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Gibt es die IT 2.0?
Ich habe jeden Tag mit IT zu tun. Planung, Bau, Betrieb. Eigentlich müßte ich mich bei der Computerwoche zuhause fühlen, aber irgendwie ist die Welt dort sehr fremd und unwirklich für mich. Kaum etwas davon, das sich für mich die IT weg vom Intranet zum Internet entwickelt. Man lebt dort in von großen Firewalls umzäunten Zoos mit dicken Storage-Systemen, monolithischen Architekturen und frönt mit ITIL (das eigentlich keine schlechte Idee ist) der Verbeamtung der IT.
Diese ‘klassische’ IT ist für mich gefangen in alten Technologien, hat mit dem wie zum Beispiel Internet-Startups arbeiten wenig zu tun, obwohl sie meiner Meinung nach sehr viel von denen lernen könnten. Diese Startups schöpfen aus Mangel an Geld aus einer Kreativtät, welche die klassische IT schon lange durch das Outsourcen des Denken an Dritte (Berater, Analysten) und Angst vor Fehlern verloren hat. Kreativität bedeutet immer Mut zum Risiko zu haben, Dinge zu testen, Ideen zu verwerfen oder auszubauen. Alles fast Unwörter in einer Zeit wo selbst Kommentare im Source-Code durch das Qualitäts-Management müssen. Dabei ist Fehlertoleranz ein Thema, das seit Jahren verschlafen wird.
Manche IT-Abteilungen sehen sich sogar nur noch als Steuerungs-Instanz, die anderen sagt was sie zu tun haben. IT ist ein großer Wertschöpfungs-Faktor und sollte damit Kern-Kompetenz einer jeden Firma sein die Computer benötigt, um Geschäfte zu machen. Für mich kein Wunder wenn man so auf Dauer in der Bedeutungslosigkeit versinkt.
Seriöses Gewerbe
Bin ich eigentlich der einzigste der beim Begriff SEO immer an Tacho-Tuning denken muss?