Artikel-Schlagworte: „Hochverfügbarkeit“
VMWare HA befreit nicht vom Denken
Heilsbringer gibt es viele auf dieser Welt, in der IT ist es im Moment Virtualisierung. Es gibt eigentlich kein Problem, welches nicht damit gelöst werden kann. Ich denke man muss genau hinschauen, denn manche Dinge lassen sich nur bedingt vergleichen.
So denke ich, das sich ein VMWare HA Cluster nur bedingt mit einen konventionellen HA-Cluster vergleichen lässt. Jörg Möllenkamp geht es wohl ähnlich. Zwar beschäftigt sich sein Posting vordergründig mit dem Widerlegen von Aussagen rund um VMware und Oracle, aber er zeigt ein paar Punkte auf die ich für vollkommen richtig halte.
Für mich noch viel Wichtiger: ein HA N+1 Cluster besteht aus N+1 mal Hardware sowie Betriebssystem, während man bei VMware zwar N+1 mal ‘Hardware’ hat, aber nur ein Betriebssystem. Deutlicher gesprochen: ein normales HA-Cluster macht einen Dienst hochverfügbar, VMware tut dieses aber nur für die Hardware. Geht in der VM das OS kaputt – Pech gehabt, beim HA-Cluster schwenkt man auf den nächsten Node. Bestimmt kann man mit Cloning und Scripting immer dafür sorgen eine (mehrere) Kopie(n) zur Hand zu haben, nur bietet das keine Garantie im Falle eines Falles eine funktionierende und getestete Umgebung vorzufinden, ob man sich darauf verlassen möchte muss jeder selbst wissen