Artikel-Schlagworte: „Hardware“
Links for 2008-12-01
- What Your Computer Does While You Wait – This post takes a look at the speed – latency and throughput – of various subsystems in a modern commodity PC
- Keyboard for Blondes – Experience a blonde moment like never before [via aptgetupdate.de]
Stell dir mal vor
das wäre kein USB-Duplikator, sondern ein Chassis für 60 USB-Laufwerke

das würde bestimmt vieles ändern.
Bild via vconsole
Diskount-Server – nicht immer eine gute Wahl
Manche Dinge laufen nicht wie erwartet. So der Vergleich zwischen den Server eines großen Herstellers und den eines Diskounters. Am Ende sah es schon auf dem Papier schlecht für den Diskounter aus:
- 2 HE statt 1 HE
- 4 statt 8 Festplatten
- langsamere CPUs
- obscure Management-Karte mit DOS-Konfiguration(!) gegen Service-Prozessor mit eigenen OS
und teurer war die Kiste auch noch. Komische Sache, aber vielleicht sind meine Ansprüche an einen Server zu hoch.
Links for 2008-08-24
- How do i restore default permission for “root” directories on Solaris – Kann man immer mal brauchen
- Maatkit – Essential command-line utilities for MySQL
- Das Board für 60 Euro und das Gehäuse wären eine gute Ablösung für meine NSLU2
Sun CMT Kochstudio
Die Erklärung der CMT-Technologie anhand des Kochens habe ich schon auf der Cebit gehört und sie war auch einfacher gehalten und imho treffender, aber hey Humor haben sie trotzdem:
Wer braucht schon Quadcore?
Noch mehr Punkte bei schwanz.sh:
root@unknown # prtconf | grep cpu | wc -l 96
*rumproll*
CPU Frequency Scaling: Vorsicht Falle
Das Thema CPU Frequency Scaling ging ja eine Zeitlang durch alle Blogs und Foren. Mittlerweile ist das Normalitäet und funktioniert auch gut. Ist das Wirklich so? Ich habe da so meine Zweifel.
Auf Single- und Dual-Core Systemen tut es tatsächlich wie erwartet, aber auf Systemen mit mehreren CPU-Sockeln habe ich nun schon mehrfach erlebt, das das Scaling das System ausbremste, weil CPUs unterschiedlich getaktet waren. Trotz steigender Last takteten die Cores auf der einen CPU nicht wieder hoch und irgendwann war die Load so hoch, das ein Arbeiten nicht mehr möglich war. Erst das Abschalten des Daemons brachte das System wieder auf den richtigen Weg. Ähnlich sieht es mit iowait aus auf die das Scaling ebenfalls nicht reagiert. Also im Zweifel besser immer ausschalten.
Sun CMT: Heilsbringer oder lahme Ente?
Jörg kann sich ja immer wunderbar über, aus seiner Sicht, ungerechtfertiger Kritik an Dingen auf denen Sun steht aufregen. Im Moment hat er es mit Kai Siering und seiner Sicht auf Suns CMT Technologie.
Mir ist das ehrlich gesagt vollkommen egal, was für Technik da drin steckt und wie alt die evtl. sein mag, entscheidend ist doch was dabei rumkommt. Klar, die CMT-Prozessoren mögen mit 1,2Ghz und 1,6 Ghz auf den ersten Blick etwas lahm erscheinen, aber die schiere Masse kann das mehr als wett machen. Es ist schon beeindruckend wenn ein System 64 oder 96 CPUs meldet, noch viel beeindruckender ist es so ein System bei der Arbeit zu sehen. Wichtig ist dabei die richtige Anwendung. Was nützt mir ein Dual-Quadcore System, wo sich die 3 Ghz CPUs langweilen, weil hauptsächlich Daten durch das Internet geschoben werden – ein Scenario das heutzutage nicht unüblich ist. Die CPU macht die Sache nicht schneller. Applikationen wie SpamAssassin oder Diablo haben fast keinerlei Nutzen von solchen GHZ-Monstern, sie brauchen viele Prozessoren fast egal wie schnell, nicht wenige schnelle. Hier liegt die große Chance und Nutzen der CMT Maschinen.
Leider gibt heutzutage noch immer viel zu viel Software die nur auf Single-Cores vernünftig läuft, ein Problem das sich aber hoffentlich in den nächsten Jahren legen wird. Bis dahin werden vielleicht auch Intel und AMD nachgezogen haben und wird es etwas ganz normales sein.
Achja, den Stromverbrauch hätte ich fast vergessen. Der liegt (als grober Daumenwert) bei 3:1, also drei Intel-Maschinen gegen eine CMT. Bleibt ein Wermuts-Tropfen: die Dinger spielen preislich nicht in der i386-Liga. Ob sie sich rechnen liegt an der Applikation, dem Workload und den dabei verbrauchten Strom – und hier schließt sich der Kreis. Da muss jeder selbst nachrechnen. Man muss sich also eine Meinung bilden oder einfach weiter mit seinen Weltbild leben.
Neues Notebook
Manche gestehen Gegenständen eine Seele zu. Daran mußte ich denken, als zwei Tage nach der Maxdata Insolvenz mein Pro 700 Notebook im stolzen Alter von 10 Jahren die Gehäusedeckel-Scharniere von sich streckte. Eigentlich schade, denn mit seiner Celeron 700Mhz CPU und den 256RAM tat es mit Xubuntu immer wacker seinen Dienst. Klar, mit der Zeit wurde alles langsamer, aber um Abends auf der Couch durchs Web zu ziehen reichte es allemal. Es mußte also etwas Neues her.
Was meine Heim-IT angeht habe ich meist einen ganz einfachen Ansatz: es muss günstig und ohne Schnickschnack sein. Nach etwas suchen viel meine Wahl auf ein Acer Extensa 5220 mit 2 GHz Celeron CPU, 1GB Ram und 15,4 Zoll Display für gerademal 340 Euro. Den Preis merkt man dem Gerät auch an bzw. man fühlt es beim Anfassen. Alles wirkt ein bisschen zerbrechlich und fühlt sich imho an wie eine recycelte PET-Flasche – trotzdem bin ich voll zufrieden. Als Betriebssystem lag ein Linpus Linux bei, welches keine grafische Oberfläche bietet – kein Problem welches man nicht mit einer Kubuntu DVD beheben könnte. Klasse finde ich die kleine Wippe zwischen den Touchpad-Tasten mit der man in alle Richtungen scrollen kann, das große Display und die sich daraus ergebende grosse Auflagefläche für die Hände. Klar, muss man Kompromisse machen. Der WLAN-Chip bei meinem Gerät funktioniert im Moment nur mit dem Ndiswrapper, Bluetooth geht wohl gar nicht und die CPU stammt noch aus einer Zeit, als Speedstep ein Produkt der Fitness-Industrie war. Über die Akkulaufzeit sollte man besser den Mantel des Schweigens hüllen, sie ist mit ca. 1 Stunde kaum erwähnenswert, auch weil ich mit dem Ding eh nur auf der Couch sitzen möchte und dafür ist es allemal Ok.
Die Installation von Kubuntu war vollkommen problemlos. Es hat nur etwas länger gedauert herauszufinden, welche Broadcom Wlan-Karte im Gerät verbaut ist und wie man sie zum Leben erweckt, im Ubuntu-Wiki findet man darüberhinaus noch ein paar intressante Informationen über die Sondertasten und andere Feinheiten. Joar, hat sich gelohnt.
