig, wie ich finde. Fährt draussen ein Moped vorbei bricht das Bild zusammen – sehr unschön. Ich spiele daher schon länger mit dem Gedanken eine Sat-Anlage anzuschaffen. Dabei ist es bis jetzt immer geblieben, aber ich gehe fest davon aus, das es im neuen Jahr losgehen wird.
Grob habe ich die benötigen Dinge auch schon im Kopf:
- eine TechniSat Multytenne für vier Satelliten
- ein passender Spaun Multischalter für vier Satelliten und vier Teilnehmer
- einen Mast
- jede Menge Koax-Kabel
- eine Dreambox DM600, einen FTA-Reciever und eine DVB-S Karte für den PC
Einer der Gründe, warum es noch keine Sat-Anlage gibt ist unser Haus. Es hat eine schöne alte Fassade, wo jedes Anbringen einer Schüssel frevel bedeuten würde. An der Seitenwand hätten wir auch freie Sicht auf die Satelliten, aber auch das ist ein No-Go. Bleibt also nur das Dach vom Anbau. Auf diesem Bild kann man gut sehen was ich meine. Der Fotograf stand ziemlich genau in Richtung Satelliten und hinter dem Haupthaus sieht man noch das Dach des Anbaus. Da soll ein kleiner Mast ran und daran die Sat-Schüssel. Leider fangen damit meine Probleme an.
Der Antennen-Mast, die Koaxkabel und der Multischalter müssen geerdet werden (bitte nicht mit Blitzschutz verwechseln), die Vorgaben sind nicht ohne. Eigentlich hatte ich geplant vom Dachboden des Anbaus auf den Dachboden des Haupthauses die Koaxkabel zu ziehen und von dort in die Räume zu verteilen. Für die Erdung muss auch aber ein 16mm² Kabel vom Mast zur Potentialausgleichsschiene im Keller gezogen werden. Wenn das so sein muss ziehe ich doch lieber gleich die Koax-Kabel mit durch den Keller, rein Längenmäßig ist das kein Unterschied.
Irgendwie düngt mich das ich hier wieder so einen Aufriss vor mir habe, wie mit der Zisterne.









